Kategorie: Schweiz

21. Basler Lyrikpreis an Elisabeth Wandeler-Deck

Der Basler Lyrikpreis wird jährlich vom Verein Internationales Lyrikfestival Basel verliehen. Er zeichnet ein Werk aus, das die zeitgenössische Lyrik mit neuen Impulsen bereichert und mit Konsequenz und Originalität sowie einem hohen formalen und ästhetischen Anspruch überzeugt. Der Basler Lyrikpreis ist mit Fr. 10’000… Continue Reading „21. Basler Lyrikpreis an Elisabeth Wandeler-Deck“

9. Wie Troglodytennester

In Luc Bondys Gedichten stehen die Dinge manchmal auf dem Kopf. Wenn hier jemand frühmorgens in seinem Zimmer einen Fussel schluckt, fängt er nicht etwa an zu husten, sondern macht eine eigentümliche Erfahrung: ‚Es waren Glücksfäden, / sie verstrickten sich in meiner Kehle, /… Continue Reading „9. Wie Troglodytennester“

97. Still pulsierend

Gemäss einem Motto von Tomas Tranströmer, der offenkundig zu Krauses Laren zählt, soll das Gedicht ohne grosse Gesten und Rhetorik auskommen. Die Originalität dieser schlichten, dennoch ästhetisch perfekten Gefüge besteht darum vor allem in unerwarteten Wahrnehmungen, etwa wenn es heisst, dass die Mäuse Zähne… Continue Reading „97. Still pulsierend“

86. Andere Mitteilung

Lyrik ist etwas, das mit Schweigen zu tun hat, Schweigen nicht unbedingt im Sinne einer meditativen Stille, sondern: LyrikerInnen hören im Gerede etwas sprechen, was nicht gesagt wird, was verschwiegen wird vom Gerede, oder sie beobachten Worte, wie sie sich selbst gegenüber still verhalten,… Continue Reading „86. Andere Mitteilung“

71. Welttheater

Luc Bondy inszeniert in seinen Gedichten ein Leben, ja ein Welttheater in nuce mit Ängsten und Aufschwüngen, in denen jedermann sich selbst wiederfindet. / Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ Luc Bondy: Toronto. Gedichte. Zsolnay-Verlag, Wien 2012. 64 S., Fr. 21.90.

67. Mythos

Der Walliser Dichter Maurice Chappaz (1916–2009), jahrzehntelang der grosse Doyen der Westschweizer Literatur, starb dreissig Jahre nach seiner ersten Frau, der Schriftstellerin S. Corinna Bille (1912–1979), dreissig Jahre, in denen sein Werk weiter voranschritt, in denen er eine neue Ehe einging, neue Freundschaften schloss,… Continue Reading „67. Mythos“

56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN

Der in diesem Jahr von der Münchner Bank gestiftete Lyrikpreis München in Höhe von 1000 Euro ging am 07.12.12 im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig an die Zürcherin Anne-Marie Kenessey. Die 39jährige Autorin beeindruckte die Jury durch zum Teil an den Dadaismus und Oskar… Continue Reading „56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN“

32. Vater und Tochter

Erinnert sich noch jemand an Franzobel? Der hielt einmal eine Laudatio auf die Tochter Nora, und da er vor Annahme des Auftrags nichts von ihr gelesen hatte fiel ihm nicht viel ein und er lobte die Tochter indem er in ihrer Gegenwart den Vater… Continue Reading „32. Vater und Tochter“

17. Eidgenössische Literaturpreise

Acht Schreibende aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin haben am Dienstag die vom Bundesamt für Kultur erstmals vergebenen Eidgenössischen Literaturpreise zugesprochen bekommen. Die Preise dür Deutschschweizer gehen an Irena Brezná für «Die undankbare Fremde», Arno Camenisch für «Ustrinkata», Thilo Krause für «Und… Continue Reading „17. Eidgenössische Literaturpreise“

5. Helvetia in Moskau

Auf der Moskauer XIV. Internationalen Buchmesse startet das Programm „Swiss Made in Russia“. In einer Serie von Veranstaltungen treten  Giovanni Orelli, Urs Allemann, Catherine Lovey, Irena Brezna, Monique Schwitter und Lionel Bovier auf. / Pro Helvetia

49. Schöne Rezension

Die schönsten Sätze in dieser lobenden Rezension Jochen Kelters zu Thilo Krauses Gedichtband (WoZ vom 8.11.) stammen von Thilo Krause. Gäbe es nicht die verdammten Konventionen, vielleicht wäre es besser, wenn einem nichts Gescheites einfällt, schöne Sätze aus dem zu lobenden Buch für sich… Continue Reading „49. Schöne Rezension“

46. Gestorben

Der französisch-schweizer Lyriker und Romanautor Michel Waldberg starb am 4.11. im Alter von 74 Jahren. Er begann als Fotograf, in den 70er Jahren wandte er sich der Literatur zu. Sufismus und Hinduismus und das Werk Baudelaires, Bretons und Mallarmés beeinflußten ihn. /  Marie Pichereau

24. Mäzene

Hermann Hesse war im Laufe seines Lebens immer wieder darauf angewiesen, dass Mäzene ihn unterstützten, damit er seine Arbeit als freier Schriftsteller fortsetzen konnte. Dies war besonders nach dem Ersten Weltkrieg notwendig, als sein in Deutschland angelegtes Vermögen entwertet wurde und er fast mittellos… Continue Reading „24. Mäzene“

133. Hier und nebenan

„Kommse näher, kommse ran, hier wernse genauso beschissen wie nebenan!“ Warum fällt mir der Spruch beim Lesen einer Lyrikrezension ein? Die Antwort darauf fällt mir nicht schwer. Daß man über Autoren und Werke spricht, indem man im Guten oder Bösen vergleicht, ist nicht neu. Das… Continue Reading „133. Hier und nebenan“

116. Cabaret Voltaire

Donnerstag, 01.11.2012 20.30 Uhr Soirée Dada Vernissage des November-DU-Heftes zum 96. Geburtstag von Dada Gemeinsam mit der Kulturzeitschrift DU und dem Cabaret Voltaire lädt der Master Art Education, Vertiefung publizieren & vermitteln, zur Soirée Dada. Anlass dafür ist die Vernissage der Novembernummer der Zeitschrift… Continue Reading „116. Cabaret Voltaire“