Schlagwort: Matthias Koeppel

Gedeuchtittis

Gedeucht = Gedicht, Gedeuchtittis = Gedichtetes, Prausur = Prosa – mehr muss man eigentlich nicht wissen, um das folgende Gedeucht zu farrsteuhönn. Jarr düßß stömmt. Matthias Koeppel (* 22. August 1937 in Hamburg) Gedeuchtittis Gedeuchtittis üßt ain Gedeucht wann zich’s roimt, zunst üßt äßß… Continue Reading „Gedeuchtittis“

63. Fälscherpoet

»Oskar Huth – Orgelbauer, Maler, schreibunwilliger Poet – war über vier Jahrzehnte in Berliner Künstler- und Literatenkreisen geschätzt für seine treffend-skurrilen Wortprägungen wie für die Kunst, zu mitternächtlicher Stunde auf einem verstimmten Klavier den Geist Schuberts zu beschwören.« So sah ihn der Fotograf und… Continue Reading „63. Fälscherpoet“

133. Hier und nebenan

„Kommse näher, kommse ran, hier wernse genauso beschissen wie nebenan!“ Warum fällt mir der Spruch beim Lesen einer Lyrikrezension ein? Die Antwort darauf fällt mir nicht schwer. Daß man über Autoren und Werke spricht, indem man im Guten oder Bösen vergleicht, ist nicht neu. Das… Continue Reading „133. Hier und nebenan“

Matthias Koeppel

«Hott’z Mülleinnnijomm pegunnen, mörrckstde auchch nüxx mööhr darvunnen.» So dichtet Matthias Koeppel; andere anders in: Axel Kutsch und Anton G.Leitner (Hrsg.): Unterwegs ins Offene. Erste Gedichte aus einem neuen Jahrtausend. Verlag Landpresse, Weilerswist 2000. 118S., Fr. 35.-. Neue Zürcher Zeitung , 9.Februar 2002