Kategorie: Europa
Veröffentlicht am 3. April 2026
von lyrikzeitung
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Heut lehr ich euch die Regel der Son–.
Versucht gleich eins! Gewiß, es wird ge–,
Vier Reime hübsch mit vieren zu versch—-,
Dann noch drei Paare, daß man vierzehn h—-.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Biedermeier, deutsche Romantik, Eduard Mörike, Formbewusstsein, Francesco Petrarca, Hartmut Kircher, klassische deutsche Lyrik, Lehrgedicht, Reclam Anthologie, Reimschema, Sonett, Sonettform, Zwei dichterischen Schwestern
Veröffentlicht am 2. April 2026
von lyrikzeitung
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(die füchse sind so schlau, das gibts ja gar nicht! die hasen
sind auch klug, keine frage, alle abi unter zweikommanull, aber
gegen die füchse? keine chance! nicht den hauch einer chance!)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abenteuergedicht, Gegenwartslyrik, Gottlob Frege, kookbooks, Krähe und Füchse, Leipziger Buchmesse, LnPoeMesseLese, Logik in der Lyrik, moderne deutsche Lyrik, poetische Theorie, Propositionen, rückkehr von krähe, Semantik, Sprachphilosophie, Sprachreflexion, Sprachspiel, Tiermetaphern in der Lyrik, Ulf Stolterfoht, Wahrheitswerte
Veröffentlicht am 1. April 2026
von lyrikzeitung
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Irgendwann schreibe auch ich ein letztes Gedicht
und sehe ein letztes Mal mein Gesicht im Spiegel.
Ist es heute oder an einem Märztag im Sommer?
Eigentlich unerheblich für die Nachwelt, wirklich
ganz unerheblich.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Gegenwartslyrik, Existenz und Erinnerung, Gedicht & Gesicht, Gedicht über Erinnerung, Gedicht über Spiegel, Gedicht über Vergessen, Lyrik-Edition NEUN, moderne deutsche Lyrik, Nachtigallen und Amseln, Orkussplitter, poetische Selbstbefragung, Richard III., Schauspieler-Motiv, Sprachverlust, Thomas Böhme, Verlag der 9 Reiche
Veröffentlicht am 31. März 2026
von lyrikzeitung
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Ich lebe in einem Staat mit dem Namen Heimat
Seine Verfassung ist ein einziger Satz:
Jeder Bürger hat das Recht auf ein Grab in der Heimat
Kategorie: Rußland, Tschetschenien, TschetschenischSchlagworte: Apti Bisultanov, Berlin, Ekkehard Maaß, Erinnerung, Exil, Geburtsort, Gedicht 1983, Heimat, Identität, Licht, Migration, Minderheitenliteratur, Muttersymbolik, osteuropäische Lyrik, Schmerz, sowjetische Literatur, Tod, Tschetschenien, tschetschenische Lyrik
Veröffentlicht am 22. März 2026
von lyrikzeitung
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Nie wollte ich mit dir
Umspannwerke fotografieren,
im „Salon des Amateurs“ feiern.
Auch wollte ich nicht
mein Collier
von Kiev Stingl
mit dir teilen
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Beziehungslyrik, Das Es reiten, deutschsprachige Lyrik, Dortmund, Edition Offenes Feld, Gegenwartslyrik, Jane Wels, Jürgen Brôcan, José F. A. Oliver, Liebesgedicht, Lyrik 21. Jahrhundert, Lyrikzeitung, Mannheim, Nordschwarzwald, urbane Lyrik, zeitgenössische Poesie
Veröffentlicht am 21. März 2026
von lyrikzeitung
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noch nie traten wir so nah an den Rand der Welt,
uns traut bei den Händen haltend,
schauten so forschend über den Rand hinaus, so geschützt
wie tief ist es da? wie lange fliegt man denn?
lassen die ersten die nächsten weicher fallen?
Kategorie: Ukraine, UkrainischSchlagworte: übersetzte Lyrik, Claudia Dathe, Crashkurs in Molotowcocktails, edition.fotoTAPETA, Gegenwartslyrik, Halyna Kruk, Halyna Kruk Gedicht, internationale Lyrik, Leipziger Buchmesse, Leipziger Buchmesse Ukraine, Lemberg Literatur, LnPoeMesseLese, Lwiw, Lyrik aus der Ukraine, Lyrik Ukraine Krieg, Stefaniya Ptashnyk, Ukraine Literatur Deutschland, ukrainische Dichterinnen, ukrainische Gedichte Übersetzung, ukrainische Gegenwartslyrik, ukrainische Literatur, Ukrainische Lyrik, zeitgenössische ukrainische Literatur
Veröffentlicht am 20. März 2026
von lyrikzeitung
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Was ist mit Theseus? frage ich
Wer ist denn Theseus? lächelt sie und bügelt sich aalglatt
und schließt die Tür
und schließt den Mund
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Althea Karoline Müller, Ariadne, österreichische Literatur, Die Brache, faded out, Gegenwartslyrik, Labyrinth, Leipziger Buchmesse, Literaturzeitschriften, LnPoeMesseLese, Minotaurus, Mythos-Rezeption, St. Pölten, Theseus
Veröffentlicht am 19. März 2026
von lyrikzeitung
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115 Wörter, 1 Minute Lesezeit. LnPoe-Messelese #04 · Manfred Peter Hein Eine aktuelle Kolumne mit neuen Texten, Fundstücken und Wiederentdeckungen rund um die Leipziger Buchmesse. Am 10. Mai 2025 starb der Dichter Manfred Peter Hein in Espoo bei Helsinki. Sein Gedichtband „Spiegelungen Orte“ enthielt… Continue Reading „Für Tadek Różewicz“
Kategorie: Deutsch, Deutschland, FinnlandSchlagworte: Buchmesse, deutsche Geschichte, Epitaph, Erinnerung, Freundschaft, Gedicht, Gegenwartslyrik, György Ligeti, Heimatarmee, Kriegserfahrung, Leipziger Buchmesse, literarische Freundschaft, LnPoeMesseLese, Lyrik, Nachrufgedicht, Polen, Richard Anders, Tadeusz Różewicz, Tod, Vergänglichkeit, Zeit, Zweiter Weltkrieg
Veröffentlicht am 18. März 2026
von lyrikzeitung
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»eines ist klar, der bundeskanzler wird gay«, schrieb die FAZ
»queer«, korrigierte die TAZ
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Deutschland Roadtrip, Gegenwartslyrik, hallo niemand, Langgedicht, Leipziger Buchmesse, LnPoeMesseLese, Lyrikzeitung, Odysseus Niemand, Politische Lyrik, Politsatire, Suhrkamp 2026, Yevgeniy Breyger
Veröffentlicht am 17. März 2026
von lyrikzeitung
2 Kommentare
Es tut nur weh
wenn ich als Stresser,
mutmaßlich – überheblich,
historisch blass-blasierter Mehrvergesser
maulwaffenfeil vergeblich
um Neudeutschzugehörigkeiten fleh.
Veröffentlicht am 16. März 2026
von lyrikzeitung
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Aber mal ehrlich: Nach dem Tod
kanns eigentlich nur besser laufen
mit der Schriftstellerei. Endlich
können sie dich gründlich vereinnahmen …
Veröffentlicht am 15. März 2026
von lyrikzeitung
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Unbeschwert reimt sich adrette Lyrik an kleinen Kuppen Adoleszenz, setzt sich mit Adonis in den Pathos, um als Phantasma leicht zu glühen, versteht die Benennung „Kipferl“ nicht, die Schwere der Erkenntnis
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Antonympaare, österreichische Lyrik, Elle und Speiche Modelle der Liebe, experimentelle Lyrik, Franzobel, Gegenwartslyrik, Jugend Gedicht, Jugendmotiv, Kolatschen, Sprachspiel
Veröffentlicht am 14. März 2026
von lyrikzeitung
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Dann wird es still. In der Sprache
Brennt noch Licht. Und ich höre dich atmen
In meinem Gedicht über das Unsichtbare
Und das Sichtbare darin.
Veröffentlicht am 13. März 2026
von lyrikzeitung
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159 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Anna Achmatowa (Анна Андреевна Ахматова, * 11.jul. / 23. Juni 1889greg. in Bolschoi Fontan bei Odessa, Russisches Kaiserreich; † 5. März 1966 in Domodedowo bei Moskau) Er liebte …Er liebte drei Dinge auf Erden:Bei Gottesdiensten geistliche Lieder, vergilbte Karten und weiße Pfauen.Ihn störten Kinder und ihre Beschwerden, Himbeertee war ihm zuwider, mochte auch keine… Continue Reading „Er liebte…“
Veröffentlicht am 12. März 2026
von lyrikzeitung
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Der wird hier Kanzler, der am krümmsten humpelt,
Und der dem Volk den Sand siebt, machts im Streckbett
Seltsam umwoben vom Singsang der Wechsler
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