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Veröffentlicht am 16. April 2026 von lyrikzeitung
Die Schönheit grenzenlosen Feierabends
wird heutzutage immer häufiger missverstanden.
Viele denken, eine Flasche Bier, ein Mädchen,
etwas Rundes in der Hand, im Geldbeutel
– und schon ist die Klimax erreicht.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Die Verkündigung der Werte am Hindukusch, Gegenwartslyrik, Gesellschaftskritik, Kristian E. Kühn, Kristian Kühn, Leipziger Buchmesse Lyrik, LnPoeMesseLese, Lyrik Edition Neun, moderne deutsche Lyrik, Mythos in der Lyrik, Orgelreisen, Politische Lyrik, zeitgenössische Gedichte
Veröffentlicht am 2. April 2026 von lyrikzeitung
(die füchse sind so schlau, das gibts ja gar nicht! die hasen
sind auch klug, keine frage, alle abi unter zweikommanull, aber
gegen die füchse? keine chance! nicht den hauch einer chance!)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abenteuergedicht, Gegenwartslyrik, Gottlob Frege, kookbooks, Krähe und Füchse, Leipziger Buchmesse, LnPoeMesseLese, Logik in der Lyrik, moderne deutsche Lyrik, poetische Theorie, Propositionen, rückkehr von krähe, Semantik, Sprachphilosophie, Sprachreflexion, Sprachspiel, Tiermetaphern in der Lyrik, Ulf Stolterfoht, Wahrheitswerte
Veröffentlicht am 1. April 2026 von lyrikzeitung
Irgendwann schreibe auch ich ein letztes Gedicht
und sehe ein letztes Mal mein Gesicht im Spiegel.
Ist es heute oder an einem Märztag im Sommer?
Eigentlich unerheblich für die Nachwelt, wirklich
ganz unerheblich.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: deutsche Gegenwartslyrik, Existenz und Erinnerung, Gedicht & Gesicht, Gedicht über Erinnerung, Gedicht über Spiegel, Gedicht über Vergessen, Lyrik-Edition NEUN, moderne deutsche Lyrik, Nachtigallen und Amseln, Orkussplitter, poetische Selbstbefragung, Richard III., Schauspieler-Motiv, Sprachverlust, Thomas Böhme, Verlag der 9 Reiche
Veröffentlicht am 8. Januar 2026 von lyrikzeitung
Im November nachts Zweitausendeins
lag ich nackt und aufgeschlitzt in Mainz,
tief im Blut und alle Tropfe tropften,
die Kanülen, die Katheter klopften,
alles floß hinein in das Plumeau,
und man sagt zu mir: Das ist halt so.
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