Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Arthur Rimbaud Der Schläfer im Tal Ein Fleck von Grün, drin eines Bächleins Singen, das Silberflitter an die Gräser hängt, die in dem stolzen Sonnenglanz entspringen — ein kleines Tal von Helle ganz durchtränkt. Mit unbedecktem Haupt und offnem Munde schläft ein Soldat, im… Continue Reading „12. Der Schläfer im Tal“
Claude Vigée erhält den diesjährigen Grand Prix national de la poésie (Großer nationaler Lyrikpreis). Nach Francis Ponge, Aimé Césaire, Jacques Roubaud, Yves Bonnefoy und Anne Perrier wollte die Jury in diesem Jahr das Werk eines Dichters auszeichnen, „der seine Inspiration aus dem Sieg des Lichts… Continue Reading „70. Grand Prix für Poesie“
Der Prix Goncourt für Lyrik – Robert Sabatier wurde dem Schriftsteller Charles Juliet zugesprochen, teilte die Académie Goncourt mit. Der 1934 geborene Autor wird für sein Gesamtwerk geehrt. Im zweiten Weltkrieg wurde er mit sieben Jahren Waise und kam zu einer Schweizer Familie. Mit… Continue Reading „15. Prix Goncourt für Charles Juliet“
Zum Auftakt der Internationalen Buchmesse im mexikanischen Guadalajara wurde dem französischen Lyriker Yves Bonnefoy der mit 150 000 US-Dollar (110 000 Euro) dotierte FIL-Preis für Literatur in romanischer Sprache verliehen. Der 90-Jährige bedauerte, dass immer weniger Lyrik gelesen werde. „Es ist schade, weil die Hälfte… Continue Reading „7. Preis für Yves Bonnefoy“
Pierre-André Huglo singt am Klavier die Dichter Marot, Rimbaud, Apollinaire und Saint-John Perse. Denis Solau begleitet ihn an der Gitarre. Pierre-André Huglo ist Professor für Philosophie an der Universität. Er singt mit großer Kraft die Gedichte von berühmten Autoren. / Courrier picard Clément Marot (* 23.… Continue Reading „66. Zum Beispiel“
Andere Völker singen ja ihre Gedichte Léo Ferré On est pas sérieux quand on a dix sept ans, 1987 (poème de Arthur Rimbaud) – Au Théâtre Déjazet en 1988 Arthur Rimbaud Roman I On n’est pas sérieux, quand on a dix-sept ans. – Un beau… Continue Reading „61. Mit siebzehn“
Die FAZ befragte François Ozon: „On n’est pas sérieux quand on a dix-sept ans.“ So beginnt das Gedicht von Rimbaud, das sie in „Jung & schön“ zitieren. Was lösen diese Verse in Ihnen aus? Eine Art Nostalgie. Die Trunkenheit der Jugend. Ist das Gedicht in Deutschland so… Continue Reading „60. In Frankreich“
Montreal-based choreographer Marie Chouinard’s „Henri Michaux: Mouvements“ is a new work inspired by the French artist Michaux’s book of poetry and drawings, which Chouinard used as the basis for her choreography. Michaux’s drawings are projected against the backdrop of the stage and the dancers… Continue Reading „108. Mouvements“
Liebe Festivalfreunde, wir laden Sie herzlich zum 13. Internationalen Festivals Al-Mutanabbi ein, das vom 1. bis 3. November 2013 im Theater Stok (Hirschgraben 42, 8001 ZÜRICH) stattfinden wird und in diesem Jahr ganz im Zeichen des interkulturellen Dialogs unter dem Motto „Poesie – Geschichten – Musik – Sufi“ (im Tanz)… Continue Reading „104. Al-Mutanabbi“
Heute vor 50 Jahren starb Jean Cocteau im Alter von 74 Jahren in Milly-la-Forêt bei Paris. Cocteau arbeitete u.a. als Journalist, Zeichner, Maler, Buchillustrator, Lyriker, Dramatiker, Romancier, Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler. Mit Deutschland und der deutschen Sprache verband ihn eine besondere Beziehung. Schon durch… Continue Reading „41. Heute“
vor 300 Jahren wurde Denis Diderot geboren, der Verfasser großartiger Romane, darunter mein Favorit Jacques le Fataliste, Jakob der Fatalist (im Deutschen oft als „Jakob und sein Herr“ übersetzt), er schrieb Dramen und Essays und gab mit d’Alembert die Encyclopédie heraus. Dieses Werk ist… Continue Reading „20. Heute“
Die braven Deutschen essen vier bis fünf Butterbrote, trinken zwei große Glas Bier und zuletzt einen Schnaps. Diese Lebensweise kann den heftigsten Menschen phlegmatisch machen. Mir raubt sie alles Denken. Stendhal (18.4. 1808) Zit. nach: Cwojdrak, Günther: Poeten tischen auf. Ein kulinarischer Streifzug durch… Continue Reading „87. Essen und Denken“
Schon Nietzsche wusste, dass der Dom aus Brettern und Balken der Begriffe keine feste Burg ist. Dem „freigewordenen Intellekt“ [er meinte damit natürlich vor allem oder nur den Künstler] ist dieser Begriffsdom „nur ein Gerüst und ein Spielzeug für seine verwegensten Kunststücke: und wenn… Continue Reading „99. Picasso als Dichter“
Raymond Roussel „The President of the Republic of Dreams“ curated by François Piron June 28th 2013 – September 7th 2013 Galerie Buchholz, Berlin 2013 Raymond Roussel (1877-1933), the author of The View (1904), Impressions of Africa (1909) and Locus Solus (1913), is still one… Continue Reading „64. Raymond Roussel in Berlin“
Un poète C’est un être unique A de tas d’exemplaires Qui ne pense qu’en vers Et n’écrit qu’en musique Sur des sujets divers Des rouges ou des verts Mais toujours magnifique. Boris Vian, aus: Je voudrais pas crever (1962) Grob übersetzt: Ein Dichter Ist… Continue Reading „59. Der in Versen denkt“
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