Kategorie: Deutschland

4. WortKunstTöne: in Leipzig

3. Juli im Lindenfels Westflügel Freitag, 3. Juli, 21.00 Uhr WortKunstTöne. Ein Lyrik-Klang-Projekt Der zweite von Simone Weißenfels (Leipzig) kuratierte Konzertabend in  Zusammenarbeit mit Studenten des Literaturinstitutes Leipzig Worte: Mara Genschel, Lyrikerin (Berlin), Tobias Amslinger, Lyriker  (Leipzig) Musik: Das Ikarische Ensemble (Frankfurt) mit Martin… Continue Reading „4. WortKunstTöne: in Leipzig“

2. Leipziger Lyrikbibliothek

Grüneberger, 1951 in Leipzig geboren, ist vielen besser bekannt als Lyriker. Anfang Juni wurde er als Erster Vorsitzender der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. im Amt bestätigt. Er steht dem Verein seit 1996 vor und sichtbarster Erfolg der Arbeit ist der Aufbau der… Continue Reading „2. Leipziger Lyrikbibliothek“

99. Mittelyrik

Wenn die gefühlte Mitte von Lyrik spricht, klingt es so: Auf Lyrik statt Prosa haben CDU und CSU sich in ihrem Wahlprogramm geeinigt. Feierlich ist es am Montag beschlossen worden, besiegelt mit dem Deutschlandlied. „Wir haben die Kraft“ heißt das Werk geradezu autosuggestiv. Die… Continue Reading „99. Mittelyrik“

98. Heute in der Lyrikmail

Karl-Johannes Vogt (*1919) UTOPIE Ich stelle unser Bett In den Mondschein Auf eine Brücke aus Licht Die über den Strom führt Der keinen Ursprung hat und kein Ziel Auf eine Brücke Aus Licht Ohne Hin- und Herweg aus: “DAS FLUGZEUG ÜBER MIR WECKT KEINE… Continue Reading „98. Heute in der Lyrikmail“

97. Afrika auf dem 10. Berliner Poesiefestival

Gern sagt man, es sei wichtig, dass Universitätsabsolventen aus Entwicklungsländern nach dem Studium in ihre Heimat zurückkehren. Jack Mapanje, 1944 geboren, erlebte, was im Anschluss geschehen kann: nach seinem Anglistik-Studium in England wurde er Leiter der englischen Abteilung an der Universität von Malawi, bis… Continue Reading „97. Afrika auf dem 10. Berliner Poesiefestival“

95. Gisela Kraft erhält Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis

Gisela Kraft erhält den diesjährigen Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis. Kraft wird für die Übersetzung des Lyrik-Bandes «Namen der Sehnsucht» des türkischen Dichters Nâzim Hikmet geehrt, wie der Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke am Samstag in Köln mitteilte. Die Übersetzung der von Kraft selbst vorgenommenen Auswahl… Continue Reading „95. Gisela Kraft erhält Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis“

90. Lustvoll extrem

Es ist ein lustvoll extrem weitgespannter Begriff von Poesie, den die Besucher des 10. Poesiefestivals Berlin in der Akademie der Künste und an anderen Orten kennen lernen können. Es sind Veranstaltungen, die in den schillerndsten Farben der Lyrik funkeln sollen. Da tritt der Lautpoet,… Continue Reading „90. Lustvoll extrem“

87. Hans Bender 90

„Jeden Tag ein Buch lesen, wenigstens ein Drama oder eine Erzählung zu lesen, nahm ich mir vor“, notierte Bender in seinem Buch „Postkarten aus Rom“ (1989). So – oder so ähnlich – darf man sich auch heute noch den Alltag des in Köln lebenden… Continue Reading „87. Hans Bender 90“

85. Lesung in Siegen mit Thomas Gsella

„Ich lese dann erstmal meine rund 800 Gedichte, und dann noch ein paar kürzere Texte“, versprach der 1958 in Essen geborene Joachim-Ringelnatz-Förderpreisträger zu Beginn. Dass es dann doch schon nach gut zwei Stunden zu Ende war, bedauerten alle, die gerne noch viel mehr der… Continue Reading „85. Lesung in Siegen mit Thomas Gsella“

30. Clara Mosch in Prora

„Die andere Seite – Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Thomas Ranft“ Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Prora 2. Mai bis 28. Juni 2009 (täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr) Die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst hat nicht nur die „Stars“ der Neuen und Alten Leipziger… Continue Reading „30. Clara Mosch in Prora“

81. Pier Paolo Pasolini

Eine verkehrte Geschichte, eine verdrehte Geschichte, eine verstellte Geschichte: Mehr als drei Jahrzehnte nach dem grausamen und bis heute nicht restlos aufgeklärten Tod des Poeten im Schmutz der vor den Toren Roms gelegenen Hafenstadt Ostia ist sein Name noch immer gegenwärtig. Nicht aber mehr… Continue Reading „81. Pier Paolo Pasolini“

31. Peter Geist, aus der Laudatio zum Huchelpreis für Gerhard Falkner

Es ist hohe Zeit, den Gründen nachzuspüren, warum seit Erscheinen seines ersten Gedichtbandes „so beginnen am körper die tage“ 1981 die Rezeption des Falknerschen Werkes kontinuierlich nur zwei Amplituden kennt – die begeisterte Aufnahme wie die schroffe Ablehnung, und wie diese seltsame, ihresgleichen suchende… Continue Reading „31. Peter Geist, aus der Laudatio zum Huchelpreis für Gerhard Falkner“

12. Aus Erregung

Wenn der 1951 geborene Dichter Gerhard Falkner regelmäßig seine polemischen Blitze auf die Lyrik-Szene schleudert, ist es ratsam, in Deckung zu gehen. Denn der Zorn des „Minnesängers der Moderne“ (Kurt Drawert über Falkner) ist gewaltig. Falkner spricht – und die Gattung erbebt. Zuletzt hatte… Continue Reading „12. Aus Erregung“

9. Auch ich war ein Wendegewinnler

Wenn ein Gedicht und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt dunkel, muß das nicht immer am Gedicht liegen. Wo habe ich das gelesen oder erlebt? Bei Gerhard Falkner: so beginnen am körper die tage. Aber es muß die zweite Ausgabe sein, die in der… Continue Reading „9. Auch ich war ein Wendegewinnler“

151. Was gute oder schlechte

Gedichtbände sind, ist seit je und naturgemäß umstritten. Was der eine für preiswürdig hält, ist dem andern der letzte Scheiß. Wer wüßte keine Beispiele? Man müßte ihm Kennerschaft absprechen. Matthias Kehle hat es gefallen, in seinem Blog am 28.3. eine in der Lyrikzeitung dokumentierte… Continue Reading „151. Was gute oder schlechte“