Der Traum. Le Rêve

Henri Rousseau

(genannt „Le Douanier“, Der Zöllner; * 21. Mai 1844 in Laval; † 2 . September 1910 in Paris)

Der Traum

Jadwiga, süß entschlummert kaum,
Hat einen wunderschönen Traum;
Der Flöte Ton dringt an ihr Ohr,
Ein guter Zauberer ruft ihn hervor.
Das Mondlicht wird zurückgestrahlt
Von Flüssen und vom grünen Wald.
Die Schlangen hören auf zu höhnen,
Sie lauschen still den heitren Tönen.

Aus: Anthologie der Abseitigen Hrsg. Carola Giedion-Welcker. Frankfurt/Main: Luchterhand, 1990, S. 26/273

Le Rêve

Yadwigha dans un beau rêve
S’étant endormie doucement
Entendait les sons d’une musette
Dont jouait un charmeur bien pensant.
Pendant que la lune reflète
Sur les fleuves [or fleurs], les arbres verdoyants,
Les fauves serpents prêtent l’oreille
Aux airs gais de l’instrument.

[1910]

Henri Rousseau. The Dream. 1910. Oil on canvas, 6′ 8 1/2″ x 9′ 9 1/2″ (204.5 x 298.5 cm). Gift of Nelson A. Rockefeller Wikipedia Loves Art at the Museum of Modern Art This photo of item # 252.1954 at the Museum of Modern Art was contributed under the team name „trish“ as part of the Wikipedia Loves Art project in February 2009. Museum of Modern Art The original photograph on Flickr was taken by Trish Mayo.

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