Kategorie: Asien
Veröffentlicht am 22. September 2025
von lyrikzeitung
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O löst mir das Rätsel,
Das qualvoll uralte Rätsel,
Worüber schon manche Häupter gegrübelt,
Häupter in Hieroglyphenmützen,
Häupter in Turban und schwarzem Barett,
Perückenhäupter und tausend andere
Arme schwitzende Menschenhäupter
Kategorie: Iran, PersischSchlagworte: Übersetzen, Übersetzung aus dem Persischen, Baucis und Philemon, Dichtung als Widerstand, Erinnerung, Exil, expressionistische Bildwelt, Faust, Flöten aus Knochen, Forough Farrokhzad, Forugh Farrochsad, Friedrich Schiller, Gedächtnis, Geist der Toten, goethe, Hafez Mousavi, Hölderlin, heine, Heinrich Heine, iranische Gegenwartslyrik, Johann Wolfgang Goethe, Kulturkritik, Literatur Iran, Nelly Sachs, Ode, Paul Celan, politische Dichtung, Rainer Maria Rilke, schlesische Weber, schwarze Milch, surrealistische Motive, Susanne Baghestani, Todesfuge, Tristan Marquardt, weibliche Figuren, West-Östlicher Divan
Veröffentlicht am 17. September 2025
von lyrikzeitung
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Der Unverborg’nen,
aber auch nicht Sichtbaren
gilt meine Sehnsucht –
Ob ich also heut sinnlos
trüb vor mich hinblicken werd‘?
Kategorie: Japan, JapanischSchlagworte: 10. Jahrhundert, 1200 Jahre, Ariwara no Narihira, Björn Adelmeier, Helen Craig McCullough, japanische Dichtung, japanische Liebesgedichte, japanische Literaturgeschichte, japanische Poesie übersetzt, kaiserliche Anthologie, Ki no Tsurayuki, klassische japanische Lyrik, Kokin-wakashū, Kokinshū, Poesie Heian-Zeit, Sechs Dichtergenies, Tanka, Tanka Gedichte, Waka
Veröffentlicht am 28. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Tauben sprechen Jiddisch,
so hörte ich es immer wieder.
Versonnen
schicken sie die Wörter
auf die Erde nieder.
Kategorie: Israel, Jiddisch, LitauenSchlagworte: Dichterinnen 1925, Erinnerungskultur, Esther Alexander-Ihme, Geboren 1925, Gedichtübersetzung, Gedichte über Tauben, hochroth Verlag, Holocaustüberlebende, israelische Lyrikerin, jüdische Literatur, jiddische Lyrik, Lyrik 20. Jahrhundert, Lyrik 2020, Lyrikübersetzung, Niki Graça, Rivka Basman Ben-Chaim, Tauben sprechen Jiddisch
Veröffentlicht am 23. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Wieder zurück
in der Bildlosigkeit,
falschen Angaben Glauben schenkend,
während auf der Straße der Menschenkrieg weiterging.
Kategorie: Japan, JapanischSchlagworte: Dichtung ohne Artikel, empathie und poesie, Gedichtübersetzung, Gegenwartslyrik, Haiku, japanisch-deutsche Kulturbegegnung, japanische Dichtung, japanische Schriftzeichen, Kanie Naha, Lyrik 2023, Lyrik und Übersetzung, Lyrikanthologie, Marcel Beyer, Marion Poschmann, moderne japanische Poesie, shi, Tanka, Wallstein Verlag, Yoko Tawada, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 7. Mai 2025
von lyrikzeitung
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sämtliche mücken in shenzhen haben denselben nachnamen
eine bibliothek des blutverlusts:
viel glück für euren flug und tod
Veröffentlicht am 18. April 2025
von lyrikzeitung
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Ach, Herr Doktor! Auf meinem Kopfe lastet großer Schmerz,
Mein Lämmchen sehnt sich danach, einen Wolf zu küssen.
Veröffentlicht am 15. April 2025
von lyrikzeitung
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Die Worte bestimmen nicht
die Bahn des Kometen
nicht das Lied
Gib der Nacht
was der Nacht ist
Veröffentlicht am 29. März 2025
von lyrikzeitung
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Kafka arbeitete nebenher als Filmkritiker für deutsche Emigrantenzeitungen und veröffentlichte 1939 – fünf Tage vor Kriegsausbruch – sein Hauptwerk, den mehr als achthundert Seiten zählenden Roman „Das Schloss“ in dem kleinen Tel Aviver Verlag Salman Schocken.
Veröffentlicht am 29. März 2025
von lyrikzeitung
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Die Hamas schoss ihnen ins Gesicht.
Der Staat schoss ihnen in den Rücken.
Es erwies sich, dass es keiner Gruben bedarf
wie in Ponary oder in Babyn Jar.
Auch auf offener Ebene kann man Juden ermorden.
Sogar ohne sie auszuziehen.
Ohnehin sind sie halb nackt.
Veröffentlicht am 21. Februar 2025
von lyrikzeitung
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Seltsam: wie sich dabei die Küchenarbeit verteilte
Auch daß sie Frauenpflicht war
hielt niemand für ein Unglück.
Mag sein daß wir daher ein wenig zurück sind
in puncto Wissen und gesellschaftlicher Stellung
Veröffentlicht am 28. Januar 2025
von lyrikzeitung
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Mein Gedicht mit seinen Reimen
Wird sich in der Welt verbreiten,
Meinen Namen werden nennen
Größte Länder, fernste Zeiten
Veröffentlicht am 26. Januar 2025
von lyrikzeitung
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Mein Herz leuchtet, eine reine Lichtfläche;
Und ohne Zweifel wird der Mond das Licht für sein eigenes halten.
Veröffentlicht am 15. Januar 2025
von lyrikzeitung
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In diesem Moment dachte ich
weder an das Fallen der Wellen noch an Streit
noch an Freiheit, noch an meine Frau:
Die Erde war, die Sonne war, ich war.
Veröffentlicht am 4. Januar 2025
von lyrikzeitung
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Die Frucht unserer Liebe
trage ich dennoch mit Freuden.
Böser Klatsch und Häme der Welt
lassen mich ungerührt.
Ist es doch gut, ein Kind zu erwarten,
selbst ohne vermählt zu sein.
Veröffentlicht am 3. Januar 2025
von lyrikzeitung
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Die Frucht unserer Liebe
trage ich dennoch mit Freuden.
Böser Klatsch und Häme der Welt
lassen mich ungerührt.
Ist es doch gut, ein Kind zu erwarten,
selbst ohne vermählt zu sein.
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