Veröffentlicht am 8. Juli 2025
von lyrikzeitung
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kein verzweifeln packt mich, kein bangen.
nur trinke ich mehr, um aufrecht zu gehn.
noch ein freund ist weggegangen.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, RumänienSchlagworte: Auswanderung Rumäniendeutscher, deutsche Lyrik, Exilliteratur, Franz Fühmann, Franz Hodjak, Freundschaft in der Literatur, Gedenkgedicht, gedenkminute, Lyrik 1980er, Lyrik und Politik, Lyrik zum Abschied, lyrische Doppeldeutigkeit, Neue Literatur (Zeitschrift), Rumäniendeutsche Literatur, rumäniendeutsche Lyrik, Siebenbürger Autoren, Suhrkamp Verlag, Tod und Erinnerung, Verlust und Haltung, Werner Söllner
Veröffentlicht am 6. Juli 2025
von lyrikzeitung
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erde vermischt sich mit schnee
kindheit mit licht
du wirst sterben
und die orangen blühen
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: 2025, deutscher Lyriker, deutschsprachige Poesie, Die dunkle glocke der zeit, Edition Offenes Feld, Gedicht, Jürgen Brôcan, la zagara, Lyrik online, Lyrik-Nachruf, moderne Dichtung, Nachruf, Orangenblüte, Todesfall, Trauergedicht, Werner Weimar-Mazur, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 4. Juli 2025
von lyrikzeitung
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Nicht gesehn den Kometen
Nicht gesehn den schönen Stern
All das nicht gesehn
Pas vu la comète
Pas vu la belle étoile
Pas vu tout ça
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: Übersetzte Lyrik, Dichtergeburtstag, französische Dichtung, französische Lyrik, Gedenktag, Klaus Möckel, Konzentrationslager Theresienstadt, Lyrik des 20. Jahrhunderts, Pas vu ça, Résistance, Robert Desnos, Surrealismus, surrealistische Poesie, Volk und Welt, Weiße Lyrikreihe
Veröffentlicht am 3. Juli 2025
von lyrikzeitung
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ich wache
auf: alle wörter die gesprochen wurden beschirmen uns.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: bergpredigt, Bibel in der Lyrik, biblische Anspielungen, freie Verse, Gedichte über Sprache, Gesetz und Gnade, modernes Gedicht, poetische Wachsamkeit, religiöse Motive, Sprachbilder, Theresa Luserke, Traum und Vision, wachhund, weibliches Schreiben, Widerstand in der Lyrik, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 1. Juli 2025
von lyrikzeitung
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Hier bringt der Dichter seine ganze Hingabe und Konzentration zum Ausdruck. Er zweifelt an seinen eigenen Fähigkeiten und offenbart große Angst.
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: 1925, 2025, Absurde Poesie, antimusikalisches Lied, Avantgarde, Dadaismus, Erik Satie, französische Moderne, Komponistenpoesie, Lautpoesie, Liedkomposition, Miniatur, Minimalismus, Mittelalter-Pastiche, Musik mit Text, musikalische Ironie, musikalische Parodie, musikalischer Humor, musikalischer Surrealismus, Musikerjubiläum, Satie, Sprachspiel, Todestag, Todestag Erik Satie, Trois Poèmes d’Amour, Vokalwerk
Veröffentlicht am 30. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Zu viele Sterne in diesem Sommer, Meister und Herr,
zu viele niedergedrückte Freunde,
zu viele Rätsel.
Kategorie: Französisch, SchweizSchlagworte: Berce, Chicorée, Dichtung und Erkenntnis, französische Lyrik, Jaccottet 100 Jahre, Lyrik 20. Jahrhundert, Lyrik und Philosophie, Lyrik zum 100. Geburtstag, moderne Lyrik, Natur und Poesie, Philippe Jaccottet, Poesie als Antwort, poetische Pflanzen, rätselhafte Gedichte, Schweizer Dichter, schweizer lyrik, Senecio, Trop d’astres, Wegesrandgedichte
Veröffentlicht am 28. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Tauben sprechen Jiddisch,
so hörte ich es immer wieder.
Versonnen
schicken sie die Wörter
auf die Erde nieder.
Kategorie: Israel, Jiddisch, LitauenSchlagworte: Dichterinnen 1925, Erinnerungskultur, Esther Alexander-Ihme, Geboren 1925, Gedichtübersetzung, Gedichte über Tauben, hochroth Verlag, Holocaustüberlebende, israelische Lyrikerin, jüdische Literatur, jiddische Lyrik, Lyrik 20. Jahrhundert, Lyrik 2020, Lyrikübersetzung, Niki Graça, Rivka Basman Ben-Chaim, Tauben sprechen Jiddisch
Veröffentlicht am 27. Juni 2025
von lyrikzeitung
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231 Wörter (wenn man das Gedicht zweimal liest) 1 Minute Lesezeit In ihrem Band Rätsel in großer Schrift verwandelt Franziska Füchsl das Kreuzworträtsel in eine poetische Denkfigur. Was zunächst wie ein harmloses Spiel erscheint, wird zur Reflexion über Sprache, Unsicherheit und Erkenntnis. Wer stellt die Fragen? Wer… Continue Reading „Kreuzworträtsel“
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: deutschsprachige Lyrik, Erkenntnissuche, experimentelle Lyrik, Fragen als Stilmittel, Fragen und Antworten, Franziska Füchsl, freie Form, Gegenwartslyrik, Kreuzworträtsel, Lyrik 21. Jahrhundert, Lyrik Österreich, Mosaik, poetische Selbstreflexion, Poetologische Lyrik, postmoderne Lyrik, Rätsel in großer Schrift, Rätselmotiv, Sprache und Bedeutung, Sprachspiel, Typografie in der Lyrik, typografische Gestaltung, Unsicherheit
Veröffentlicht am 26. Juni 2025
von lyrikzeitung
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in jedem von uns wurde – so tückisch! – das niederträchtige,
abscheuliche Gefühl der Mißachtung, des Hasses gegen Opponenten gesät
Bastarde – Arschlöcher – macht sie kalt – und so weiter
Kategorie: Ukraine, UkrainischSchlagworte: Antikriegsgedicht, dichterische Ohnmacht, Gedichte über den Krieg, Gedichte über Heilung, Krieg und Sprache, Kriegserfahrung im Gedicht, Lyrik aus der Ukraine, lyrische Sprachlosigkeit, Pavlo Korobtschuk, Poesie gegen den Krieg, Poesiealbum Ukraine, poetischer Realismus, Reflexion über Sprache, Stefanya Ptashnyk, therapeutische Poesie, Trauma in der Literatur, Ukrainekrieg, ukrainische Dichter, ukrainische Gegenwartslyrik, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 25. Juni 2025
von lyrikzeitung
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A: – hab acht lackaff, das kracht!
A: – hab dank, narr, was hat’s bracht?
A: – wart’s ab.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: anarchische Poesie, Artmann-Referenz, Avantgarde-Lyrik, Batman in der Lyrik, dadaistische Elemente, deutsche Avantgarde, experimentelle Poesie, hochroth Berlin, Jandl-Referenz, Kafka in der Lyrik, Klaus F. Schneider, Lautpoesie, literarische Collage, literarischer Dialog, Literatur und Wahnsinn, Lyrik und Popkultur, moderne Sprachkunst, Parataxe, Performance-Lyrik, poetisches Rollenspiel, postmoderne Dichtung, rumäniendeutsche Avantgarde, Sound poetry, Sprachgewalt, Sprachspiel, transdadaistische Dichtung
Veröffentlicht am 24. Juni 2025
von lyrikzeitung
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ich würde definitiv lange Erzählungen und noch längere
Gedichte schreiben.
Keine Romane, weil niemand mehr Zeit hat, sie zu lesen.
Aber Gedichte auch nicht.
Kategorie: Lettisch, LettlandSchlagworte: Astrid Nischkauer, •, Dichtung als Trost, existentialistische Poesie, Gedichte aus Lettland, Gedichte über Schreiben, introspektive Lyrik, Kalle Aldis Laar, Krista Anna Belševica, lettische Lyrik, Lyrik 2023, Lyrik und Schmerz, Lyrikübersetzung, lyrische Poetik, moderne Dichtung, parasitenpresse, poetische Selbstreflexion, Schreiben als Lebensform, Sinn der Kunst, weibliche Lyrik, zeitgenössische Poesie
Veröffentlicht am 22. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Vom Brocken aus, vom Ochsenkopf, wo die drahtigen Radarstationen knisternd in den Versfrequenzen wühlen, wird genommen, was man kriegen kann, man reicht nicht ran, die Tannen stehen eng und so freischützrauschend um die Findlinge aus Granit.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Antike in der Gegenwart, Daniel Bayerstorfer, Dürüm in der Dichtung, deutschsprachige Gegenwartsdichtung, Gegenwartslyrik, Hölderlin Referenz, Ironie in der Lyrik, Lyrik 2020er Jahre, Lyrik mit Popkultur, Lyrik und Mythologie, lyrische Textflächen, Neulich starb Antigone, Poetik des Alltags, postmoderne Lyrik, roughbooks, Sprachkritik in der Lyrik, Wetterumschwung der Grammatik
Veröffentlicht am 21. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Die Wünsche und die Triebe
Das Harte und das Weiche
Der Hunger und die Liebe
Das Schlaffe und das Steife
Veröffentlicht am 21. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Da sitzen sie
etwas zu glatt im Gesicht
und trinken Tee
blicken einander tief in die Augen
oder krümmen sich vor Lachen
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Brendel 1931–2025, Brendel als Dichter, Brendel Todesnachricht, Christoph Buchwald, deutschsprachige Gegenwartsdichtung, Jahrbuch der Lyrik, künstliche Intelligenz in der Dichtung, Klavier und Poesie, literarisches Vermächtnis, Lyrik der Jahrtausendwende, Lyrik und Musik, Mensch vs. Maschine, Musiker als Lyriker, Nachruf Alfred Brendel, philosophische Poesie, Poesie und Gesellschaft, poetische Kritik an Technologie, poetischer Humor, Raoul Schrott, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 20. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Ist Mars in den Bädern? Lebt wohl, Heerlager.
Badet selbst Mars? Fort mit euch, all ihr Kriege.
Ist Venus bei ihm? Friede, sei uns gegrüßt.
Das nämlich verlangt Federigos Schicksal.
Kategorie: Italien, LateinSchlagworte: / blandos Martiolo tuo susurros / fac et delitias libidinesque, / misce et suavia, / mollis illecebras decoro amanti, / mox tinge ambrosio liquore fessum, / somnus quo placidus per ossa serpat / et belli rapidus furor quiescat: / hoc, 1429-1505: Baiae. Zwei Bücher Elfsilber. Berlin: Verlagshaus Berlin, 2016 (Edition ReVers 04), adesto: / Hoc sors imperat ipsa Federici. / Tu vero, all ihr Kriege. Ist Venus bei ihm? Friede, aus: Giovanni Gioviano Pontano, bald dem Müden Ambrosia zu geben, bella: / Cumque illo est Cytherea? Pax, castra: / Marsne et ipse lavat? Valete, dass ihm tiefer Schlaf durch alle Glieder schleicht und der Wahnsinn des Krieges zur Ruhe kommt: Darum, du Süße des Himmels, dulce coeli / et terrae decus, einzige Linderung, Giovanni Gioviano Pontano, hoc te rogat ipse Federicus., iunge dulce murmur; / his lusus adhibe beatiores, kleine Venus, lass alles genüsslich und begehrlich sein, mische süßes Flüstern in deine Küsse; zu diesem Spiel noch seligere Spiele, sei schmiegsam deines Geliebten Verlockung, sei uns gegrüßt. Das nämlich verlangt Federigos Schicksal. Du, Tobias Roth, umschmeichle den kleinen Mars mit Gesäusel, unicum et levamen, Venerilla, Zierde der Erde
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