Kategorie: Deutsch

5. Meine Anthologie 1: Otfrid

Was líuto filu in flíze,     in managemo ágaleize    sie thaz in scríp gicleiptin,      thaz sie iro námon breittin; Es haben schon viele Leute Fleiß und manches Bemühen ernst und heiß auf allerlei Aufzeichnungen gewandt, damit ihr Name werde bekannt. wörtlich etwa so: Was… Continue Reading „5. Meine Anthologie 1: Otfrid“

4. 5. tEXTRAbatt am 10. november in stralsund

der 5. tEXTRAbatt steigt am 10. november 2009, wie immer um 19 uhr. das tEXTRAbatt-team hat diesmal den theologen und dichter peter michael pietsch sowie die photokünstlerin und dichterin carine thieme eingeladen. in ihrer performance werden die beiden autorInnen wort und bild zu novemberstimmigen… Continue Reading „4. 5. tEXTRAbatt am 10. november in stralsund“

3. „Junge Lyrik aus Sachsen“

Google streut breit und spült allerlei an den Strand, das um unsere Aufmerksamkeit buhlt. So gerade „Junge Lyrik aus Sachsen“, das interessiert mich ja. Die Einleitung ist dürftigst Disparates zusammenzwingend, was wenig wundert, weil gängige Münze im Netz: Junge Lyrik hat es schwer. Verlage… Continue Reading „3. „Junge Lyrik aus Sachsen““

2. „habe 1 punktuelle / Sprache erfunden“

„Meine Ärztin sagt“, so schreibt Friederike Mayröcker, „essen Sie ein Gedicht“. „Ich weisz nicht“, antwortet die Dichterin, „wie man es kocht“. Stefanie Kolowratnik-Seniow heißt die Ärztin, und sie ist nicht die Einzige, der Gedichte gewidmet werden, auch nicht die Einzige mit sperrigem Doppelnamen. Manchmal… Continue Reading „2. „habe 1 punktuelle / Sprache erfunden““

1. Lied von der Glocke

Mit dem Beginn dieses Jahrhunderts scheint das Ansehen der „Glocke“ vollends auf dem Tiefpunkt angekommen zu sein. Man erinnert sich ihrer gerade noch als Kuriosum. Als vor vier Jahren Schillers 200. Todestag nahte, wurde zwar ein eigenes Buch über die „Glocke“ angekündigt; aber es… Continue Reading „1. Lied von der Glocke“

171. Anthropotechniken

Sloterdijks Buch behandelt die Anthropotechniken, die Übungserfahrungen der modernen Gesellschaften, heraufgeleitet von Buddha und Sokrates, den großen Alten. Ein Orchester, vollbesetzt mit Asketen, Artisten, allesamt verkleidet als Dichter wie Kafka oder Philosophen wie Nietzsche, und Wittgenstein musiziert eine prachtvolle Symphonie, deren Anfangs- und Schlussakkord… Continue Reading „171. Anthropotechniken“

170. Rilke-Briefe

Schreibblockade und Seelenqualen nach dem Kriegsdienst: In mehr als 50 Briefen an Dichterkollegin Hertha König offenbarte Rilke seine „verletztliche“ Seite. Die Texte aus den Jahren von 1914 bis 1921 sind nun erschienen. / Die Presse 29.10.

169. außer.dem Nummer 16

…  ist da! Mit vielen prosaischen, experimentellen und lyrische Beiträgen … … 2 Heftpräsentationen in München und Darmstadt: – am Sonntag, 01. November in München, 17 Uhr Café GAP. Es lesen: Eric Giebel (Darmstadt), Carola Gruber (München), Michael Hüttenberger (Stedesdorf/Ostfriesland), Stefan Leichsenring (München), Danilo… Continue Reading „169. außer.dem Nummer 16“

168. Gedanken eines Übersetzers

Das Interesse an Übersetzungen der Werke italienischer Autoren bei österreichischen Verlagen ist gering. Vor allem Lyrik hat keine Chance. Hat doch nicht einmal die von Österreichern verfasste Lyrik eine Chance, sich auf dem hiesigen Büchermarkt zu behaupten. Veröffentlicht wird fremdsprachige Lyrik zumeist nur, wenn… Continue Reading „168. Gedanken eines Übersetzers“

167. Die Schweiz

Gynter Mödder, Bergheim/Erft            1942 Die Schweiz Ws st dr ntrschd zwschn dr Schwz nd dm Zntrlfrdhf vn Wn? D Schwz st dpplt s grß, br hlb s lstg. Gefunden in: Versnetze_zwei. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hg. v. Axel Kutsch. Weilerswist: Verlag Ralf Liebe 2009,… Continue Reading „167. Die Schweiz“

165. Eigensinn und Betrieb

ÜBER DEN WIDERSTAND Der Schriftsteller He-hei (Eckardt Henscheid) hielt es für verwerflich, Literaturpreise anzunehmen, während sein Kollege Ge-ga (Robert Gernhardt) nichts dabei fand. „Indem du dich mit dem Literaturbetrieb gemein machst, stärkst du ihn“, sagte He-hei. „Indem ich ihm Geld entziehe, schwäche ich ihn“,… Continue Reading „165. Eigensinn und Betrieb“

163. „Tage der Poesie“ in Würselen: Dichtung in vielen Facetten

Deutschlandweite Premiere des „Deutschen Lyrikkalenders 2010“ zum Auftakt des Festivals am 6. November Zum mittlerweile neunten Mal öffnet das Kulturzentrum „Altes Rathaus Würselen“ (Kaiserstraße 36, 52146 Würselen) in diesen Wochen seine Pforten für die „Tage der Poesie“. Die seit 2001 alljährlich wiederkehrende Veranstaltungsreihe genießt… Continue Reading „163. „Tage der Poesie“ in Würselen: Dichtung in vielen Facetten“

162. Open Mic – No. 11

Montag | 02.11.2009 | 21:00 Uhr | Lesebühne | Eintritt frei Greifswald, Koeppenhaus Es ist wieder soweit. Die legendäre Lesebühne lädt alle Skribenten ein, ihre Texte, Gedichte, Lieder, Abhandlungen und überhaupt alles, was einer kreativen literarischen Feder entspringt, dem Publikum im Café Koeppen zu… Continue Reading „162. Open Mic – No. 11“

161. Es geht weiter

Urs Engeler teilt auf seiner Website mit: Auf der Seite der Frankfurter Rundschau steht zu lesen, dass der Verlag Urs Engeler Editor die «Programmarbeit» einstelle. Im Gespräch mit Ina Hartwig sage ich dagegen: «Ich mache nicht zu. Aber ich werde deutlich weniger Bücher machen… Continue Reading „161. Es geht weiter“

156. Unsichtbare Hand

So machte Neuhoff, Leiter des Instituts Stiftung und Gemeinwohl an der Uni Witten/Herdecke, auf interessante Zusammenhänge aufmerksam: Bereits 1776 übersetzte Johann Friedrich Schiller, ein Onkel des bekannten Poeten, das Hauptwerk „Wohlstand der Nationen” von Adam Smith. Dieser gilt als einer der Gründerväter der modernen… Continue Reading „156. Unsichtbare Hand“