Schlagwort: Pedro Lenz

Was e Dichter seit

«Du muesch es Gedicht drüber schriibe!», het er gseit. «Es Gedicht? Wie chunnsch uf das?» – «Mou, du bisch doch e Dichter. Was e Dichter seit, wird zur Kenntnis gnoh. Muesch es Gedicht drüber schriibe, dass d Öffetlechkeit erfahrt, was do passiert.» / Pedro Lenz, Schweizer Illustrierte

59. Alfonsina, mein Herz

«Ich gehe schlafen», schreibt Alfonsina Storni am 22. Oktober 1938 in einer Pension in Mar del Plata in ihrem letzten Gedicht. Sie bringt es zur Post. Fünf Tage später wird es die Zeitung «La Nación» abdrucken. Storni wird dann bereits den Tod gefunden haben,… Continue Reading „59. Alfonsina, mein Herz“

27. Grenzgänger in Solothurn

Die auf Walserdeutsch und Italienisch schreibende Autorin Anna Maria Bacher las aus ihren Gedichten, die in einer aussterbenden Sprache von verlorenen Dingen erzählen und Spuren des Verschwundenen für die Nachwelt zu konservieren versuchen. … Wortmusik trug auch der Sprachekstatiker Christian Uetz vor, und Juri… Continue Reading „27. Grenzgänger in Solothurn“

61. Eine nicht ganz so gute Zeit für Dichtung

(vgl. Nr. 40) scheint das Literaturfest München zu sein, das vom 17. 11. bis zum 5. 12. 2010 erstmals stattfindet. »Eine Entdeckungsreise durch die internationale Gegenwartsliteratur – Begegnungen mit Autorinnen und Autoren aus aller Welt« verspricht das Programmheft, in welchem allerdings nur eine von… Continue Reading „61. Eine nicht ganz so gute Zeit für Dichtung“

89. Sunne

«Wenn man ans Gute in der Welt glauben will, vielleicht Gott, aber nicht die Dichter für tot erklärt und der Populärkultur einen Funken Interesse entgegenbringt – dann kann man nicht anders: Man muss ‹Sunne› lieben.» (Aargauer Zeitung) «Ein Werk, vor dem man sich verneigen… Continue Reading „89. Sunne“