Schlagwort: Andreas Wirthensohn

44. „Nicht so schlimm und doch vergleichsweise banal“

Die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ wollte der politischen Lyrik wieder auf die Beine helfen und startete vor rund einem Jahr die Reihe „Politik & Lyrik“. Dichter sollten im Auftrag der „Zeit“ aktuelle Anlässe bedichten, Politiker bei ihrer Arbeit begleiten, die Bundestagskantine aufsuchen und so…

98. Mehr Nachworte

In der Wiener Zeitung bespricht Andreas Wirthensohn übersetzte Bücher von John Burnside, Simon Armitage und Eugenijus Ališanka und findet: Kein Zweifel: Die Lyrik dieser drei Dichter kann durchaus für sich bestehen, aber deutlich mehr Lesefreude hat man, wenn einem zumindest die ein oder andere helfende Krücke gereicht…

84. Über „Fräuleinwunder“

schreibt die Wiener Zeitung. Ich picke mal Aussagen über Gedichte heraus: Die 1973 in Dalmatien geborene Marica Bodrozic beispielsweise legt mit „Quittenstunden“ ( Otto Müller Verlag, Salzburg 2011 ) ihren dritten Gedichtband vor und frönt dort der eher ungewöhnlichen Form des Langgedichts. Assoziativ erinnernd, erzählt sie darin von der eigenen…

29. Unverdrossen

Dennoch wird unverdrossen Lyrisches produziert. Große Publikumsverlage wie Suhrkamp, Hanser, C.H. Beck oder auch Luchterhand pflegen ihre Lyriker ebenso wie die zahllosen Kleinverlage, die vor allem jungen Autoren oder „schwierigen“ Texten eine Plattform bieten – beispielhaft genannt seien hier nur kookbooks (Motto: „Poesie als…

63. Fünf neue Gedichtbände

… deutscher Lyriker bespricht Andreas Wirthensohn in der Wiener Zeitung vom 11.5. Im einzelnen: Vergnügt und wagemutig lässt Kathrin Schmidt ihrer Sprachphantasie freien Lauf. Vor allem vermag sie die Wortbildungsproduktivität des Deutschen eindrucksvoll zu nutzen: „sensenfräulein“, „urstromteller“, „körperklangpendel“, „schlupflungenklamm“, „gedachtschneckenspuren“, „wittchenschnee“. Das ist nur eine…

25. Das Leben und seine Fülle

Die Summe des poetischen wie politischen Werks des englischen Autors John Berger: „A und X“, eine Liebesgeschichte in Briefen. Als A’ida, von Beruf Apothekerin, auf dem Markt zufällig einem Mann begegnet, dem sie vor ein paar Jahren mit einer Portion Zucker das Leben gerettet…