Kategorie: Schweiz

Auf der lyrischen Baustelle

wird momentan wacker gearbeitet. – meint Sibylle Birrer in einer Zeitschriftenkritik, NZZ 5.8.02 Zitat (über „Drehpunkt“): War die letzte Nummer erstübersetzten Miniaturen von Henri Michaux (1899-1984) gewidmet, so erinnert die jüngste Ausgabe an die 1984 verstorbene Schweizer Autorin Gertrud Wilker. Eingeleitet werden die grossteils… Continue Reading „Auf der lyrischen Baustelle“

Urweider nach New York

Neuer Erfolg für den Bieler Lyriker Raphael Urweider (28): Gestern hat ihm der Deutsche Literaturfonds das zehnwöchige New-York-Stipendium verliehen. Der Deutsche Literaturfonds habe ihn bereits bei seinem ersten Buch unterstützt, sagte Raphael Urweider, auf die Preisverleihung angesprochen, gegenüber dem BT. Der Literaturfonds besitze in… Continue Reading „Urweider nach New York“

Urweider

Über Vater und Sohn Urweider schreibt das Bieler Tagblatt am 29.7.02.

Lyrik in Klagenfurt

Christoph W. Bauer löste mit seinem lyrisch gehaltenen Text «Auf.Stummen» eine Debatte aus über die Möglichkeit, Lyrik und Prosa zu verbinden – eine Diskussion, die zum Beitrag «Steine» des Schweizer Autors Raphael Urweider noch einmal aufgegriffen wurde. / NZZ 29.6.02

Nachricht über italienschweizer Lyrik

gibt die NZZ, darunter über Fabio Pusterla : Seine Gedichte haben nichts zu tun mit der fein ziselierten realistischen Lyrik seiner lombardischen Vorgänger von Sereni bis Orelli. Sie stehen ganz für sich als dramatische Befragung einer Welt, in der Dunkel, Verzweiflung und Tod herrschen.… Continue Reading „Nachricht über italienschweizer Lyrik“

Preise der Schweizerischen Schillerstiftung 2002

Ins Tessin gehen 5000 Franken an Dubravko Pusek für seinen Gedichtband «Effetto Raman». Das Prädikat «Buch der Schweizerischen Schillerstiftung 2002» erhielten «Der Billardtisch» von Bruno Steiger, «Le cerf-volant» von Nadine Mabille, «In sto monde tonde tonde» von Ugo Canonica und der rätoromanisch-deutsche Gedichtband «Monolog… Continue Reading „Preise der Schweizerischen Schillerstiftung 2002“

Moderner Meister Eckhart

Der Antipode zu dieser Wissenschaft der Stille ist gewiss der wort-verrückte Dichter Christian Uetz , ein moderner Meister Eckhart der atemlosen Sprach-Exaltation, der unablässig in den Binnenraum der Wörter hineinhorcht, um dem „Wahn des Wortes“ auf die Spur zu kommen. Er fühle sich „beseelt“,… Continue Reading „Moderner Meister Eckhart“

Solothurner Literaturtagen

Von den Solothurner Literaturtagen berichtet die NZZ: Schweizer und rumänische Lyriker präsentierten ein gemeinsam erarbeitetes Kettengedicht , das Bilder und Motive von Gedicht zu Gedicht und von Stimme zu Stimme weitergibt und verwandelt, so dass jedes Gedicht in sich ein kleines Kunstwerk darstellt, das… Continue Reading „Solothurner Literaturtagen“

Gedenken toter Dichter

Frankreich hat die Pléiade und das Panthéon. Deutschland verewigt seine Dichter in historisch- kritischen Ausgaben. Und Österreich hat den Zentralfriedhof. Nur die Schweiz weiss nicht recht wohin mit ihren toten Dichtern (auch wenn sie ihr im Grunde lieber sind als die lebenden). Immerhin: Hoch… Continue Reading „Gedenken toter Dichter“

Hesse-Jahr: Calw ist verlogen

(meint der Südkurier am 6.4.02): In der Geburtsstadt von Hermann Hesse (1877 bis 1962), seines Zeichens Literaturnobelpreisträger (1946) und laut Unesco der meist übersetzte deutschsprachige Autor seit den Gebrüdern Grimm, galt der junge Dichter als Faulenzer, weil er nicht ins schaffige schwäbische Umfeld passte.… Continue Reading „Hesse-Jahr: Calw ist verlogen“

Von Storni bis Hölderlin

Das Gedicht aus dem Elfenbeinturm zu befreien, ist ein Anliegen des Wolfhäldler orte-Verlages. Daher sind in den nächsten Wochen über www. orteverlag.ch Gedichte der Lyrikerin Alfonsina Storni (gilt als grösste argentinische Dichterin, trotz ihrer Tessiner Herkunft), des amerikanischen New-Sensibility-Poeten Frank O’Hara , von Peter… Continue Reading „Von Storni bis Hölderlin“

Love after love

Es sind Langgedichte, der Rhythmus frei, hier beschleunigend, da verlangsamend, hier nachdenklich, da furios anklagend. Vor allem aber sind es Abschiedstexte, vom Wechselspiel zwischen Deutsch und Englisch, der Zweisprachigkeit jener verlorenen Liebe, unterspült: «Und mein Gesicht: blind. / Mein Haus: Verzicht. / Verzieh dich!… Continue Reading „Love after love“

Urs Engeler Editor

(Verleger Zanzottos und der Lyrikzeitschrift „Zwischen den Zeilen“) bietet auf seiner Homepage einen vorbildlichen Service von biobibliographischen Informationen und Leseproben seiner Autoren (u.a. Elke Erb, Urs Allemann, Oskar Pastior, Ulf Stolterfoht ). Neu: eine umfassende Bibliographie zu Peter Waterhouse (mit Links zu zahlreichen Texten).

Wenn die Musik das Wort erhellt

Außerdem in der NZZ vom 9.3.02: Paul Burkhards Songs zu Brechts «Mutter Courage» („Wer hätte gedacht, dass der Komponist von «O mein Papa» sich auch einmal an Brecht gewagt hat?“) Wenn die Musik das Wort erhellt. Auf den Spuren Ingeborg Bachmanns und Hans Werner… Continue Reading „Wenn die Musik das Wort erhellt“

Langsamer Satz

Bereits in Erika Burkarts vor nahezu fünfzig Jahren erschienenem lyrischem Erstlingswerk «Der dunkle Vogel» nehmen Naturbilder und -betrachtungen einen breiten Raum ein. Im neuesten Gedichtband, «Langsamer Satz», erfährt die Thematik Umsetzungen, die in verstärktem Mass Leidensfähigkeit, aber auch spirituelle Kraft der Dichterin offenbaren, die… Continue Reading „Langsamer Satz“