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„Matthias“ BAADER Holst (1962 Quedlinburg – 1990 Berlin) sackratte als lyrikfreak ich liebe dichter weil sie saufen ficken und kaputt sind und einer konnte sprechen ich habs selbst gehört der lebt von mongolei und vorhaut wie du von cad cam … Continue Reading „94. Meine Anthologie: sackratte als lyrikfreak“
So interessant und wichtig das lyrische Werk des Prager Dichters Rainer (ursprünglich René) Maria Rilke für die Nachwelt geworden ist – seine politischen Ansichten sind mit großen Vorbehalten zu betrachten. So feierte er Benito Mussolini und Italiens Weg in den Faschismus, den er trotz… Continue Reading „91. Prager Dichter?“
Wer es ausprobiert hat, wie es sich anfühlt, vom Gedichteschreiben zu leben, kann ermessen, wie glücklich – und begabt – Kate Clanchy sein muß, wenn sie einen Verleger für ihren ersten Gedichtband fand und den bedeutendsten britischen Lyrikpreis, den Forward, im Alter von erst… Continue Reading „90. Citypoetin“
Richard Leising GESANG DER RUDERSKLAVEN BEI STURM Es leidet, o Herr, deine Erde An Untergehenden Keinerlei Mangel! Noch kannst du wenden Von uns dein Angesicht! Was taugen wir angekettet der Welt auf dem Grunde des Wassers? Ziehe du ab von uns Deine sausende Hand,… Continue Reading „89. Meine Anthologie: Auf der Galeere“
Neologismen wie „Netzkürzelgesang“, „Sprachsträhnen“ oder „Vanitasmaschinchen“: Wer verwendet derlei Wortneuschöpfungen oder kreiert sie gar? Der Dichter Thomas Kling. In seinem lyrischen Zyklus „Vogelherd. mikrobucolica“ thematisiert der 2005 verstorbene Lyriker in der seit alters bekannten Fangvorrichtung für Vögel und ihrem Gesang immer auch das Gedicht… Continue Reading „88. Vanitasmaschinchen“
Mi 26.10. 20:00 Erste Landschaft, erster Tod In Lesung und Gespräch: John Montague (Autor, Irland) Moderation: Hans-Christian Oeser (Übersetzer, Berlin) John Montague ist einer der bedeutendsten irischen Dichter der Gegenwart. Der »Doyen der Poesie von Ulster« schlägt in seinen Texten die Brücke von der… Continue Reading „87. John Montague liest“
Von Ulf Stolterfoht Ich schreibe seit zwanzig Jahren hauptberuflich Gedichte und kann seit elf Jahren davon leben. Mittlerweile ist die Familie auf fünf Mitglieder angewachsen, und also können oder müssen jetzt fünf davon leben. Es war nie mein Ziel, vom Gedichteschreiben leben zu können. Ich hätte… Continue Reading „85. „Lyrikbetrieb und Preisunwesen““
Um der Vernutzung durch Konsum und Verwaltung zu entgehen, verfiel der psychoanalytisch geschulte Dichter zeitweise sogar ins Basteln und Kleben, ins Lallen und Zungensprechen: Kaum eine Quelle, die Zanzotto nicht anzuzapfen verstand. Er dichtete Quasi-Kinderverse. Er besang den Milupa-Brei, zerschnitt Hölderlin-Verse und bediente sich… Continue Reading „82. Quellen“
Bei Schreibheft Zeitschrift Für Literatur gelesen: Der italienische Dichter Andrea Zanzotto, Freund Pier Paolo Pasolinis und Federico Fellinis, ist tot. Er, der als einer der eigenwilligsten Dichter des 20. Jahrhunderts galt, starb heute im Alter von 90 Jahren. Das große, von Theresia Prammer herausgegebene Pasolini-Dossier… Continue Reading „81. Andrea Zanzotto gestorben“
Junge Welt, Mittwoch 12. Oktober 2011 Tom Bresemanns zweiter Lyrikband erfordert mündige Leser Von Peggy Neidel Das Lyrikdebüt des Berliners Tom Bresemann vor einigen Jahren wurde als das eines „zornigen jungen Mannes“ bezeichnet. Die Wut scheint noch nicht verflogen und hilft offenbar, inhaltliche Belanglosigkeit… Continue Reading „80. Gedichte mit Arsch in der Hose“
Bert Papenfuß, Johannes Jansen und Elke Erb* haben einst mit ihren Gedichten die offizielle Parteirhetorik der untergehenden DDR ausgehebelt. Das Politische ist auch später nie ganz aus den Werken der früheren Avantgardisten der Ostberliner Literaturszene verschwunden. Gesinnungs-Lyrik und ein gewisser Anachronismus wurde ihnen und… Continue Reading „79. „die gunst der woge ist gischt““
Baudelaire war der in Estland im 20. Jahrhundert am meisten übersetzte französische Autor, obwohl eine Gesamtübersetzung der Fleurs du mal erst vor einigen Jahren erschien. Katre Talviste schrieb ein Buch über Baudelaire und die estnische Lyrik. / fabula Katre Talviste, La Poésie estonienne et Baudelaire… Continue Reading „78. Die estnische Literatur und Baudelaire“
Detmold (Kreis Lippe) Das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe führt in diesem Jahr die Autorentage Schwalenberg zu Michael Krüger durch. Michael Krüger prägt als Verleger, Herausgeber, Übersetzer sowie Förderer gegenwärtiger Literatur das literarische Leben Deutschlands wie kein zweiter. Als Schriftsteller hat er ein Werk von über 30 Büchern mit Gedichten,… Continue Reading „77. Autorentage Schwalenberg zu Michael Krüger (28.-30.10.)“
Im wohltuenden Gegensatz zu essayistischen Brillanzerzeugern, deren Texte immer etwas klüger klingen sollen als sie wirklich sind, zeichnet sich Jan Wagner in seinen Aufsätzen eher durch intellektuelle Bescheidenheit aus: „Was kann das Steinchen über das Mosaik berichten? Wie beschreibt der Faden den Gobelin?“ So… Continue Reading „76. Lust des Lyrikers“
37 Gedichte besingen in Christoph W. Bauers neuestem Werk die unterschiedlichen Phasen einer Liebesbeziehung. Aus seinem Lyrikband „mein lieben mein hassen mein mittendrin du“ las der Hausacher Stadtschreiber von 2010 am Sonntag im Hausacher Rathaussaal vor. / Schwarzwälder Bote
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