Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Natürlich ist sie ein Gesamtkunstwerk wie Andy Warhol – wer einen Teil wegnimmt, wird enttäuscht sein. Nur die Gedichte, nur die Musik, nur der Klang, nur ihre Zeichnungen, nur ihre Mode, ihre Erotik – es ist zu wenig. Sie ist das fehlende Glied zwischen… Continue Reading „11. Gesamtkunstwerk Patti Smith“
Sylvia Plath was one of the 20th century’s most important poets, a still-iconic figure who, paradoxically, has inspired some terrible poetry. Now, a film about her is adding to the myth. But, asks Christina Patterson, was she actually any good? / The Independent 6.2.04
Throw us a line! USATODAY.com publishes a different reader-composed haiku each weekday. What’s haiku? The ancient form of Japanese poetry is composed of three lines, with five syllables in the first, seven syllables in the second and five syllables in the third. To participate,… Continue Reading „Our daily haiku contest“
der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts – ein brasilianisches Ranking Hier die zehn ersten Autornamen: Eliot, Pessoa, Valéry, Yeats, Pound, Lorca, Rilke, Kavafis, Apollinaire, Pessoa Auf Platz 43 und 44 Miklos Radnoti und Attila József / 21.1.04
Edward Hirsch introduces a poem by William Meredith. / The Washington Post. 18.1.04
Die Leute stellen immer noch die falschen Fragen über Emily Dickinson – schreibt Marga Jefferson, NYT*) 18.1.04 Kein Wunder, daß sie nie ihr Haus verließ, meint sie – denn es ist immer noch nicht sicher draußen. Beispiel: What Wolpaw really wants is to fantasize… Continue Reading „Im 21. Jahrhundert immer noch nicht sicher“
because they sound like no one else; others become representative voices, symbols or symptoms of their group or generation. William Matthews, who died at 55 in 1997, belongs to the latter category. Matthews’s three decades of wry, conversational verse display the attractions and faults… Continue Reading „Some poets get noticed …“
Die FDJ-Nachfolgezeitung junge Welt schrieb nicht immer gegen (oder auch nur über) Zensur. Jetzt fällt es ihr natürlich leichter. Zumal wenn es um faschistische oder faschismusverdächtige Staaten (USA, Israel!) geht. Hier steht ein Artikel über US-Pläne, das Wort fuck zu verbieten. Lesenswert wegen längerer Auszüge aus einem Gedicht von John Cooper Clarke,… Continue Reading „Fucking f…“
Im Independent vom 16.1.04 (?) stellt Brian Patten seine Modern Poetry Top Ten vor, angeführt von: Eliot, Waste Land/ Ginsberg, Howl/ Plath, Ariel. Einzige Nicht-Muttersprachler sind Pablo Neruda und Federico Garcia Lorca.
Schliesslich war er ein Eigenbrötler und Einzelgänger, unempfänglich für die von den Beats extensiv genutzte Energie der Gruppe. Dennoch finden sich in Bukowskis Lyrik auch Elemente, die ihn in die Nähe der Beat-Generation rücken. Da ist die ungeschminkte, schonungslose, bis zur völligen Selbstentblössung gehende… Continue Reading „Eigen-Beatler“
Wann ein Gedicht fertig ist und wie eine letzte Zeile beschaffen ist; wer an der Vorstellung schuld ist, daß man Literaturkritik durch Seminare lernt, statt durch das Lesen von Büchern und Kritiken; warum amerikanische Hochschulen in den letzten Jahrzehnten [ganz anders als deutsche] so… Continue Reading „Gedanken“
(a.k.a. what do messies – messing?). Im New Yorker vom 12.1.04 eine Geschichte von jemand, der fast erschlagen wurde von seiner eigenen Sammlung – der vielleicht größten und bestsortierten Zeitschriftsammlung in New York – in einer winzigen Wohnung in der Bronx. – Wenn jemand… Continue Reading „Disposophobia“
Nach der sehr informationsreichen Seite kirjasto.sci.fi hat am 11.1.04 Geburtstag: Robinson Jeffers, am 13.1.04 die nigerianische Autorin Flora Nwapa, genannt „die Mutter der modernen afrilkanischen Literatur“.
Sehr verschiedenartige Texte hat der New Yorker Komponist Phil Kline vertont: Rumsfeld Lieder und Zippo Poems. Letztere sind Texte, die von GIs während des Vietnamkrieges auf Feuerzeuge oder ähnliches geschrieben wurden. Diese äußern sich im Unterschied zu jenem kristallklar. Hier eine Probe: We came… Continue Reading „Zippo Poems“
If Marianne Moore’s poems seem odd to us even now, more than 80 years after the appearance of her first book, this is partly because they are literally — mathematically — odd. Far more than any English-language poet before her, she experimented with lines… Continue Reading „Odd lines“
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