Schlagwort: Florian Vetsch

115. Verse! Verse!

«Zürich liest» 25.–28.10. Theater Neumarkt, Probebühne Chorgasse, Zürich 27. Oktober 2012,  ab 18 Uhr Verse! Verse! Dichterinnen und Dichter aus der deutschsprachigen Schweiz, die sich regelmässig zu von Svenja Herrmann, Johanna Lier und Ingrid Fichtner initiierten Gesprächen «Rund ums Gedicht» treffen, stellen einen Abend lang ihre Lyrik vor: Ingeborg… Continue Reading „115. Verse! Verse!“

88. Zwei Dichterschamanen

Man kann sich die Begegnung dieser beiden Dichterschamanen als ein lichterlohes Feuerwerk der Synapsen vorstellen: Mit dem im letzten Jahr überraschend verstorbenen Frankfurter Publizisten, Poeten, 68er Aktivisten und Imam Hadayatullah Hübsch und dem Schweizer Ira-Cohen-Übersetzer und Herausgeber unzähliger Underground-Lyrikbände, Florian Vetsch, scheinen tatsächlich zwei… Continue Reading „88. Zwei Dichterschamanen“

Eigen-Beatler

Schliesslich war er ein Eigenbrötler und Einzelgänger, unempfänglich für die von den Beats extensiv genutzte Energie der Gruppe. Dennoch finden sich in Bukowskis Lyrik auch Elemente, die ihn in die Nähe der Beat-Generation rücken. Da ist die ungeschminkte, schonungslose, bis zur völligen Selbstentblössung gehende… Continue Reading „Eigen-Beatler“

Kaddish für Ginsberg

Wenn er sterbe, sei es ihm gleich, was mit seinem Körper passiere, schrieb Allen Ginsberg im Februar 1997, wenige Wochen vor seinem Tod, aber er wünsche sich «eine riesige Trauerfeier», bei der alle Freunde versammelt seien. Die Stimmen solcher Weggefährten und Bewunderer hat Florian… Continue Reading „Kaddish für Ginsberg“

Böhmers Kaddish

Paulus Böhmers «Kaddish I-X» ist ein 350 Seiten starker Band mit zehn langen Klageliedern («Kaddish»: jüdisches, am Grab gesprochenes Gebet für Verstorbene). Diese Hervorbringungen Lyrik zu nennen, sprengt den Begriff. Böhmers Texte sind unerhörte Ergüsse, gigantische Textleiber, die sich, wie einstweilen Arno Holz‘ «Phantasus»,… Continue Reading „Böhmers Kaddish“

Natürlich die Schweizer!

Die Literatur haben die Schweizer zwar nicht erfunden, doch gewinnt man beim Lesen den Eindruck, viele Autorinnen und Autoren hierzulande seien daran, ihre Stimme zu (er)finden. Schreiben die Schweizer. Und das Buch dazu heißt: Natürlich die Schweizer! / St. Galler Tagblatt 25.11.02 (wo es… Continue Reading „Natürlich die Schweizer!“

Franz Dobler

Im neuen Titel -Magazin bespricht Klaus Hübner rapähnliche Westerngedichte: Franz Dobler: Der Tag an dem ich allen Glück wünschte. Kunstmann Verlag. 2002. CD. ISBN 3-88897-317-1. Außerdem Gedichte von Florian Vetsch. / 3.11.02

Ira Cohen, Schamane

Wie Allen Ginsberg und William S. Burroughs war auch Cohen stets ein rastloser Nomade und Abenteurer und lebte unter anderem in Tanger und Katmandu (heute wieder in New York). Mit seinen Filmen und Fotografien, die zwischen Ethnografie und Surrealismus anzusiedeln sind, dokumentiert der «Multi-Media-Schamane» Ira… Continue Reading „Ira Cohen, Schamane“

Lyrik blüht und sticht

Die Anthologie „Warenmuster, blühend“ aus dem Waldgut Verlag – 157 Autorinnen und Autoren aus aller Welt mit je einem zumeist noch nie veröffentlichten Gedicht: „Warenmuster, blühend“ heisst die ungewöhnliche Lyrik-Anthologie. Sie beweist: Lyrik blüht und sticht. / 6.1.2001 St. Galler Tagblatt Warenmuster, blühend. Sammlung… Continue Reading „Lyrik blüht und sticht“