Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Ein Dichter wie Rainer Schedlinski, der in den späten 1980er Jahren als kritischer Kopf der sogenannten „Prenzlauer Berg-Connection“ galt, hat in den Jahren nach der Wende seinen literarischen Kredit vollkommen verspielt. Seit 1992 ruchbar wurde, dass er als inoffizieller Mitarbeiter den Staatssicherheitsdienst der DDR… Continue Reading „15. Zonic“
Ich zitiere aus Michael Brauns Zeitschriftenlese: Der scharfsinnigste und unversöhnlichste Beitrag in „Text+Kritik“ stammt indes von dem Dichter Gerhard Falkner, der in sehr undiplomatischer Weise die „Infantilisierung“ und den „Vampirismus“ in Kunst und Literatur attackiert. Nach einer überaus schroffen Einleitung zur Anschmiegsamkeit, mit der… Continue Reading „14. Scharf…“
Die Simpeldichter Die Simpeldichter hör ich ewig flennen, Sie tuten alle in dasselbe Horn Und nie packt sie der dreimal heilge Zorn, Weil sie das Elend nur aus Büchern kennen. Arno Holz
Google meldet einen Artikel über Ron Winkler: Die Welt 02.10.13 Junge Lyrik Ron Winkler und die „Bloodymaryness des Abends“ Zwischen Schmetterling und Untergang: Der Berliner Lyriker Ron Winkler hat einen neuen Band vorgelegt. Darin erweist er sich als eleganter und kluger Flaneur über den… Continue Reading „11. Wiedervorlage“
Die Rückert-Gesellschaft lädt anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens zu einer Tagung in das Museum Otto Schäfer ein. Thema sind Friedrich Rückerts „Kindertodtenlieder“, die 1872 von dessen Sohn Heinrich anonym aus dem Nachlass herausgegeben wurden. Friedrich Rückert selbst hatte diese mehr als 400 Gedichte in dem… Continue Reading „9. Kindertodtenlieder“
Wie gehen heute Lyrik, Herzlichkeit und Bewahrung der Schöpfung zusammen. Auf eine franziskanische Spurensuche begeben sich die Teilnehmer einer Veranstaltung am Freitag um 20 Uhr im Kelheimer Orgelmuseum … / Donaukurier
Immer, wenn Peter Handke übersetzt, will er uns auch einen Autor, den er schätzt, ins Bewusstsein bringen; es sind in einem guten Sinne «Freundschaftsdienste». Das gilt auch für Dimitri T. Analis, den 2012 verstorbenen griechischen Dichter, der französisch schrieb; Handkes Analis-Auswahl heisst «Präludium zur… Continue Reading „6. Herrlich & herrisch“
DIE VIRTUELLE AUSSTELLUNG UND DAS NETZWERK KÜNSTE IM EXIL Material zu Bertolt Brecht, Jo Mihaly, Herta Müller, Kurt Schwitters, Liao Yiwu und vielen anderen Hier Künste im Exil ist eine Ausstellung im virtuellen Raum, die sich den Künsten unter den Bedingungen des Exils zuwendet. Ihr Anliegen… Continue Reading „3. KÜNSTE IM EXIL“
Konzentriert still ist es, wenn der Darmstädter Professor zum Lesen ansetzt. Enjambements und unterschiedliche Metriken bestimmen seinen Lesefluss. Mit nichts Geringerem als der „Ästhetischen Erlebniswelt Lyrik“ begann am Sonntagvormittag ein neuer Vorlesungsreigen über kulturpädagogische Reflexionen über die deutsche Literatur an der Landakademie Weilrod in… Continue Reading „1. Kulturpädagogisch“
Friedrich Rückert Die Form des Ghasels Die neue Form, die ich zuerst in deinen Garten pflanze, O Deutschland wird nicht übel stehn in deinem reichen Kranze. Nach meinem Vorgang mag sich nun mit Glück versuchen mancher Sogut im persischen Ghasel, wie sonst in welscher… Continue Reading „112. Form des Ghasel’s“
Die Finalisten des 21. open mike Lyrik Lea Schneider (Berlin) Verena Fiebiger (München) Janin Wölke (Leipzig) Stephan Reich (Berlin) Maren Kames (Leipzig) Bewerben konnten sich junge Autoren bis 35 Jahre, die noch kein Buch veröffentlicht haben. Die Auswahl der Finalisten haben sechs Lektoren aus… Continue Reading „111. Open Mike“
findet sich Lyrik – keiner kommt dran vorbei – häufig auf den Politik- oder Wirtschaftsseiten und in der Werbung. Wie hier, Süddeutsche Zeitung*: Man weiß nicht, ob man sich auf der Abiturfeier verliebt, bei einer Wohnungsbesichtigung oder bei einer Lesung postmoderner Lyrik. Wer die… Continue Reading „110. In der Presse“
… ja, da galt der Dichter, Zeitschriftengründer, Literaturprofessor und Institutionenstifter Walter Höllerer (…) als „Literaturpapst“. (…) Höllerer nämlich war es, der zwei Jahre nach dem Mauerbau es aufgrund seiner einzigartigen Netzwerk-Fähigkeiten schaffte, von den Amerikanern in Gestalt des Deutschlandexperten Shepard Stone 1,4 Millionen Deutschmarks… Continue Reading „109. Früher“
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