Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Alle reden (alle deutschen Medien zumindest) über rasierte Körperzonen. Die Zeit zeigt sie uns in wünschenswerter Deutlichkeit. (Nr. 29, Teil Wissen S. 31 – auf der Website nur eine gezähmte Variante) – Alle reden über Michael Jackson. Die Zeit gibt uns ein Gedicht Durs Grünbeins zu lesen: Sphinx… Continue Reading „64. Reden & zeigen“
Marcus Roloff ist zurzeit Stipendiat auf Schloss Wiepersdorf. Frank Meyer sprach mit ihm für Deutschlandradio Kultur: Meyer: Dann muss es ja noch eine andere Vergangenheitsschicht geben, stelle ich mir jedenfalls vor. Es wurde schon ganz kurz nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 entschieden, Schloss Wiepersdorf zu… Continue Reading „62. Wiepersdorf“
Gute vier Jahre ist es her, dass mir in einer Buchhandlung die von Manfred Enzensperger herausgegebenen „Hölderlin-Ameisen“ ins Auge krochen, jene poetisch-poetologische Anthologie, in der sich so unterschiedliche Lyrik-Charaktere wie Marcel Beyer, Oskar Pastior oder Ulrike Draesner versammelten, um ihre Gedichte mittels Material und… Continue Reading „60. Knüppel auf den Kopf“
Ansonsten kreisen Rincks Zeilen häufig um Tier und Fleisch, um Tierliebe und Fleischeslust, auch die an solchem, das keine Eltern hat, Fruchtfleisch von Quitten zum Beispiel. Nun ja, diese Art literarischer Lust hat Tradition, es ist die Hoffnung auf das Wort gewordene Fleisch und… Continue Reading „49. Rincks Ding- und Tierleben“
Kempowski hat diese Zeit immer als in jeder Hinsicht prägend beschrieben, ohne die Haft, so wurde er nicht müde zu betonen, wäre er nicht zum Schriftsteller geworden. In seinem Buch «Im Block» hat er die schmerzhaften Erfahrungen sprachlich verarbeitet. Es liegt nahe, die Gedichte… Continue Reading „46. Ins Ohr verkrochen“
Es sind sehr klare Bilder, die Trojan findet. Erdnah, könnte man sagen. Manchmal auch mit der Wehmut gemalt, dass man nicht tiefer schauen kann in die Dinge. „Die Augen / egal wie sie sich drehen / schauen nur nach außen“, heißt es in „Briefe“.… Continue Reading „51. Erdnah“
G&GN-Institut Berlin-NewCologne / Aufgrund des Totalausfalls meines Computers hatte ich in der letzten Woche endlich einmal wieder genug Zeit, mich meiner Lyrik-Sammlung zu widmen: Passenderweise fiel mir beim Entstauben des Bücherregals ein vergessener Gedichtband mit dem Titel „MONDLANDUNG“ in die Hände! Dadurch inspiriert durchforstete… Continue Reading „55. MOND-äne Zitate zum Landungsjubiläum“
Blau ist’s in der grünen Hölle. An solche Lyrik muss sich gewöhnen, wer das ZDF begreifen will. schreibt Alexander Kissler. Na gut, das ist eine große Einschränkung. Wir können abwinken. Kissler entdeckt aber dann doch eine Ähnlichkeit zwischen ZDF und Lyrik: Dem Publikum tritt… Continue Reading „58. Blau grün“
Die Castrop-Rauxeler sind poetisch! Das haben sie in den letzten zwei Wochen unter Beweis gestellt. 60 Verse wurden schon an Roy Kifts, am 3. Juli gestartetes, Projekt „Castrop-Rauxel – ein Gedicht” übermittelt. 32 davon kommen von Europastädtern, u. a. auch von Kift selbst. 2010… Continue Reading „43. „Castrop-Rauxel: ein Gedicht”“
Die Poetikdozentur wurde 1981 in Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg – Universität und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur gegründet, um Studenten die Möglichkeit zu geben, im Gespräch mit Schriftstellern poetologische Fragen zu diskutieren. Unter den Gästen befanden sich schon Gabriele Wohmann, Rüdiger… Continue Reading „42. Poetikdozent Franz Josef Czernin“
Zeitschrift für Literatur Aktuelle Ausgabe: No. 83 Juni 2009 | 29. Jahr 128 Seiten, reich bebildert ISSN 0720-3098 12,- € / 21,- sFr Texte von & über: Artur Becker · Jutta Bergengruen · Hartmut Brie · Jagoda Mariniç · Sudabeh Mohafez · Thomas Nierlin… Continue Reading „40. allmende 83“
Eine bescheidene Unterkunft am Meer, in der T.S. Eliot einige seiner berühmtesten Zeilen schrieb, soll gerettet werden. Persönlichkeiten wie der frühere poet laureate Andrew Motion und die Witwe des Dichters, Valerie Eliot, unterstützen entsprechende Bemühungen. Insbesondere folgende Zeilen aus The Waste Land verweisen auf… Continue Reading „45. Connections“
„Er schreibt eine Lyrik, die sitzt. Ihn ärgert nichts. Er ist die Ruhe wie das Meer,“ charakterisierte Josef K. Uhl in einer Rezension des Gedichtbandes „Wellen der Zeit“ den Lyriker Johannes Golznig. Das Buch erschien als der Autor 80 Jahre alt war. Nun gilt… Continue Reading „38. Auf den „Wellen der Zeit“ mit Johannes Golznig“
Eine nach der anderen überqueren die Performerinnen zwischen bunten Klappstühlen und einer Rampe mit Basilikumtöpfen die Bühne, entschwinden durch die Tür gegenüber dem Zuschauerraum. „Vor dem Verschwinden“ hieß das Auftaktprojekt nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Andrea Heuser, mit dem Tomma Galonska und Anne Wodtcke… Continue Reading „37. Gedichte von Andrea Heuser als Performance in München“
Gartenzwerge des Nürnberger Kunstprofessors Ottmar Hörl, die den rechten Arm zum Hitlergruß ausstrecken, haben die Justiz auf den Plan gerufen. Die Staatsanwaltschaft ermittle nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte ein Sprecher der Nürnberger Anklagebehörde am Donnerstag mit. Ein Justizsprecher betonte, die… Continue Reading „36. Gartenzwerge ermitteln“
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