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Schluss mit dem Politologen-Blick auf Stefan George, fordern Christophe Fricker und Die Welt: Fricker teilt Georges skeptischen Blick auf die Moderne, schätzt seinen Versuch, auf moderne Weise antimodern zu sein, sich einem Senkblei gleich in die Gegenwart hinabzulassen, um sich gegen deren Zumutungen zu… Continue Reading „74. Politologen-Blick“
Von Bertram Reinecke Siehe L&Poe 2011 Dez #57. Wolkenhändler Wenn hier mein Name in die Nähe des typischen ignoranten Klavkilesers gerückt wird, dann möchte ich wenigstens, keineswegs ein Klavkikenner, aus meiner Sicht meine Lesehindernisse benennen, die Frage „Was macht, dass er anders liest als… Continue Reading „72. Zu Klavki“
Am 25. November ist in Leipzig eine Auswahl der Gedichte von Georg Hoprich herausgekommen. Am Erscheinungstag waren es noch just vier Wochen bis zum 73. Geburtstag des Dichters (29.12.1938 – 9.4.1969) aus Thalheim/Daia bei Hermannstadt/Sibiu. Nach der unauffällig scheinenden, allerdings fulminanten Gedichtsammlung von Stefan… Continue Reading „71. Hoprich Redivivus“
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz Letzte Folge. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen). – Die ergänzten Titel werden in die Liste… Continue Reading „70. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (7)“
Politlyrik: Zu dieser Bundesregierung passt, dass der Einheitsbericht am letzten Sitzungstag in der letzten Sitzungswoche vor Weihnachten abgefruehstueckt wird. Das ist das stille Eingestaendnis, sich laengst vom Aufbau Ost verabschiedet zu haben. Und wer ihr Maerchenbuch aufschlaegt, findet dort romantische Lyrik von einzigartiger Bedeutungslosigkeit.… Continue Reading „68. Romantisch bedeutungslos“
In der zweiten Ausgabe des Ballett-Magazins der Rheinoper sagt Martin Schläpfer einen Satz, der den Zugang zum zeitgenössischen Tanz ebnet: „Für mich ist der Tanz – übertragen verstanden – eher Gedicht als Prosa, gehört nicht zum Genre Roman.“ Beim Ballettabend b.07, der am Mittwoch… Continue Reading „61. Eher Gedicht als Roman“
Die Berliner Autorin Saskia Fischer wird mit dem Verdi-Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2011 ausgezeichnet. Sie erhält den Preis für ihren Lyrikband ‚Scharmützelwetter‘, wie die Gewerkschaft mitteilte. ‚In ihren Gedichten verbinden sich Wirklichkeitsnähe und sprachkünstlerisches Können zu seltener Qualität‘, lautete das Urteil der Jury. Die Verleihung soll… Continue Reading „60. Verdi-Literaturpreis für Saskia Fischer“
Susanne Eules erhält heute Abend in Köln den Selma Meerbaum-Eisinger Literaturpreis 2011 „Poesie der Lebensfuge. Schreiben in (ab) gebrochener Welt“ in der Synagoge zu Köln. (Gefunden bei Fixpoetry, wo ein Gedicht der Autorin Gedicht des Tages ist)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift Wird morgen fortgesetzt und abgeschlossen. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. Bedenken Sie bitte, daß weder Theo Breuer noch ich 1. alles kaufen, 2. alles lesen und 3. wie… Continue Reading „58. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (6)“
Neu bei Lyrikwiki (neben ersten Beiträgen aus den Bibliographieaufgaben unserer Grundkurse, aus über 160 vergebenen Aufgaben, siehe Papenfuß, siehe Literaturzeitschriften, deutsche) der Artikel einer Studentin über eine Figur des Kieler Dichters Klavki (dieselbe, Christiane, hatte schon über eine Figur bei Ann Cotten geschrieben). Vielleicht… Continue Reading „57. Wolkenhändler“
Am 30. November wurde das Buch „Gedichte aus Mozart’s Land“, eine Auswahl Österreichischer Lyrik in vietnamesischer Sprache, herausgegeben vom Germanisten Ngo Quang Phuc, der unter dem Künstlernamen Quang Chien schreibt, im Büchercafé des Hanoier Kulturzentrums „Ost West“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem Band, der… Continue Reading „56. Gedichte aus Mozart’s Land“
Wenn man sich in heutigen Zeitschriften nach den ästhetischen Erben der historischen Avantgardebewegungen umsehen will, muss man eine Lupe zu Hilfe nehmen. Denn viele Innovationsbemühungen der sogenannten jungen Schriftstellergeneration nehmen sich aus wie matte Stilübungen literarischer Praktikanten. In der typografisch zwar einfallsreichen, textuell eher… Continue Reading „55. In heutigen Zeitschriften“
Schittkos Texte sind inhaltlich ausgerichtet und zielen vor allem darauf, verstanden zu werden. Dabei fragt sich der Autor beim Verfassen seiner Zeilen in der mitternächtlichen Ruhestörung durch die Nachbarn: Wird dort noch eigenständig / miteinander geschlafen / oder (auch) schon / ein Pornofilm geschaut? Er vergleicht… Continue Reading „54. Inhaltlich & verständlich“
Es sind – wie bei Bobrowski – große, stille Gedichte, in denen das Leben pocht, strömt, rauscht. Die Brüche sind nicht dissonant, sondern fast organisch. Hier spielt einer nicht mit den Erwartungen auf Ruhm und Lorbeerkränze. Hier sucht einer keinen Zirkusapplaus. „Alles geht schlicht… Continue Reading „53. Große, stille Gedichte“
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