Kategorie: Asien

84. Gestorben

Der in Marathi schreibende Dichter Govind Vinayak Karandikar starb in Mumbai nach kurzer Krankheit im Alter von 91 Jahren. Geboren wurde er am 23.8. 1918 im Bundesstaat Maharashtra als Sohn eines armen Bauern. 2003 erhielt er den angesehensten Literaturpreis Indiens, den  Jnanpith-Preis. Als Dichter… Continue Reading „84. Gestorben“

81. Unsere Hoffnung

Bevor der jüdische Staat Israel – mit weitreichenden Folgen für die Region – gegründet wurde gab es zionistische Visionäre, meist Europäer, die nach 1948 weltbekannt wurden und zu deren Ehren Straßen, Plätze und sogar Städte in Israel benannt wurden, allen voran Theodor Herzl. Einer,… Continue Reading „81. Unsere Hoffnung“

65. Die Russische Version

Ein israelischer Roman aus dem Hebräischen und ein russischer Lyrikband haben den amerikanischen Preis für die beste Übersetzung gewonnen. Der Preis wurde vor 3 Jahren von „Three Percent“ gegründet, einer Gruppe, die das Übersetzen fördern will, teilte die University of Rochester in New York… Continue Reading „65. Die Russische Version“

63. Vortanzen

Für den ersten Nachmittag am Mittwoch, 24. März, wird die indische Tänzerin Lalitha Devi auftreten und indische Lyrik vortanzen. / Stuttgarter Wochenblatt

57. Nationalheld

Eine zweisprachige Ausgabe des vietnamesischen Dichters Nguyen Trai (1380-1442) wurde in Ho-Chi-Min-Stadt vorgestellt. Die Gedichte sind in klassischen fünf- und sechssilbigen Versen in Nom, der chinesisch basierten vietnamesischen Schrift, verfaßt. Ins Englische übersetzt wurden sie von den Lyrikern  Nguyen Do and Paul Hoover. Nguyen… Continue Reading „57. Nationalheld“

45. Palpable explorations of womanhood

In honour of International Women’s Day, we’ve created a new PIW Archive Tour, with poems (by both men and women) which explore gender and celebrate women. The selection ranges from  Kazuko Shiraishi’s memories of her deceased mother to a Poetry Clip of Dorothy Porter’s ‘Trouble’… Continue Reading „45. Palpable explorations of womanhood“

40. Japanischer Lyrikpreis für chinesischen Dichter

Der angesehene H-Shi-Preis, der jährlich für einen neuen Dichter herausragender Gedichte in japanischer Sprache vergeben wird, geht an den Chinesen Tian Yuan, teilten die Organisatoren am Sonnabend mit. Er erhält ihn für den Band „Ishi no Kioku“ (Erinnerung aus Stein). Zum ersten Mal geht… Continue Reading „40. Japanischer Lyrikpreis für chinesischen Dichter“

39. Literatur in Diktaturen bei der zehnten Lit.Cologne 2010

Das Kölner Literaturfestival, das am Mittwoch (10.3.) startet, will unter anderem mit Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller die Rolle und Arbeit von Künstlern in Diktaturen besprechen. Dass der ebenfalls zu diesem Thema geladene chinesische Autor Liao Yiwu fehlen wird, gibt dem Ganzen besondere Brisanz: China verweigerte… Continue Reading „39. Literatur in Diktaturen bei der zehnten Lit.Cologne 2010“

26. Johann-Heinrich-Voß-Preis für Zsuzsanna Gahse

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt hat den mit 15 000 Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung an Zsuzsanna Gahse und den mit 12 500 Euro dotierten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland an die türkische Germanistin Sara Sayin vergeben.… Continue Reading „26. Johann-Heinrich-Voß-Preis für Zsuzsanna Gahse“

13. Hohes und Niedriges

Und noch ein, diesmal literarischer, Fund aus jener Silvesterausgabe (die alten Zeitungen lassen mich nicht los). Gustav Falke [d.J.] bespricht eine mißlungene Übersetzung des persischen Dichters Rumi. Mißlungen nicht vorwiegend wegen der zahlreichen Deutschfehler des iranischen Übersetzers (hier hätte der Verlag ruhig einen Korrektor… Continue Reading „13. Hohes und Niedriges“

11. „Ich war ein Propaganda-Autor“

Die subversive Freude am Zuhören entdeckte Liao, als er wegen seines Tiananmen-Gedichts „Massaker“ zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. „Davor war ich ein Propaganda-Autor wie alle anderen auch, die im staatlichen Schriftstellersystem arbeiten“, meint Liao mit einem Seitenhieb auf chinesische Literaturstars wie Mo Yan… Continue Reading „11. „Ich war ein Propaganda-Autor““

177. Mawlîd-Gedichte

Der Begriff „Mawlîd“ bedeutet Geburt, Geburtsort und –zeit. Literarisch bezeichnet der Begriff hauptsächlich Werke, die sich mit der Geburt des Propheten Muhammad (saw), seinem Leben, Verhalten, Aussehen, seinen Wundern bis hin zu seinem Tod beschäftigen. Viele dieser Werke wurden mit der Absicht verschriftlicht, diese… Continue Reading „177. Mawlîd-Gedichte“

165. Lyrikfest zum 1000. Gründungsjahr Hanois

Seit dem Start zum Nguyen-Tieu-Tag (dem 15. Tag des ersten Mondmonats) 2003 ist der Vietnamesischer Lyriktag zu einer nationalen Tradition geworden, immer im zeitigen Frühjahr. In diesem Jahr wird zu diesem Anlaß ein großes landesweites Festival veranstaltet zum 1000. Gründungstag der Hauptstadt Hanoi, sagt… Continue Reading „165. Lyrikfest zum 1000. Gründungsjahr Hanois“

145. Oase der Freiheit

Beirut war 2009 Welthauptstadt des Buches. Für viele Autorinnen und Autoren aus autoritären arabischen Staaten mit strenger Zensur ist Beirut bereits seit vielen Jahren eine Oase der Freiheit. Dies gilt besonders für Schreibende aus dem Nachbarland Syrien. / Susanne Schanda, NZZ 20.2.

140. Alle oder keiner

Das DKP-Portal „Kommunisten“ berichtet über den Streik gegen den Verkauf des staatlichen Tabakmonopols an einen US-Konzern durch die türkische Regierung, der u.a. eine 50%ige Lohnkürzung mit sich bringen soll. Dabei spielt offenbar ein deutsches Gedicht eine Rolle. Der Gewerkschaftsfunktionär Selahattin Yildirim sagte: Das Gedicht… Continue Reading „140. Alle oder keiner“