Veröffentlicht am 5. Oktober 2026
von lyrikzeitung
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Ich bin ein Fremdling, einst war ich ein Dichter.
Ich bin der letzte Morgengast der müden Hur.
Ich bin die Wand, die alles hört und nichts sagt.
Ich bin ein Licht, das die Nacht über beim Sterbenden brennt.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Anapher, Blinder, deutsche Lyrik, deutschsprachige Lyrik, Dichter, Einsamkeit, Fels, Fremdheit, Fremdling, Himmel, Ich bin, Ich bin ein Fremdling einst war ich ein Dichter, Identität, Jakob Haringer, Jakob Haringer Gedichte, Jakob Haringer Schwermut, Kind, Komm heilige Melancholie, Lamm, Ludwig Völker, Lyrik des 20. Jahrhunderts, Melancholie, Melancholie Gedichte, Näherin, Reclam, Schiffer, Schwermut, Schwermut Gedicht, Selbstverlust, Stern, Tod, Trostlosigkeit, Verzweiflung
Veröffentlicht am 6. September 2026
von lyrikzeitung
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„ich lache, daß die Wände / sich drehen“ – aber auch dieses Lachen ist Trug: „denn ich weine“. Robert Walsers „Trug“, ein knappes Gedicht aus seinen literarischen Anfängen, erstmals 1899 in der Wiener Rundschau veröffentlicht.
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Kategorie: Deutsch, SchweizSchlagworte: deutschsprachige Lyrik, Die Gedichte, Dunkelheit, Gedicht 1899, Jahrhundertwende, Lachen, Müdigkeit, Melancholie, Robert Walser, Schweizer Literatur, schweizer lyrik, Trug, Weinen, Wiener Rundschau
Veröffentlicht am 27. August 2026
von lyrikzeitung
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Eine kleine Melancholie
rutscht mir den Buckel runter.
Schon beim Aufstehn spür ich sie,
bis mittags erreicht sie die Bauchpartie
und hält die Verdauung munter.
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Albert Vigoleis Thelen, Anarchie, deutsche Literatur, deutsche Lyrik, Freudenvieh, Gedicht über Melancholie, höhere Blödsinn, Humor, Kleine Melancholie, komische Lyrik, Komm heilige Melancholie, Ludwig Völker, Melancholie, Pessimismus, Reclam, Schwermut, Selbstironie, Vigoleis Thelen
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
von lyrikzeitung
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Wir sind so ermüdet von Träumen,
Erstanden in dämmernden Räumen,
Und gleiten wie Blätter von Bäumen,
Die sonnenverlassen sind.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Berlin, deutsche Dichter, deutsche Gedichte, deutsche Poesie des 20. Jahrhunderts., deutschsprachige Lyrik, Dichter der 1920er Jahre, expressionistische Lyrik, Fred von Zollikofer, Gedicht des Tages, Gedichtinterpretation, Großstadterfahrung, Großstadtlyrik, Hamburg, Herbstmotiv, Junge deutsche Lyrik, Kreis der Zwölf, Kulturgeschichte, Literatur der Zwischenkriegszeit, Literaturblog, Literaturgeschichte, Ludwig Meidner, Lyrik, Lyrikzeitung, lyrische Moderne, Martin A. Völker, Märkischer Verlag, Müder Glanz der frühen Tage, Melancholie, Nationalsozialismus, Neue Sachlichkeit, Poesie, Poesiealbum, Radio, Träume, Tuberkulose, urbanes Leben, Verfolgte Schriftsteller, Vergessene Dichter, verlorene Jugend, Weimarer Republik
Veröffentlicht am 14. Mai 2026
von lyrikzeitung
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Der tag war schön. und war doch nur geliehn.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Abschied, Als ihm ein gilbes blatt ins haar fiel, deutsche Lyrik, Gedicht, Gegenwartslyrik, Herbstgedicht, Johanna Schwedes, Melancholie, Ralf Gnosa, Sonett, Tod, Vergänglichkeit, Wald
Veröffentlicht am 19. Oktober 2025
von lyrikzeitung
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also diesmal
ists eine
eine
eine geschichte
von liebe eine geschichte
von großer liebe von liebe
die verrückt ist von liebe
die mordet maßlos
Kategorie: Französisch, SchweizSchlagworte: Éditions du Miel de l’Ours, Übersetzung, Begehren, Edition disdill, Eros und Thanatos, experimentelle Lyrik, falsche Übersetzung, französische Lyrik, G. H. H., Gefühl, hochroth Berlin 2017, intermediale Poesie, isabelle sbrissa, Kurzgedicht, kurzgefasste bücherei, Leidenschaft, les résumés de littérature, Liebe, Liebesgeschichte, Lyrik aus der Schweiz, Lyrikzeitung, Melancholie, Minimalismus, moderne Lyrik, poèmes poèmes, poetische Übersetzung, poetische Prosa, postmoderne Poesie, Prosagedicht, Rhythmus, schweizer lyrik, Text und Stimme, Tod, Traurige Liebe, Trennung, Vergänglichkeit, Verlag hochroth, Wiederholung, zeitgenössische Lyrik
Veröffentlicht am 22. Juli 2025
von lyrikzeitung
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O lebe ich zu früh, zu spät?
Was soll ich in der Welt beginnen?
Mein Alles muss in Pein verrinnen;
O sprecht für Kaspar ein Gebet!
Kategorie: Frankreich, FranzösischSchlagworte: 19. Jahrhundert, Außenseiter, Übersetzungsvergleich, Findelkinder, französische Dichtung, französische Lyrik, Gaspard Hauser, Gedichtübersetzungen, Identitätssuche, Kaspar Hauser, Lyrikklassiker, Melancholie, Natur und Erziehung, Paul Verlaine, Paul Wiegler, Sprachvergleiche, Symbolismus, Verlorenheit, Wolf Graf von Kalckreuth
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