Schlagwort: Max Herrmann-Neiße

„In diesem Lande gelten nur die Dummen“

Max Herrmann-Neiße (* 23. Mai 1886 in Neiße, Schlesien; † 8. April 1941 in London) Absage an ein ganzes Land Ich möchte doch den ersten Lenz begehen, ich möchte irgendeine Orgie sehen! O Land, in dem ich nie ein Laster traf: was hat in… Continue Reading „„In diesem Lande gelten nur die Dummen““

Wir

Max Herrmann-Neiße (* 23. Mai 1886 in Neiße, Schlesien; † 8. April 1941 in London) Unserer Ohnmacht Grabgesang Ob wir auch zürnen — wir vermögen nichts! Und keine Schindel fällt um uns vom Dache; wenn ich auch noch so spöttisch ihrer lache und nehme… Continue Reading „Wir“

Prolog

Max Herrmann-Neiße (* 23. Mai 1886 in Neiße, Schlesien; † 8. April 1941 in London) Prolog [zu dem Buch „Ein kleines Leben“, 1906]                         »Zwecklos ist mein Lied. Ja, zwecklos      … Continue Reading „Prolog“

Demut

Max Herrmann (* 23. Mai 1886 in Neiße, Schlesien; † 8. April 1941 in London) Ich muß die Demut ganz zu Ende denken Ich muß die Demut ganz zu Ende denken Und in Bereitschaft sein zu jeder Scham. Nichts darf die Langmut der Legende… Continue Reading „Demut“

Heimatlos

Max Herrmann-Neiße (* 23. Mai 1886 in Neiße, Schlesien; † 8. April 1941 in London) Heimatlos Wir ohne Heimat irren so verloren und sinnlos durch der Fremde Labyrinth. Die Eingebornen plaudern vor den Toren vertraut im abendlichen Sommerwind. Er macht den Fenstervorhang flüchtig wehen… Continue Reading „Heimatlos“

69. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht

Katarzyna Nowakowska und Robert Malecki sowie Monika Taubitz und Anne Wachter aus Meersburg wollen am 27. September ab 11.30 Uhr im Weberzunfthaus die deutsche Literatur in Polen „hautnah in Lesung und Gespräch“ erfahrbar werden lassen. Nachdem um 15.30 Uhr Klaus Völker (Berlin) den schlesischen… Continue Reading „69. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht“

107. Richtig beese

Von 1986-1988 erschienen seine ‚Gesammelten Werke‘ im Verlag Zweitausendeins. Sie durch eine Briefedition zu ergänzen, war immer geplant, doch wollten sich nach dem Verkauf von Zweitausendeins die neuen Eigentümer nicht auf das Wagnis einlassen. Zum Glück hat der kleine Berliner Verbrecher-Verlag, in dem auch… Continue Reading „107. Richtig beese“

22. Ein deutscher Dichter

«Wir waren sowohl Lyriker als auch Zyniker. Korrekt und anarchisch.» Der dies schrieb, besass eine der meistgehörten Stimmen des literarischen Expressionismus der Zwischenkriegszeit, ja verkörperte gleichsam den Aufschrei derer, welche die drastische Erfahrung der individuellen und gesellschaftlichen Versehrungen, die der Erste Weltkrieg hinterlassen hatte,… Continue Reading „22. Ein deutscher Dichter“

32. Wer weiß bis wann

„Ich könnte ja auch ein anerkannter deutscher Lyriker jetzt werden, mit meiner Naturlyrik und meiner uralten schlesischen Bauernahnenreihe, aber ich brächte es nicht über mich, auch nur stillschweigend mich fördern zu lassen von einem System, das für mich das wahrhaft teuflischste ist“, schrieb der… Continue Reading „32. Wer weiß bis wann“

96. Aufruf zur Subskription

Vor 125 Jahren wurde Max Herrmann-Neiße geboren. Klaus Bellin schreibt im ND: Gleich zwei Verlage haben den Vergessenen nach Kriegsende mit ausgewählten Gedichten wieder ins Bewusstsein deutscher Leser geholt. 1946 erschien bei Oprecht, begleitet vom Aufsatz Stefan Zweigs, die Sammlung »Erinnerung und Exil« und… Continue Reading „96. Aufruf zur Subskription“

142. Monnaie u. Scandalvermeidung

Kann die Dichtung das Leben bessern? (Facobook-Fund, kannt ich bisher nur als Text) Benn an Thea Sternheim am 7. März 1930, einen Tag nach der Sendung: „wollen wir von dem Radioabend bitte nicht weiter sprechen. Verfehlte Sache, blamable Situation. 1) war die Zeit zu… Continue Reading „142. Monnaie u. Scandalvermeidung“