69. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht

Katarzyna Nowakowska und Robert Malecki sowie Monika Taubitz und Anne Wachter aus Meersburg wollen am 27. September ab 11.30 Uhr im Weberzunfthaus die deutsche Literatur in Polen „hautnah in Lesung und Gespräch“ erfahrbar werden lassen. Nachdem um 15.30 Uhr Klaus Völker (Berlin) den schlesischen Dichter Max Herrmann-Neiße nahe gebracht hat, präsentieren um 19.30 Uhr der Musiker Jozef Kotys und seine Tochter Daria Vertonungen von Gedichten Georg Hauptstocks, in dessen Leben und Werk Johannes Rasim einführen wird.

 

Ebenso interessant dürfte das Gedenken an Otfried Preußler, dem Eichendorff-Literaturpreisträger von 1990, sein. (…)

Den Höhepunkt der Tagung bildet am Sonntag, 29. September, um 11 Uhr in der Bücherei im Kornhaus die Feierstunde zur Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises 2013 an Ulrich Schacht. Die Laudation hält Sebastian Kleinschmidt aus Berlin.

Der heute in Schweden lebende Preisträger wurde 1951 im Frauengefängnis Hoheneck geboren, wo seine Mutter inhaftiert war. Er wuchs in Wismar auf und studierte evangelische Theologie. 1973 wurde Schacht in der DDR wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt und 1976 in die BRD entlassen. Bekannt wurde Ulrich Schacht durch seine Lyrik und seine Erzählungen sowie durch seinen berührenden Bericht über die Suche nach seinem polnischen Vater. / Vera Stiller, Schwäbische

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