Kategorie: Französisch

Oulipo & Co.

Dietmar Dath schreibt über die Schriftstellergruppe Oulipo (auf deren Mitgliederliste auch der Name Oskar Pastior steht) und ihre Ableger, darunter das vom Oulipoten Jacques Roubaud gegründete ALAMO: „Regel“ hieß also der Anspruch, dem man gerecht werden wollte. Roubaud selbst steuerte zum oulipiensischen Kanon zwei… Continue Reading „Oulipo & Co.“

Kein Gewinn für den menschlichen Geist

Über die Veröffentlichung der Akten des Nobelpreiskomitees bis 1950 berichtet die NZZ: Paul Valéry wurde ab 1930 fast jährlich lanciert, ehe er 1945 zu genau jenem Zeitpunkt starb, als das Komitee Bedenken wegen Valérys Exklusivität überwand. 1930 wird Valéry als «schwer zugänglich» beurteilt, man… Continue Reading „Kein Gewinn für den menschlichen Geist“

Gleich nochmal Zweisprachigkeit:

Wer des Französischen mächtig ist, der darf seine Wiedergeburt auch formal erleben. Die Vorliebe des Autors für eine durchgehend gleichhebige Rhythmik, für Reime und Vokalharmonien scheint auf den ersten Blick, verglichen mit den Inhalten die durch diese Form transportiert werden, geradezu antiquiert und unpassend.… Continue Reading „Gleich nochmal Zweisprachigkeit:“

Radio- bzw. Fernsehtips

Pour en finir avec le jugement de Dieu (Schluß mit dem Gottesgericht) Hörspiel von Antonin Artaud, 1947, Synchronfassung 1997 Dienstag, 23.4. 20.10 Uhr DLF Gilgamesh. Hörspiel von Raoul Schrott , 3 Teile. Sonnabend 11. 5. 20.05 Uhr/ Dienstag 14.5. 20.10 Uhr / Sonnabend 18.5.… Continue Reading „Radio- bzw. Fernsehtips“

Adonis´ Stimme

Um so aufschlussreicher war an diesem Abend, wie Adonis selbst im Kontrast hierzu sein Gedicht las. In seinen Vorlesungen am „Collège de France“ 1984 hat er an den Beginn der „Einführung in die arabische Poesie“ ein Kapitel über die vorislamischen Wurzeln der arabischen Poesie… Continue Reading „Adonis´ Stimme“

Poetisches Weltwunder: Victor Hugo 200

Victor Hugo ist das poetische Weltwunder des 19.Jahrhunderts. Kein anderer Dichter im ganzen Europa hat sein Jahrhundert so beherrscht wie der am 26.Februar 1802 geborene Franzose. In einem gewaltigen Œuvre, das beginnt mit den «Odes et Poésies diverses» von 1822 und endet mit den… Continue Reading „Poetisches Weltwunder: Victor Hugo 200“

Afghanistan ohne Dogma

Die Gazette sprach mit dem afghanischen Schriftsteller Atiq Rahimi : Unserer kulturellen Vergangenheit bis zum 17., 18. Jahrhundert. Ich liebe diese Literatur, ich verschlinge diese Bücher und bin stark beeinflusst davon. Es gab eine Offenheit, eine Insolenz allem gegenüber, die damaligen Autoren wagten es,… Continue Reading „Afghanistan ohne Dogma“

Surrealist Love Poems

Not surprisingly, Paul Eluard’s 10 poems are among the strongest, especially “I love you,“ “The earth is blue like an orange,“ and “The lover,“ with its endearing first line, “She is standing on my eyelids.“ The poems of the dadaist Philippe Soupault, the Mexican… Continue Reading „Surrealist Love Poems“

Unter dem Licht der Zeit

Stefan Weidner rezensiert den poetischen Briefwechsel zweier (dreier?) Dichter/ FAZ 2.1.02 Adonis / Analis, Dimitri “ Unter dem Licht der Zeit. Briefwechsel “ Deutsch von Peter Handke Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3902144130 Gebunden, 85 Seiten, 20,40 EUR

Perec

Jacques Roubaud, Harry Mathews und andere erinnern sich an Georges Perec in einem Dossier des Nouvel Observateur . – Hier auch weitere Oulipo-Beiträge: Laun des membres les plus actifs de la Oulipo, Jacques Jouet, scrit un poeme par jour depuis huit ans. / 27.2.… Continue Reading „Perec“

Nur auf Papier:

In der Frankfurter Anthologie stellt Ulla Hahn ein Gedicht von Marie-Luise Kaschnitz vor: „Gennazzano am Abend/ Winterlich/ Gläsernes Klappern/ Der Eselshufe…“ – Lyrik auch bei den Kollegen von der „Welt“: Ich bin wie ein Kind, das nicht mehr weinen darf . Gedicht von Michel… Continue Reading „Nur auf Papier:“

Three Tzarian Pieces

by Tristan Tzara , translations by Julian Semilian / Exquisite Corpse . A Journal of Letters and Life

Pflasterstein

Neuausgabe des „roten Pflastersteins“: Das surrealistische Gedicht. (3. korr. u. erw. Auflage 2000) Die neue Ausgabe hat (bei gleicher Ausstattung und gleichem Format) etwa 400 Seiten mehr als die erste und zweite von 1985/86. Zwei der ursprünglich drei Herausgeber haben die ursprüngliche Anthologie bis… Continue Reading „Pflasterstein“