Kategorie: Europa

2. Zurückgetreten

wird er offenbar heute noch sein, wie ich lese, worden sein, wie ich denke: Der deutsche Verteidigungsminister Guttenberg will offenbar noch heute zurücktreten. Wie die «Bild»-Zeitung ohne Angaben von Quellen meldete, habe Guttenberg ein Rücktrittsgesuch bei Bundeskanzlerin Merkel eingereicht. / NZZ (Ists auch nicht… Continue Reading „2. Zurückgetreten“

1. Hansestadt Halle

„Halle müßte am Meer sein | Da würde ein Schiffsverkehr sein | Es wäre die Stadt perfekt | Wenn die Welle Heidesand leckt“, die erste Strophe von Holger Leiserings Gedicht „Hansestadt Halle“ und weitere neunzehn Gedichte sind in den Trams zu lesen. Initiiert wurde… Continue Reading „1. Hansestadt Halle“

131. Europa als Gedanke, Gewissheit und Realität

Geistige Gummibärchen … ist eine gelegentliche Kolumne zur Poesie des Medienspeak. Und wenn der Freiherr von und zu ein Medium ist, so könnte ich ihn stundenlang, hundertseitenlang zitieren. Ich verkneife mir das und schreibe mal ausnahmsweise etwas Eigenes hierhin. Zumindest nach meinem jetzigen Kenntnisstand:… Continue Reading „131. Europa als Gedanke, Gewissheit und Realität“

129. Thomas-Kling-Poetikdozentur

Zum Sommersemester 2011 richtet die Kunststiftung Nordrhein-Westfalen an der Universität Bonn eine Thomas-Kling-Poetikdozentur ein, die vorerst für drei Jahre geplant ist. Erster Dozent wird der Kölner Autor und Übersetzer Stefan Weidner sein. Vorgesehen ist, daß Schriftsteller und Übersetzer aus NRW für jeweils zwei Semester ein Stipendium erhalten, mit dem… Continue Reading „129. Thomas-Kling-Poetikdozentur“

128. Deutsche Geschichte

Der junge Bernward Vesper (August Diehl) gründet schon als Literaturstudent einen eigenen Verlag, um die Blut- und Boden-Lyrik seines Vaters, eines glühenden Nazi-Verehrers, neu herausgeben zu können. An der Universität Tübingen lernt Bernward zwei bezaubernde junge Frauen kennen: Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und deren… Continue Reading „128. Deutsche Geschichte“

127. „Und der Text entschwebt“

Die zweisprachige deutsche Ausgabe bringt es auf 337 Seiten, sie dokumentiert ein einzigartiges Projekt: 27 renommierte deutsche Lyriker und Übersetzer folgten der Aufforderung des Wiesbadener luxbooks Verlags, Gedichte eigener Wahl zu übersetzen – sicherlich nicht zuletzt, weil Ashberys Texte wichtig waren für ihr eigenes Schreiben.… Continue Reading „127. „Und der Text entschwebt““

126. Fußball-Lyriker

Karlsruhe (hbl). Am letzten Tag der Ausstellung „Im Wildpark“, Sonntag, den 27. Februar, wird der Fußball-Lyriker Stan Lafleur aus seinen Werken vorlesen. /Boulevard Baden

125. Neuentdeckungen bei luxbooks

Einige Monate geriet die «luxbooks»-Produktion ins Stocken, bis ein grosszügiger Spender die Fortsetzung der Arbeit ermöglichte. Für 2011 sind nun wieder zahlreiche Neuentdeckungen angekündigt, darunter die Débuts schriller experimenteller Stimmen (Dagmara Kraus, Simone Kornappel) und die Präsentation des jungen Amerikaners Ben Lerner, dessen eigenwillige… Continue Reading „125. Neuentdeckungen bei luxbooks“

124. René Char multimedial in München

Am Ende schmort jede Szene doch im eigenen Saft. Dabei könnten Schnittstellen und gemeinsame Veranstaltungen unterschiedlicher Kunstformen den Horizont erweitern und sich dazu auf Traditionen berufen. Etwa angesichts der Gedichtsammlung ‚Le Marteau sans Maïtre‘ von René Char: Da schuf Pablo Picasso 1945 die Radierungen… Continue Reading „124. René Char multimedial in München“

123. Zwei Anthologien

Wie steht es um die deutschsprachige Lyrik der Gegenwart? Dass sie die derzeit spannendste Gattung ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern, doch weiß man auch, dass die Leserschar für Lyrik nicht gerade groß ist. Zwei neue Lyrik-Anthologien stellen sich dieser Herausforderung auf ganz… Continue Reading „123. Zwei Anthologien“

122. Four Quartets

Im Théâtre Lionel-Groulx in Sainte-Thérèse tanzt die Choreographin Deborah Dunn zu den „Four Quartets“ von T.S. Eliot. / Mehr

120. Lieber von Hartz IV gestützt als von der Kulturstiftung gefördert

Am 9. Februar schrieb der hallesche Schriftsteller Wilhelm Bartsch einen Brief an die Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian. Ein Schreiben, das sich solcherart zusammen fassen lässt: Die Stiftung diene sich selbst mehr als den Künstlern. Der Umgangston sei beleidigend. Kurzum: Lieber von Hartz… Continue Reading „120. Lieber von Hartz IV gestützt als von der Kulturstiftung gefördert“

119. Jenseits der Wortzerkrümelei

Beharrlichkeit, so scheint es, ist seit jeher ein guter Rat für die Arbeit am Gedicht. Andreas Altmann, dessen ungewöhnliche Stimme sich von Buch zu Buch zu intensivieren scheint, darf als ein gutes Beispiel dafür gelten, dass man mit heutiger Lyrik auch deutlich jenseits der… Continue Reading „119. Jenseits der Wortzerkrümelei“

118. Namen

Richtig, in den 4 Dichternamen MARA GENSCHEL NORBERT LANGE KONSTANTIN AMES TOBIAS AMSLINGER steckt META drin. Aber das ist lange noch nicht alles. Hier ein paar weitere Akro- bzw. Meta-Stasen, WOLLTE SAGEN, PARDON: FRAUENNAMEN: MARA; MARGIT; MARITA; MARIA; MARISA; MARTA; MARTINE; MASCHA ANNA; ANITA;… Continue Reading „118. Namen“

117. Kleines Bestiarium

Konstantin Ames schreibt zur Ankündigung 115. Lyrikoffensive bei KREUZWORT Über Mara Genschel Ich werde mir doch noch auch einen Hut zulegen müssen. Immer diese vielen Redensarten. Mara Genschel gehört zu jener kleiner werdenden Gruppe von Kollegen, die die eigens gemutmaßte Menschenkenntnis irritieren. Ich weiß noch,… Continue Reading „117. Kleines Bestiarium“