Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Bella Triste normally comes in, um, magazine-form, but this time each piece got its own special format: poster, pack of cards, door hanger, various booklets, etc. Normally I’m suspicious of potentially gimmicky packaging that could overpower the content, but no worries, Bella Triste is… Continue Reading „106. Germany’s literary magazine culture“
Der Titel der Biennale „A Terrible Beauty is Born“ bezieht sich auf ein Gedicht des irischen Dichters William Butler Yeats. Mit diesem Gedicht hat Yeats ein wichtiges historisches Ereignis analysiert. Es handelt von der Osterrevolution in Dublin 1916, bei der hunderte Iren für die… Continue Reading „101. Terrible beauty“
Unter der Überschrift „Das Geheimnis des Todes von García Lorca endgültig gelöst?“ bericht L’Express: Ein spanischer Historiker hat vor kurzem ein Buch veröffentlicht, das die Identität der Mörder des Dichters García Lorca und seine Grabstätte enthüllt. Miguel Caballero schrieb drei Jahre an dem Buch… Continue Reading „98. Wie starb García Lorca?“
Das Genter Collegium Vocale begleitet das Geschehen in „Bloed en Rozen“; geradezu in die Choreografie einbezogen ist Björn Schmelzers Antwerpener Vokalensemble Graindelavoix mit ihrer Ars Subtilior in Anne Teresa De Keersmakers „Cesena“. Die neue Arbeit der Choreografin war zu ungewöhnlicher Stunde zu sehen: In… Continue Reading „97. Tanz und Lyrik in Avignon“
„National gesinnte“ und/oder rechtsradikale Kreise verbreiten gern und regelmäßig die Geschichte des von „den Polen“ widerrechtlich einbehaltenen (nein „geraubten“, ach ja, damals als polnische Horden in das schutzlose Deutsche Reich einfielen und unsere Nationalheiligtümer raubten!) „Deutschlandlieds“. So erst kürzlich wieder die „Preußische Allgemeine Zeitung“,… Continue Reading „95. Wo liegt das „Deutschlandlied“?“
Seit einem Vierteljahrhundert publiziert sie Bücher mit Titeln, die verdeutlichen, dass es ihr nicht um eine „realistisch“ verstandene Literatur geht: „Tintenfisch auf Reisen“, „Wie der Wind im Ei“, „Opium für Ovid“, „Überseezungen“, „Das nackte Auge“ und eben jetzt „Abenteuer der deutschen Grammatik“. Gemeinsam ist… Continue Reading „93. „Wir arbeiten an der Änderungs- / Grammatik““
‚Ich bin 2fellos größer als du‘ / sprach zum Einer der Zweier. // ‚3ster Kerl, prahle nicht so!‘ / knurrte der größere Dreier. // ‚Und ich!‘ rief der Einer, ‚bin zwar der Kl1te, / aber dafür bestimmt auch der F1te.‘ // ‚Nein, mir gibt… Continue Reading „92. Hans Manz 80“
Und tatsächlich ist es eine schleichend sterbende Sprache, in der die aus Grovella im piemontesischen Formazza-Tal stammende Anna Maria Bacher ihre Gedichte schreibt, schliesslich gaben im Jahr 2003 an einer repräsentativen Umfrage nur noch 12 Prozent der wenigen Bewohner dieses Tals an, von «walserscher»… Continue Reading „91. «Kfarwät Schpurä» in «Walser-Titsch»“
Geladen ward zur Präsentation des druckfrischen Lyrikbändchens „Der Heißatem, der Augenblitz“. Erotische Gedichte von Kristian Pech, verschönert durch „Physiognomische Studien“ seines „leibeigenen Hofmalers“ (Zitat Scheuerecker) Hans Scheuerecker. Die beiden sind mit Pausen seit drei Jahrzehnten Freunde, ein Paar reiz-voller Kontraste: Pech, in dessen Beschreibung… Continue Reading „89. Augenblitz“
Litauen ist ein Land der Lyrik. Das liegt zuerst einmal daran, dass die archaischste heute noch gesprochene indoeuropäische Sprache über einen Formen- und Klangreichtum verfügt, der seinesgleichen sucht. Zum anderen hat die sowjetische Zensur bis zur Wiederherstellung des unabhängigen Staates vor zwei Jahrzehnten dafür… Continue Reading „88. Land der Lyrik“
Die NZZ diagnostiziert grundsätzliche Lesebereitschaft des Publikums trotz deutschsprachiger Avantgardelyrik, schreibt der Perlentaucher: Auch wenn die Lyrik in Zeitschriften, im Netz oder auf Festivals blüht, meint Jürgen Brocan, macht sich beim Leser Überdruss breit. „Die Lyrik heute gleicht jedoch nicht selten einem Laborversuch, dessen Ergebnisse dem Publikum in… Continue Reading „87. Zu viel Originalität“
Wer vor einigen Jahren in den Filialen des isländischen Billigsupermarktes Bónus einkaufte, konnte sich davon überzeugen, dass die Isländer noch immer ein besonderes Verhältnis zu ihrer Literatur haben. Neben den üblichen Schokoriegeln und Kaugummis stand dort an den Kassen ein Gedichtband im Regal, dessen… Continue Reading „84. Bónus-Gedichte“
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