Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Über Franz Schuberts Vertonung von Gedichten und Liedern des pommerschen Pfarrers und Dichters Ludwig Gotthard Kosegarten (1758-1818) spricht der Musikwissenschaftler Dr. Peter Tenhaef am Donnerstag, dem 19.2.04, um 20.00 Uhr im Greifswalder Falladahaus, Steinstraße 58/59. Kosegarten, der auch Professor an der Universität Greifswald war,… Continue Reading „60. Chiffren der Wehmut und Sehnsucht“
Über einen amerikanischen Preis für die Badenerin Vivien Rose, die nach einer schweren Erkrankung Gedichte zu schreiben begann, berichtet die Badische Zeitung, 19.2.04*)
„Nacht gibt es. Unkaputtbare Menschen / gibt es nicht. Vergebung von Rache / gibt es nicht. Vertrauen gibt es nicht. / Zukunft gibt es nicht. Das Paradies treibt / Schreie aus der Brust, Fliegen zur Wunde.“ Das Gedicht kann daran nichts ändern, aber es… Continue Reading „56. Ich habe die Nacht“
So früh wie noch nie startet MDR.DE die offiziellen Seiten zum Lesefest im März, informiert über den Deutschen Bücherpreis, die ARD-Radionacht und die ersten Focus-Hörbuchnächte – präsentiert von MDR FIGARO. http://www.mdr.de/leipzig-liest/
Der Lyriker Johannes Kühn erhält den Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis der Stadt Bad Homburg 2004. Die Auszeichnung ist mit 12’500 Euro dotiert und wird traditionell am 7. Juni, dem Todestag Hölderlins, in Bad Homburg bei Frankfurt überreicht. / NZZ 13.2.04
Der mit 12 500 Euro dotierte Autorenpreis wird seit 1984 von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem einjährigen Wohnrecht im Mainzer Gutenberg-Museum verbunden. Mit 40 Jahren ist Schrott der bisher jüngste Mainzer Stadtschreiber. / News.ch 13.2.04
Am Anfang stand ein Lied von Josef Tal über Else Lasker-Schülers „Blaues Klavier“: Expansiv in Form und Klang, grollendes Dunkel, glitzernde Höhen in immer neuen Kontrastverhältnissen, der Textvortrag voller Wiederholungen, die jedoch eher auf die Verbreiterung der Formteile zielten als auf Verstärkung des Ausdrucks.… Continue Reading „42. Siebenjährige Dichterin“
Über den norddeutschen Lyriker und Horen-Redakteur Johannes P. Tammen schreibt Tom Schomacker, taz Nord 12.2.04
von Robert Gernhardt, FAZ 12.2.04 In der 10. These stellt der Autor die Plejaden der deutschen Hochkomik vor – es sind die sieben**) Herren Heine, Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Tucholsky, Brecht, Jandl – und entwirft eine strahlende – geradezu patriotische***) – Perspektive: das finstere Bild… Continue Reading „39. Zehn Thesen zum komischen Gedicht“
Hier einiges über Hobbydichter, Groß-Anthologien und Bezahl-„Verlage“: Neue Westfälische 12.2.04
Dass er in Chlebnikov schnell einen Anverwandten fand, einen, der wie er selbst als Alchemist im Sprachlabor rumort, ein Mitglied der Familie der Wörtlichnehmer, der dichterische Fleißaufgaben dadurch löst, dass Ableitungs-, Kombinations- und Flexionsgelegenheiten der Sprache gierig ergriffen werden, ist begreiflich. Besonders die Abstraktionsmöglichkeiten… Continue Reading „36. Pastiors Chlebnikow neu“
Die Schweiz sind uns schon sehr böhmische Dörfer – (so ausm Gedächtznis zitiert) dichtete Günter Kunert einmal. Was sind uns die kleinen Länder? Die entlegenen Sprachen? Die Minderheiten im eigenen Land? Etc. bis zu: was ist uns der bedeutendste rätoromanische Dichter des 20. Jahrhunderts?… Continue Reading „35. Böhmische Dörfer der Schweiz: Ün´otra poesia fa dabsögn“
Die nun vorliegende Anthologie holt ein Versäumnis nach, und sie tut es mit schlechtem Gewissen oder geziemendem Respekt, denn der Band ist nobel aufgemacht, Druck und Layout können als vorbildlich gelten: Die Farbe Rot spielt die ihr gebührende Rolle, korrespondiert aber mit dezentem schwarzem… Continue Reading „34. Arbeiterlyrik, nobel präsentiert“
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