Kategorie: Deutsch

51. „Diskurslyrik“

„wir kontrollierten die, die uns beobachteten, indem wir genau das machten, was sie sahen.“ Wenn die Musikkritik die „Hamburger Schule“ wegen ihrer alltagsphilosophischen Songtexte als „Diskurspop“ bezeichnet, könnte man Falbs Lyrik analog dazu Diskurslyrik nennen. Er experimentiert an den Rändern dessen, was Lyrik vermag.… Continue Reading „51. „Diskurslyrik““

49. Ostseegedichte

Es ist erstaunlich wie viele Gedichte sich mit Esprit der Landschaft Ostsee annehmen. Dem Meer und den sich daraus und daran entspinnenden Gedankenlandschaften. Diese setzen sich nicht nur aus typischen Signalsymbolen wie Möwen oder Brandung zusammen. Ostsee kann auch heißen: Hinterland und Distanz. Eine… Continue Reading „49. Ostseegedichte“

48. Annette-Skulpturen

Mehr oder weniger intensiv hat sich Winfried Häder in den vergangenen Monaten mit dem Werk Annette von Droste-Hülshoffs beschäftigt, sich in viele ihre Gedichte eingelesen. Im Auftrag des Roxeler Heimat- und Kulturkreises arbeitet der Bildhauer aus Altenroxel am ersten Part eines auf drei Phasen… Continue Reading „48. Annette-Skulpturen“

47. Wortheimat Wien

Wie man das nennen soll, was Robert Schindels (Über)leben ausmacht? Glück, Zufall, Fügung? Er ist der Johann Ohneland der deutschsprachigen Literatur, wurde als Kind jüdischer Kommunisten 1944 in Bad Hall / Oberösterreich geboren. Schindel war noch nicht ein Jahr alt, als man ihn von… Continue Reading „47. Wortheimat Wien“

46. Konya, das ist Mewlana

(Woche der türkischen Poesie) Nicht nur anatolische Mütterchen schwärmen für Mewlana Dschelal-ad-din Rumi, den wir Westler kurz Rumi nennen, weil es sich leichter merkt, und spricht. Jeder Rock ein Derwischrock, jede Zeile eine Sure, jedes Wort von Bedeutung, Konya, das ist Mewlana. … Asien,… Continue Reading „46. Konya, das ist Mewlana“

45. Tübinger Schreiben, Eßlinger Rechnen

Punkte, Orte, Linien: Das ist das Thema in der Lyrik von Eva Christina Zeller, die gestern als Bahnwärter-Stipendiatin in Esslingen begrüßt wurde. Wo bin ich? Was bin ich? Das sind die zentralen Fragen ihres Schreibens. Stilistisch liegt es zwischen Friederike Mayröcker und Inger Christensen,… Continue Reading „45. Tübinger Schreiben, Eßlinger Rechnen“

39. Proto

Ein blauer Einband, ein neonroter Aufkleber, fünf Autorennamen – so sieht sie aus, die Erstausgabe der neuen Düsseldorfer Literaturzeitschrift „Proto“. Der 35-jährige Herausgeber Sascha Lück hat die roten Sticker einzeln auf jedes der 600 Exemplare geklebt. „Das Magazin ist eben ein bisschen wie mein… Continue Reading „39. Proto“

38. Messebericht Edition Rugerup

Liebe Freunde der Edition Rugerup, erst einmal: wir haben die Messe nicht nur überlebt, sondern genutzt und genossen. Die Edition hat einen Stand mit luxbooks geteilt, was nicht nur aus professioneller Sicht eine ausgezeichnete Entscheidung war: unsere Programme ergänzen sich, über unsere Pläne und… Continue Reading „38. Messebericht Edition Rugerup“

36. Randnotiz

von Achim Wagner (mit freundlicher Genehmigung aus seinen Facebook-Seiten) Samstag, 20. März 2010 um 18:54 was mir schon zu beginn meines aufenthalts in istanbul auffiel, war die erstaunliche dichte, respektive anzahl belletristischer buchhandlungen, gleiches gilt für ankara, für izmir. nun gilt die türkei als… Continue Reading „36. Randnotiz“

35. Robert-Frost-Woche

About.com: poetry von Bob Holman & Margery Snyder, “ your Guide to Poetry“, begann den grausamsten Lyrikmonat mit einer täglichen Portion Robert Frost: Robert Frost is one of the most beloved and most often quoted of American poets, and Friday, March 26 marked the 126th… Continue Reading „35. Robert-Frost-Woche“

33. Blick in den Himmel

stan lafleur, mittelbadisch-rheinischer Dichter mit Wohnsitz in Köln, hat ein Jahr lang an verschiedenen Punkten der Welt seinen Kopf in den Nacken gelegt, um in den Himmel zu blicken. Herausgekommen sind dabei Gedichte über zahlreiche, letztlich durchaus irdische Phänomene wie Gott, Banken, Autounfälle und… Continue Reading „33. Blick in den Himmel“

32. Kreislers Gedichte

„Was steht im ND?“ (Wolf Biermann). Na: Lyrikkritik. Wie diese: Kreisler zitiert Max Beerbom: »Wenn man ein Schaf auf zwei Beine stellt, ist es deswegen kein Mensch. Aber wenn man eine ganze Schafherde auf zwei Beine stellt, ist es ein Publikum.« Das laute Lachen… Continue Reading „32. Kreislers Gedichte“

28. Tauben vergiften

Wegen seines schwarzen Humors und bitterböser Songs wie dem „Tauben vergiften“ ist Kreisler seit Jahren bekannt. Anfang Juni erhält Georg Kreisler den Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. ORF

22. Literaturhaus feiert Andreas Okopenko

Unter dem Titel „Zu einem Geburtstag / Deine Luft sei nun von Adlern frei“ feiert das Wiener Literaturhaus am 10. April den 80. Geburtstag von Andreas Okopenko, einem bedeutenden Vertreter österreichischer Gegenwartsliteratur. Der Titel zur Feier ist ein Zitat aus Okopenkos „Streichelchaos“ aus dem… Continue Reading „22. Literaturhaus feiert Andreas Okopenko“

20. Gedichtzettel

des Wiener Poeten Helmut Seethaler, der im Dauerstreit mit den städtischen Behörden lebt, die ihn mit Klagen und Prozessen überziehen, weil er den öffentlichen Raum mit Gedichten schmückt, finden sich bei Tweetphoto. In folgenden L&Poe-Nachrichten finden Sie Kommentare des Autors, der neueste vom 30.3.:… Continue Reading „20. Gedichtzettel“