Kategorie: Deutsch

78. Ihr Berlin

In Berlin gibt es unzählige Lesungen in ganz unterschiedlichen Formaten. Klassisch und hochkarätig ist es im Literarischen Colloquium Berlin (Am Sandwerder 4), wer entspannte Kneipenatmosphäre bevorzugt, der fährt ins Kaffee Burger (Torstraße 60).* / Nora Bossong, Elle *) Nun ja, wir kennen noch ein… Continue Reading „78. Ihr Berlin“

77. Meer der Mehrsprachigkeit

Frau Tawada, Sie schreiben auf Japanisch und Deutsch. Häufig wird Ihre Literatur als transnational bezeichnet. Führen Sie eine Parallel-Existenz? Yoko Tawada: Ich sehe mich nicht als Autorin, die eine Grenze überschreitet. Eher gibt es in meinem Kopf verschiedene Orte, an denen verschiedene Ideen wachsen.… Continue Reading „77. Meer der Mehrsprachigkeit“

76. GERHARD SCHÖNBERNER GESTORBEN

Martin Jankowski schreibt: DICHTER UND PUBLIZIST GERHARD SCHÖNBERNER GESTORBEN. Wie mir sein Hamburger Verlag mitteilte, ist Gerhard Schoenberner, dessen Gedichtband „FAZIT“ ich am 3. Oktober noch in einer Matinee im Berliner Literaturhaus präsentiert hatte, überraschend am vergangenen Montag (10.12. 2012)  im Alter von 81 Jahren an… Continue Reading „76. GERHARD SCHÖNBERNER GESTORBEN“

74. Ottokar Kernstock

Die Magistratsdirektorin gab ein Gedicht zum Besten: „In der Christnacht“ von Ottokar Kernstock. Während dieses Werk unverfänglich ist, gilt das für seinen Verfasser nicht. „Kernstock war kriegstreiberisch, völkisch und ein Antisemit“, sagt Klaus Amann, Professor für Neuere Deutsche Sprache und Literatur an der Uni… Continue Reading „74. Ottokar Kernstock“

71. Welttheater

Luc Bondy inszeniert in seinen Gedichten ein Leben, ja ein Welttheater in nuce mit Ängsten und Aufschwüngen, in denen jedermann sich selbst wiederfindet. / Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ Luc Bondy: Toronto. Gedichte. Zsolnay-Verlag, Wien 2012. 64 S., Fr. 21.90.

70. Handke 70

Peter Handke ist schwer zu ertragen. In seinem Fall ist das eine Qualität. In seiner Konzentration auf das Einfache, Natürliche, Stille könnte er als Vorbild für eine nicht am Konsum, sondern am originären Denken orientierte Existenzweise dienen. (…) Handke ist einer der wenigen wirklichen… Continue Reading „70. Handke 70“

68. Geheimtipp Liebesgeschichte

Die in Stralsund lebende Lyrikerin Silke Peters ist ein Geheimtipp. Nun ist gewiss nicht alles, was versteckt im literarischen Hintergrund liegt, gleich avantgardeverdächtig. Doch das Faszinierende an ihrer Lyrik ist eine Spannung der Sprache, die aus einer Inkohärenz der Motive, der Blick- und Bildfelder… Continue Reading „68. Geheimtipp Liebesgeschichte“

66. Neue Zukunft der Literatur

Vielleicht etwas zur Umschulung von Suhrkamp-Autoren? Bastei Lübbe Academy Die erste verlagseigene Autorenschule in Deutschland Wir richten uns mit unserem Angebot speziell an Autoren von Unterhaltungsliteratur – und all jene, die es werden wollen. Denn gutes Schreiben ist erlernbar. Jetzt mehr erfahren und anmelden!

65. Schlurpsfaktor

Bei KuNo ein Mailgespräch zwischen dem deutschbelgischen Berliner HEL und Ulrich Bergmann. Wundern, nicht ärgern, weiterlesen! Hier 7 Fetzen: 1 HEL: Lieber UB, lassen Sie sich eine jahresendgeschichte mit flügeln erzählen… Martin Pohl war auf eine Literarische Tischservierung eingeladen. Ehrengast war jener Beckelmann, den… Continue Reading „65. Schlurpsfaktor“

62. Ekphrasis

Wie bezwingt man schriftstellerisch ein Monstrum wie den Pergamonaltar, ohne dass das Ergebnis vor Schweiß trieft? – Mittels sinnlicher Hingabe, wie der Lyriker Gerhard Falkner zeigt. Seine Pergamon Poems sind eine lyrische Ekphrasis des auf dem Fries in Szene gesetzten, dramatischen Kampfes zwischen Göttern und Giganten. Schauspieler der… Continue Reading „62. Ekphrasis“

61. Von den Rändern

Die aktuelle September- und Dezember-Ausgabe, also die Nummer 2 und 3 der „Mütze“, sollte sich unbedingt aufsetzen, wer die neuesten Strömungs­linien sprach­reflexiver Dichtung kennen­lernen will. Hier finden sich zum Beispiel bewegende Gedichte aus dem Nachlass des Dichters und Übersetzers Wolfgang Schlenker, der sich vor… Continue Reading „61. Von den Rändern“

60. Walter Höllerers Gedichte in der Lettrétage

Renate von Mangoldt liest Walter Höllerer Simone Kornappel spricht über Walter Höllerers bisher unveröffentlichte Gedichte aus der September-Ausgabe der “randnummer” … siehe HIER am 15.12.2012 ab 19:30 Uhr in der Lettrétage, Eintritt frei

59. Dada & Saum

Wenn man von diesen bedenklichen Fehl­leistungen im Zeichen von Dada absieht, bietet das „Du“-Heft doch auch viel Hilf­reiches zum Kontext der dadais­tischen Revolte. Der russisch-deutsche Dichter Valeri Scherstjanoi zieht zum Beispiel einige Ver­bindungs­linien zwischen der Laut­poesie Hugo Balls und der experi­men­tellen Dichtung des russischen… Continue Reading „59. Dada & Saum“

56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN

Der in diesem Jahr von der Münchner Bank gestiftete Lyrikpreis München in Höhe von 1000 Euro ging am 07.12.12 im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig an die Zürcherin Anne-Marie Kenessey. Die 39jährige Autorin beeindruckte die Jury durch zum Teil an den Dadaismus und Oskar… Continue Reading „56. FINALE 2012 – LYRIKPREIS MÜNCHEN VERGEBEN“

53. Sonanz

Kollegialer Gruß über den großen Teich: Elke Erb Für sich sein (Studie) Ein junger Amerikaner, schmal, sensibel, G.I. (nach den Kriegen, großen Kriegen. Ausdehnungen dieses Krieges, nach den großen sich leerenden Dimensionen) (Stiefel, freilich, unterwegs Stiefel, neben einem stehend, Pause, Wiese). Aber hier für… Continue Reading „53. Sonanz“