Schlagwort: Tanikawa Shuntaro

Kettendichtung geht weiter

Die Herstellung, auch der Genuss von Lyrik können ein kontemplativer Akt ebenso sein wie eine Performance, intimes In-sich-Gehen ebenso wie öffentliches Ereignis. Zwei Lyriker, von Herkunft und Alter könnten sie kaum unterschiedlicher sein, zeigen in dem gemeinsamen Projekt eines „48-Stunden-Gedichts“ den Variantenreichtum lyrischer Produktion… Continue Reading „Kettendichtung geht weiter“

Lumpengewand

Die 30 Gedichte in minmal sind in ihrer inhaltlichen und motivischen Bandbreite vielfältig und sind geprägt durch kurz angeschnittene Sprachbilder: deskriptiv, impressionistisch und „ehrlich“. Tanikawas Verse entziehen sich gekonnt einer hermetischen und überladenen Metaphorik. Gepaart wird diese „offene“ Art des Dichtens in drei grob… Continue Reading „Lumpengewand“

Minimalgedichte

Tanikawa Shuntarō hat Zeit seines Dichterlebens mit Formen experimentiert. Es gibt lyrische Gedichte, analytische Prosagedichte, Episches und auch Laut-Poesie. Die Gedichte in diesem Band sind „Minimal“: Jedes Gedicht hat sei es vier, sei es fünf „Strophen“, die aus je drei Kurz-Zeilen bestehen. Die Stimmung ähnelt der des… Continue Reading „Minimalgedichte“

44. Berner Literaturpreise

Better late than never: Der Kanton Bern verleiht dieses Jahr sechs Literaturpreise. Sie gehen an Michael Fehr, Wolfram Höll, Jonas Lüscher, Li Mollet, Händl Klaus sowie ein Team um Jürg Halter, wie das Amt für Kultur am Mittwoch mitteilte. Die Preise sind mit je… Continue Reading „44. Berner Literaturpreise“

62. Sprechendes Wasser

Wasser ist ein liquides Element, das gefrieren kann. Seine Elementarverwandtschaft mit der Poesie macht diese zum «Sprechenden Wasser», im buchstäblichsten Sinn «unfasslich» und doch geronnen zu Ketten von Signifikanten, die zurückkehren «zu den Dingen, / die sie bedeuteten»: so der grosse japanische Dichter Tanikawa… Continue Reading „62. Sprechendes Wasser“