Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In seiner Heimatstadt Linz ist am 8.Mai der Dichter Heimrad Bäcker einen Tag vor seinem 78. Geburtstag gestorben. Die Methoden konkreter Dichtung hat er weiter getrieben als mancher andere, die Menge des Hervorgebrachten ist aber insofern ungefähr gleich geblieben wie bei den weniger gründlichen… Continue Reading „Schuldt über Bäcker“
Zwei Bände mit SMS-Lyrik stellt die NZZ am 21.5.03 vor: Urs Heinz Aerni u. a. (Hrsg.): Liebe 160. Die besten Messages über Liebe und Freundschaft. Verlag Nagel & Kimche, Zürich 2003. 79 S., Fr. 8.80. Anton G. Leitner (Hrsg.): SMS-Lyrik. 160 Zeichen Poesie. dtv,… Continue Reading „SMS-Lyrik“
Das wahrscheinlich kürzeste Berlingedicht präsentiert Rolf Schneider in seiner Berliner Anthologie (Morgenpost vom 17.5.03): Ute Erb : Gedächtniskirche Die Kirche haben sie wieder aufgebaut und das Gedächtnis zerstört erhalten.
In der NZZ vom 13.5.03 schreibt Rüdiger Görner zum 100. Geburtstag von Reinhold Schneider: Als in der Lyrik alle Formen aufbrachen, beharrte er auf dem Sonett und brachte es in dieser Form zu gelindem Können. Dass es ihm versagt blieb, einige wirklich bedeutende Gedichte… Continue Reading „Reinhold Schneider“
Der österreichische Lyriker Heimrad Bäcker ist am Abend vor seinem 78. Geburtstag gestorben. Zu seinen wichtigsten Werken gehört der zweibändige Avantgarde-Text „nachschrift“, eine lyrische Auseinandersetzung mit der Sprache des Nationalsozialismus. / dpa 10.5.03 Bäcker wurde 1925 in Wien geboren, wuchs in Oberösterreich auf und… Continue Reading „Lyriker Heimrad Bäcker gestorben“
Artmanns Lyrik ist überreich an Einfällen, denen sich die Unbekümmertheit der Elster in der Übernahme guter Funde gesellt. Doch er macht auch etwas damit. Die frech-böse Umdichtung der gängigen Kinderlieder legt den geheimen Sadismus und den sexuellen Spaß an der Unschuld bloß, die sie… Continue Reading „Med an schwoazzn Schbaß“
Yussuf Abu Loz : Bäume der Einsamkeit/ NZZ 3.5.03 – – – Thomas Rosenlöcher : Echo/ FAZ 3.5.03 – – – Paul Celan: Du liegst im großen Gelausche/ Berliner Morgenpost 3.5.03 (Rolf Schneiders Berliner Anthologie)
Was für ein herrliches Vergnügen: mal nicht ein Buch im Alleingang und mit vielen Mühen zu machen, sondern schnell, einfach, witzig und mit vielen interessanten Menschen davon träumt man immer. Und seit gestern können wir sagen: Wir haben es vollbracht! Das ist nur… Continue Reading „Schnellstes Buch“
DARMSTADT. Der Deutsche Literaturfonds bewilligte dem Göttinger Wallstein Verlag einen Zuschuss für eine kommentierte Ausgabe des lyrischen Werks von Gertrud Kolmar. Außerdem beteiligt sich der Fonds an der Finanzierung einer Anthologie sorbischer Lyrik des Heidelberger Verlags Das Wunderhorn. dpa / 25.4.03
Der Schriftsteller Kurt Klinger ist am Mittwoch im Alter von 75 Jahren in Wien gestorben. Das teilte die Österreichische Gesellschaft für Literatur, deren Vizepräsident der Verstorbene zwischen 1978 und 1993 war, mit. Der gebürtige Linzer verfasste Lyrik, Prosa und Theaterstücke und arbeitete auch als… Continue Reading „Autor Kurt Klinger gestorben“
Der Dichter als Kunstmaschine, die aus der mathematisch peniblen Zählung und Reihung von Buchstaben oder Silben poetische Funken schlagen will – das ergibt keine „vollkommen sinnliche Rede“ (Lessing), sondern bestenfalls konzeptuellen Krampf. Um der Ödnis dieser seriellen Poesie zu entgehen, setzt Lentz im ersten… Continue Reading „Avantgarde, [wieder mal] abschließend“
Inge Müllers Welt bleibt nach dem Zweiten Weltkrieg eine gebrochene, auch wenn der Sozialismus ein Heilsversprechen ist in jenen Jahren der Aufbruchs. Bis 1959, bis zum zehnten Jahrestag der DDR, lebt Inge Müller überzeugt entlang der DDR-Utopie, im Zeichen der Heilserwartung, dass der Kommunismus… Continue Reading „Kein VEB Sehnsucht“
Literaturkaffee Vor leeren Tischen oder Schalen braun, lumpig und langhaarig, klumpig geknäult und paarig. Eben aus dem Bette. Blaß wie ein Klaun. Wollen Sie meine Bilder .. Sie haben von mir noch nicht .. Sahen sie mein Gedicht .. Sie müssen bei mir den… Continue Reading „Café 2: Oskar Kanehl“
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