Her mit der Poesie,

fordern wir. Und da – zugreifen! – ist sie:

Zwischen den Zeilen. Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik. Nr. 19, 2002. 151 S., Fr. 20.-. Zwischen den Zeilen. Nr. 20, 2003. Hefte 1-19 als PDF- Dateien auf CD-ROM mit Index, Fr. 40.-. (Urs Engeler, Editor, Dorfstr. 33, 4057 Basel)

besprochen von Sibylle Birrer, NZZ 4.6.03:

Zuweilen erweisen sich die poetischen Standbilder im Nachhinein als Ausblicke: So bündelten sich die 1992 im ersten Heft veröffentlichten Gedichte von Durs Grünbein im Folgejahr zum preisgekrönten «Falten und Fallen», und bereits 1994 eilte Marcel Beyer mit einer Handvoll Gedichte seinem lyrischen Début «Falsches Futter» von 1997 voraus. Die Capriccios von Birgit Kempker hingegen, die 1995 als «Hülle 2» in der Zeitschrift zu lesen waren, wurden 1999 in der Ausgabe «Als ich das erste Mal mit einem Jungen im Bett lag» verboten. So birgt mittlerweile «Hülle 2» als poetisches Vor- zum gerichtlichen Nachspiel eine subversive Note.

(L&P blickt neidisch auf die Schweiz: Basel & Zürich, wer reicht das Wasser?)

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