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Veröffentlicht am 20. Juli 2026 von lyrikzeitung
113 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Aristophanes
(* um 448 v. Chr. in Athen; † um 385 v. Chr. ebenda)
Der Frieden
Ich bin froh, oh, wie froh,
Los bin ich den schweren Helm,
Trocknen Käs und graues Brot.
Nein, der Krieg, der schmeckt mir nicht.
Froh mit Freunden sitz ich nun
Um den Herd bei gutem Wein,
Lege sommertrocknes Holz
Dann und wann ins Feuer nach,
Röst Kastanien in der Glut,
Und mein Schwänzle stellt sich auf,
Scherz ich mit der Thrakerin,
Wenn die Frau im Bade sitzt.
Deutsch von Rolf Wilken, aus: Liebe ist besser als Krieg. Erotische Lyrik und lose Lieder. Freimütig präsentiert von Rolf Wilken und frech verziert von Siegfried Oelke. Hamburg: Christian Wegner, 1969, S. 15
Kategorie: Altgriechisch, Griechenland, GriechischSchlagworte: antike Komödie, Aristophanes, Der Frieden, Eirene, erotische Lyrik, Friedensdichtung, griechische Antike, griechische Literatur, klassische Literatur, Lebensfreude, Peloponnesischer Krieg, Rolf Wilken, Satire, Wein
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