Schlagwort: Georg Diez

Die Mitte und kein Ende

Bertram Reinecke schrieb einen Kommentar zu Nora Bossongs Artikel über die „Mitte“ und die Lyrik (Dichter, traut euch ins Zentrum). Aber mehreren Zeitungen war er wohl zu randständig, sie lehnten ab oder wollten einen anderen Text. Liest man Bertram Reineckes kurzen ersten Satz: „Wer gehofft…

„Die Lyrik blüht? Die Kritik darbt“

Der Umgang mit dem Lyriker Jan Wagner zeigt, dass sich Debattenkultur und konzentrierte Lektüre ausschließen. Dem Feuilleton fehlt das literarische Rüstzeug. Schreibt Sören Heim bei The European. Zitat: Quer durch die Feuilletons überwogen oberflächliche, romantisierende Betrachtungen über Dichtung, in denen die Auseinandersetzungen mit Wagner am…

Jan Wagner

Wenn ein Lyriker ganz gegen die Üblich­keiten mit einem großen, publikums­wirk­samen Buch­preis ausge­zeichnet wird und dadurch die Gattung für einen Augen­blick in den Fokus öffent­licher Auf­merk­sam­keit rückt, erwacht auch die Literatur­kritik aus ihrem Tiefschlaf. Als bei der Leipziger Buchmesse Jan Wagner zum kleinen Götter­liebling…

Deutsche Buchpreise

Deutsche Buchpreise gehen gewöhnlich an dicke Romane. Normalerweise handeln sie von Familien und von dem, was diese Familien mit den Nationalsozialisten oder in der DDR erlebt haben, bestenfalls mit ihrer Fremdheit in dem, was Roland Koch weiland „Leitkultur“ nannte, um eine Landtagswahl zu gewinnen….

15. Urrolle

„On the Road“, wie es jetzt vorliegt, wirft uns das sehr viel roher, ungeschützter hin als die bisherige, lektorierte Fassung, in der alle Namen geändert waren, Burroughs nicht Burroughs hieß und Ginsberg nicht Ginsberg und schwuler Sex auch nicht vorkam. / schreibt Georg Diez im…