Kategorie: Europa

73. Der Künstler, der Fremde in uns

Fremdes in uns Fremdes in uns muß nicht schlecht sein. Im Orakel sprach nicht der arme sterbliche Mensch. Ist nicht meine Krankheit eine „Rollen-Krankheit“? Erst zersplittere ich. Nun zersplittert mein Leben. Hat der Schizophrene die Eigenart, zwischen Rollen zu pendeln? die Macht, als Schreibender… Continue Reading „73. Der Künstler, der Fremde in uns“

72. Animierte Typografie

Tablet-Computer wie Apples Ipad gelten als neue Hoffnung für die Medien- und Buchindustrie. Verglichen mit anderen E-Book-Lesegeräten bieten sie dank Touchscreen, stärkerer Prozessorleistung und buntem, zur Video wiedergabe fähigem Bildschirm allerlei Möglichkeiten, E-Books multimedial und interaktiv aufzurüsten. Doch während damit experimentiert wird, Bücher mit Videoclips… Continue Reading „72. Animierte Typografie“

69. Pinj, pinj, pinj! pardauzte die Roßpappel…

heute in Urs Engelers roughblog.

68. Leuchten, auch ohne Kontext

Regelmäßig reist Leisten nach Marokko, wo 2009 auch in arabischer Übersetzung sein faszinierender Prosaband „Marrakesch, Djema el Fna“ erschien, und die Eindrücke, die er dort und auch in zahlreichen Ländern Europas gesammelt hat, finden sich in seinen neuen Gedichten wieder. Er ist ein Dichter,… Continue Reading „68. Leuchten, auch ohne Kontext“

67. Niemheimer Schuhu

Der Bochumer Kabarettist und Schriftsteller Fritz Eckenga, Jahrgang 1955, erhält in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Peter-Hille-Literaturpreis ‚Niemheimer Schuhu‘. Die Jury des alle drei Jahre verliehenen Preises hob das kritische Zeitbewusstsein des Autors ebenso hervor wie seine hohe sprachliche Virtuosität. / Süddeutsche… Continue Reading „67. Niemheimer Schuhu“

66. Aufgelockert

Mit ihrem Gedichtband „Mein lieber Fisch“ hat Arezu Weitholz das schwierige Feld der Lyrik aufgelockert. Die ehemalige Journalistin schreibt in Berlin-Kreuzberg an ihrem nächsten Buch und arbeitet seit Längerem mit Herbert Grönemeyer zusammen. / Bettina Ritter, DLR 11.8.

65. Angst, die Dinge zu benennen

Dieser Dichter hat eigentlich Angst, die Dinge zu benennen, und es gelingt ihm, diese Angst auch uns einzuflößen. Wie besessen holt er Wörter hervor, welche zwar nicht die Dinge sind, aber doch so nahe bei ihnen, dass sie stellvertretend deren Härte, Geruch, Farbe und… Continue Reading „65. Angst, die Dinge zu benennen“

64. Ernst Jüngers erster LSD-Trip

Albert Hofmann, der Erfinder des LSD, und der konservative Schriftsteller Ernst Jünger lernten sich 1949 kennen. Nach gemeinsamen Experimenten mit der halluzinogenen Droge schrieb Jünger das 1952 erschienene Buch ‚Besuch auf Godenholm‘. Hofmann veröffentlichte seine Erinnerungen an die Versuche erstmals 1979 in ‚LSD mein… Continue Reading „64. Ernst Jüngers erster LSD-Trip“

63. Tippfehler

Aus London kommend breitet sich seit dem iPad-Start unter jungen Autoren eine Mode aus, ein radikales Retro-Experiment für potentielles Schreiben: Sie kaufen sich Olivettis und andere Schreibmaschinen aus der ersten Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts. Dann berichten sie mit glänzenden Augen von ihren Schreibexperimenten jenseits… Continue Reading „63. Tippfehler“

59. Gedichte wurden vorgetragen

Während der Zeremonie trugen die Islamisten Gedichte und Gesänge vor, die den Märtyrer-Tod verherrlichten. / Bild

58. Gedichte sind nicht geschickt worden

Nüchtern kommentiert sie im Zeugenstand am Kieler Landgericht: „Gedichte sind nicht geschickt worden.“ / Wedel-Schulauer Tageblatt

57. Beschwörerin der Worte

„Ich bin in der Anstalt – Fusznoten zu einem nichtgeschriebenen Werk“ heißt das neue Buch der österreichischen Dichterin, erschienen bei Suhrkamp. Beim MDRein Gespräch, das Michael Hametner mit der Autorin führte. Friederike Mayröcker ist eine der ganz großen Sprachkünstlerinnen und das schon seit mehr… Continue Reading „57. Beschwörerin der Worte“

56. Jean Cocteau

In dem Sterbehaus des Dichters, Zeichners und Cineasten Jean Cocteau, das jetzt in ein Museum verwandelt wurde, lebt sein Geist fort, berichtet  Marc Zitzmann aus Milly-la-Forêt bei Paris. Zitat: Es ist erstaunlich, wie ein Mann, der den «Künstler» bis zur Karikatur verkörperte (er traute sich z.… Continue Reading „56. Jean Cocteau“

52. „Simultanität, Glossolalie, Bedeutungen statt Bedeutsamkeit“

Oswald Eggers „Die ganze Zeit“ ist – salopp gesprochen – ein Ziegel. 741 Seiten in zinnoberrotes Leinen gebunden – ohne Genrebezeichnung: Das Buch ist kein Roman, kein Gedicht oder Epos, kein Traktat. Selbst im Vergleich zu früheren Arbeiten wie die umfangreiche „Herde der Rede“… Continue Reading „52. „Simultanität, Glossolalie, Bedeutungen statt Bedeutsamkeit““

51. Norbert Scheuer erhält Literaturpreis der Sparkasse Düsseldorf

Der Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf geht in diesem Jahr an den in der Eifel geborenen Schriftsteller Norbert Scheuer. Der 59-Jährige schreibt Erzählungen, Gedichte und Romane, in denen meist die Menschen seiner unmittelbaren Heimat im Zentrum stehen. … Der Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf ist mit… Continue Reading „51. Norbert Scheuer erhält Literaturpreis der Sparkasse Düsseldorf“