Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Musik und Fragen zur Person Im Gespräch mit Michael Langer Hans Thill, Jahrgang 1954, der für seine Gedichte u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet wurde, ist nicht nur Lyriker und Übersetzer, sondern auch Mitbegründer des Verlags Das Wunderhorn. Außerdem leitet er das Künstlerhaus Edenkoben sowie… Continue Reading „37. Der Dichter Hans Thill“
(…) Manche Rezension endet hier. Diese nicht. Diese hier möchte, wo andere Kritiken ganz und gar in ihren selbstreferenziellen Leseerlebnissen herumdümpeln oder geschmäcklerisch (!) und intuitiv (– –) und seitenweise (……..) definieren, dass dieses gefiele und jenes schon längst „durch“ sei, am Rande auch… Continue Reading „36. Steigenberger liest das Jahrbuch der Lyrik“
Dass der lyrische Blick etwas freilegen kann, was auf den üblichen Wegen der Wirklichkeitsbeobachtung verborgen bleibt, kann man derzeit an einem Projekt im Politik-Teil der „Zeit“ beobachten. Elf renommierte Lyriker hat die Redaktion gebeten, ein Jahr lang das aktuelle politische Geschehen zu verfolgen und… Continue Reading „34. Helm aus Phlox und Dame mit Lyrik“*)“
Im roughblog widerspricht Urs Engeler einem FAZ-Artikel, in dem es um die Marginalisierung der Lyrik geht. Einerseits boome sie geradezu: Etablierte Namen wie Durs Grünbein, Lutz Seiler, Elke Erb oder Michael Lentz werden flankiert von jungen Dichtern wie Ann Cotten, Steffen Popp, Marion Poschmann,… Continue Reading „33. Wer marginalisiert die Lyrik?“
Die Deutsche Schillerstiftung wird im November 2011 den 1963 in Sachsen geborenen und in Berlin lebenden Lyriker Andreas Altmann mit der Dr. Manfred-Jahrmarkt-Ehrengabe auszeichnen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury der Deutschen Schillerstiftung von 1859 hat in ihrer Entscheidungsbegründung für Andreas… Continue Reading „32. Andreas Altmann erhält die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859“
Texte, die nur aus Zitaten anderer Texte bestehen, nennt man meist Plagiate. Viele Forscher lehnen auch die lateinische Centodichtung der Spätantike – Cento bedeutet Flickenteppich – als literarisch wertlos ab. Doch in den letzten Jahren nahm das Interesse an Centopoesie zu, und eine Dissertation… Continue Reading „30. Centogedichte“
Am 15. Juli 2011 ist Einsendeschluss für den 19. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik. Der open mike wird ausgeschrieben von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation und mit insgesamt 7.500 EUR dotiert. Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren,… Continue Reading „28. Einsendeschluss für den 19. open mike“
Die auf Walserdeutsch und Italienisch schreibende Autorin Anna Maria Bacher las aus ihren Gedichten, die in einer aussterbenden Sprache von verlorenen Dingen erzählen und Spuren des Verschwundenen für die Nachwelt zu konservieren versuchen. … Wortmusik trug auch der Sprachekstatiker Christian Uetz vor, und Juri… Continue Reading „27. Grenzgänger in Solothurn“
Eine Liedertafel mit Ursula Krechel und Katia Tchemberdji Dienstag, 7. Juni · 21:00 – 23:00 Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte „Die Krise der Ballade ist vorbei!“, befindet die Dichterin Ursula Krechel in ihrem 2010 erschienenen Gedichtband „Jäh erhellte Dunkelheit“. Doch solcher „Überschwang währt niemals… Continue Reading „26. DAS ENDE VOM LIED“
Mit dem Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet wurde die in Idstein und Berlin lebende Lyrikerin und Verlegerin Daniela Seel. FR berichtet knapp: Kulturdezernentin Beate Fleige brach eine Lanze für „das Gedicht in der Epoche der Generation Google“. Seel erzähle von sich, ihrem Körper,… Continue Reading „25. „Kook“ für „Spinner“, Preis für Seel“
Lyrische Neuerscheinungen zum Tagesgespräch in der Münchner Öffentlichkeit zu machen – dazu will eine neue Reihe beitragen, die das Lyrik Kabinett Ende Juni beginnt: „Das lyrische Quartett“. Dreimal im Jahr werden drei ausgewiesene Lyrik-Kenner – Heinrich Detering, Harald Hartung und Kristina Maidt-Zinke – gemeinsam mit einem Dichter oder… Continue Reading „22. Lyrisches Quartett“
Milautzcki und kein Ende. roughblog dokumentiert einen Kommentar Milautzckis auf fixpoetry.com zu einem Gedicht von Konstantin Ames. Die Einleitung bei roughblog: Frank Milautzcki hat auf fixpoetry einen Kommentar zu einem Gedicht von Konstantin Ames veröffentlicht, der selber zumindest an Ort und Stelle nicht wieder kommentiert… Continue Reading „21. Glossen und Speicher“
Selbst wenn Harald Gerlach nicht mehr als diese 100 Porträtgedichte hinterlassen hätte, wäre er ein bedeutender Lyriker zu nennen. Diese Sammlung ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus einem überaus umfangreichen Werk, das Gedichtbände, Romane und Dramen ebenso umfasst wie zahllose Essays und Radiofeatures. Geordnet ist… Continue Reading „20. Harald Gerlachs Porträtgedichte“
Konstantin Ames schreibt: In der Online-ZEIT stehen Sätze über die Perfomance von Mara Genschel und Martin Schüttler im Rahmen des Festivals PROSANOVA. http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-05/prosanova-hildesheim-junge-literatur „Manchmal scheitern diese Experimente auch. In dem Stück Play sind Neonröhren und Lautsprecher die Protagonisten, die Stimme der Autorin Mara Genschel… Continue Reading „19. Buhen und Applaudieren“
Etwa 1919/20 wendet sich Ball wieder dem Katholizismus zu. Bald darauf legt er bei einem Priester in München eine Generalbeichte ab. Der «Simplizissimus» kommentiert den Schritt, ohne Balls Namen zu nennen, durch ein launiges Gedicht, «Byzantinisches Christentum» überschrieben: «Selig sind die Konvertiten, / die… Continue Reading „18. Konvertiten“
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