Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Christoph Meckel Höllen zählen Er hat aufgehört, seine Höllen zu zählen seit immer andere sich auftun, die vorhandenen ihn durchbuchstabieren und flammen auf. Keine Geduld zu forschen, und was in ihnen oo verschwand, zu beschwören oder zu suchen. Kein Rückruf. Er sucht nicht. Was… Continue Reading „67. Meine Anthologie / Abräumer: Höllen zählen“
Das wahre schöne Eine? Das sofort als solches ermessbare unermesslich reichhaltige Buch, zentrales Zirkulat unter periphereren Bänden? Das poetische Über-Du des letzten Jahres? Die Monstranz, die sowohl den Fatalisten befriedigt als auch den Schwirrformensemantiker? Die die Gier des Ironiker stillt, wie auch den an… Continue Reading „66. Bestes Buch“
Das FAZ führt eine Wulff-Sarrazin-Hübsch-Kelek-Debatte. So stehts in Rot auf S. 28, FAZ vom 13.1. Neuster Beitrag von dem Literaturwissenschaftler Jürgen Link, Auszug: Damit stimmte Goethe überein: Die These von den „drei Betrügern“ (Moses, Jesus, Mohammed) war in der deutschen „Leitkultur“ um 1800 längst… Continue Reading „63. „Wulff-Sarrazin-Hübsch-Kelek-Debatte““
Bernd Jentzsch Korrespondenzen Ich seh, daß du mich siehst. Ich seh dich im Spiegel. Ich seh dich im Spiegel des Herzens. Den Brief in der Hand. Die Hand auf dem Tisch. Der Tisch vor dem Fenster. Du siehst, daß ich dich seh. Du… Continue Reading „61. Meine Anthologie: Korrespondenzen 2“
Wer war Hedwig Lachmann (1865-1918)? Sie war Deutsche, Jüdin, Großmutter des amerikanischen Filmregisseurs Mike Nichols, enge Freundin von Richard Dehmel, dem Ehemann der Bingerin Ida Coblenz Dehmel. Als Dichterin widmete sie sich fast ausschließlich der Lyrik. Als Übersetzerin hat sie lyrische, dramatische und essayistische… Continue Reading „59. Hedwig Lachmann“
Das Hamburger Literaturfestival vereint deutschsprachige Literatur und Musik unter einem Dach. 15 Autoren präsentieren ihre Texte: Vom Roman über Erzählungen bis hin zur experimentellen Lyrik ist alles vertreten. Mit: Markus Berges, Alexander Gumz, Jennifer Heinrich, Lars Henken, Hannes Köhler, Svenja Leiber, Mariana Leky, Marcel Maas, Peggy Mädler, Thomas Pletzinger, Andre Rudolph, Jochen Schmidt, Katrin Seddig, Ron Winkler, Felicia Zeller, Nils Koppruch… Continue Reading „58. Ham.lit“
Schreibheft, Zeitschrift für Literatur kündigt an: Thomas Kling Das brennende Archiv Unveröffentlichte Gedichte, Briefe, Handschriften und Photos aus dem Nachlaß sowie zu Lebzeiten entlegen publizierte Gedichte, Essays und Gespräche Zusammengestellt von Norbert Wehr und Ute Langanky erscheint Ende Februar 2011 in Schreibheft, Zeitschrift… Continue Reading „57. Das brennende Archiv“
Einer dieser wunderbaren Verlage, die machen, was es ohne sie nicht gäbe. Lese bei Ivan Blatný. In einem Gedicht begegnet er seinem Namen im Schaufenster einer kleinen Pariser Buchhandlung – oder irgendwo daneben. Darin auch der des Dichters Vítězslav Nezval (S. 107). Ich lese… Continue Reading „55. Meine Anthologie: Korrespondenzen“
14.01.2011 – randnummer Die Hamburger Literaturzeitschrift ist ein weiteres Mal Gast in der Lettrétage. Die Herausgeber und Autoren werden die nunmehr dritte Ausgabe präsentieren und ausgewählte Texte lesen. Zivilcollage mit Nicolai Kobus, Hendrik Jackson, Richard Duraj und Manuel Stallbaumer. lettrétage, methfesselstraße 23 – 25,… Continue Reading „54. Zwei Veranstaltungen“
Martina Hefter Kranich Meine Freunde, Tänzchen, ihr lieben Verschwender von Geld, Gefüge, Gelenk, verehrte, grünschillernd, Verbieger, habe lang nachgedacht, ob ich schlecht denke von euch. Tanzende denken kein Denken, und Kraniche können nicht tanzen, o Lord. Ich denke mir lieber das Denken als Fluss,… Continue Reading „53. Meine Anthologie (Abräumer 4): Tanz und Denken“
Kathrin Schmidt birnen erraten Ich habe birnen gekauft, sie duften unter der achsel hervor, aus dem beutel, du könntest sie, wenn du nur wolltest, erraten. du aber nimmst die tasche von meiner schulter, den lebenden kater von meinem arm und vom haar dir den… Continue Reading „52. Meine Anthologie (Abräumer 3): birnen erraten“
Vorgetragen wurde ein Gedicht Bert Brechts, das einst Kinder in der DDR auswendig lernen mussten, ein gutes Beispiel für Brechts Stammbuchstil in seiner streng dogmatischen Phase (der wir auch Zeilen wie „Lenin ist eingeschreint in dem großen Herzen der Arbeiterklasse“ verdanken). Das Brecht-Gedicht, zu… Continue Reading „51. Eingeschreint“
Hadayatullah Hübsch, der am 4. Januar in Frankfurt starb, war ein zum Ahmadiyya-Islam konvertierter Dichter und Schriftsteller. Immer wieder hat er sich in Briefen an diese Zeitung zur muslimischen Religion geäußert. Schreibt die FAZ und veröffentlicht seinen letzten Brief an „diese Zeitung“, ohne mitzuteilen,… Continue Reading „50. Letzter Brief“
„Wir können uns das Risiko wie Lyrik leider nicht leisten“, sagt Anna Brandstätter, Vorsitzende der „Kulturakzente 4840“. Dennoch will man nicht bloß auf „Mainstream“ setzen: „Wir versuchen, auch unbekannte Autoren und da vor allem aus Oberösterreich zu forcieren“, betont Schriftführer Ferdinand Lehner, der gleichzeitig… Continue Reading „48. Ohne Risiko“
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