Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Im aktuellen Heft (März 2013, € 11,70, 161 S.): 2 Nachrufe auf die slowenische Dichterin Maruša Krese, von Andrea Stift: Liebe Maruša, mein Wunsch für das Jahr 2013 war, dass einmal 365 Tage keiner stirbt, den ich gern habe. Mein Wunsch hat sich nicht erfüllt. (…)… Continue Reading „79. manuskripte 199/2013“
Darmstadt macht seinem Namen als Literaturstadt alle Ehre: Einen Tag nach dem „Tag der Poesie“ beginnt dort der „Literarische März“, der zeigt, was sich in der deutschen Lyrik der Gegenwart tut. / hr Centralstation Darmstadt Im Carree Freitag, 22. März 2013 Moderation: Hajo Steinert… Continue Reading „77. Literarischer März“
Sitz, Biene, sitz: Jetzt kommt der Lorscher Bienensegen! Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers aus: Ralph Dutli, DAS LIED VOM HONIG. Eine Kulturgeschichte der Biene. Wallstein Verlag, Göttingen 2012 (Unten Dutlis Übersetzung) Nicht weit von meinem Wohnort Heidelberg befindet sich die im Jahr 764 gegründete Benediktinerabtei Lorsch.… Continue Reading „75. Sitz, Biene, sitz“
Unter den bereits digitalisierten Beständen des Vatikanischen Archivs befindet sich auch die Handschrift des „Lorscher Bienensegens“ aus dem 9./ 10. Jahrhundert. Es steht in der Homiletischen Sammelhandschrift Pal. lat. 220. Mittel- oder oberrheinisches Gebiet (?), frühes 9. Jh., auf Seite: 58r (am unteren Rand auf dem Kopf… Continue Reading „74. Bienensegen“
Swantje Lichtenstein aus Köln erhält in Anerkennung ihres lyrischen Werks das Hungertuch für Literatur 2013 Diese Lyrikerin ist eine große Wortverdreherin, eine Sprachspielerin am Abgrund des Unaussprechlichen, die das Gesagte und das Ungesagte, das Sagbare wie das Unsagbare jederzeit zu einem Wortwitz machen kann.… Continue Reading „71. Hungertuch für Literatur“
Das Gedicht natürlich. Einzelgedicht, Zyklus, Buch, Reihe. Aber manchmal sind es kleinere Einheiten. Das Konzept Haltbare Zeilen verdanke ich einem Gedicht von Rainer Kirsch. „O flaumenleichte Zeit der dunklen Frühe“. „Wer Ohren hat zu sehen der wird schmecken.“ Die Zeile (oder ein Teil davon)… Continue Reading „67. Prüfen und Aufbrechen“
Antiquarisch sind ihre kleinen Bändchen heute kaum noch aufzutreiben und die Literaturwissenschaft hat sie ausgeblendet. Einige negative zeitgenössische Urteile, die dann bis heute von der Literaturgeschichtsschreibung immer wieder ungeprüft abgeschrieben wurden, haben sie in Vergessenheit geraten lassen. Dies ist schade – man findet darunter… Continue Reading „66. Prüfen“
im schaukelnden Bus hält sich eine Lesende mit beiden Händen an ihrem Buch fest Hansjürgen Bulkowski
Leipzig kann es nicht, Kärnten kann es. Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt vergeben alle zwei Jahre einen nach dem Schriftsteller Gert Jonke benannten Literaturpreis in Höhe von 15.000 Euro. Dieser wird jeweils abwechselnd in unterschiedlichen Gattungen vergeben. In diesem Jahr ist Dramatik… Continue Reading „64. Und auch Kärnten“
Der Magnesia-Literaturpreis gilt als bedeutendster tschechischer Literaturpreis. Er wird jährlich in acht Kategorien verliehen, darunter Prosa, Lyrik und Kinderbuch. Einer der Gewinnertitel der Einzelkategorien wird zusätzlich zum Buch des Jahres gewählt. Gewinner in der Kategorie Lyrik war 2012 Radek Fridrich mit dem Band „Krooa… Continue Reading „62. Tschechisch auf der Messe“
Für den Preis der Leipziger Buchmesse ist Lyrik an sich nicht vorgesehen. Zu abseitig, nicht vermittel-, nicht zumutbar*. Die Vorjury hat doch einen Weg gefunden und einen Gedichtband in der Kategorie Übersetzung eingeschmuggelt. Und die Jury hat diesem Gedichtband – schlechtes Gewissen? – nun… Continue Reading „58. Buchpreis für Lyrikband???“
Gedichte aus dem LED-Zeitalter also. Das klingt, nun ja, modern? Hell? Erleuchtend? Ein Beispiel. „Was nicht passt, ist die Zukunft von früher.“ Punkt. Schnell wird klar, vor allem sind die Gedichte von Judith Nika Pfeifer eins: kurz. Und: anders. Wieso die künstlerische Epoche Pfeifers… Continue Reading „55. Von der lit.cologne“
Widerstandsnester gegen den Sprachmüll – zum Welttag der Poesie Poesie ist Sprachkunst in konzentrierter Form. Sie schafft neue Ausdrucksmöglichkeiten und gibt uns Worte, wo die Worte fehlen. Sie dekonstruiert Sprache dort, wo sie missbraucht, banalisiert oder abgenutzt ist, und reinigt sie vom Sprachmüll. Mit… Continue Reading „54. Zum Welttag der Poesie“
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