Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
ist Weltstottertag, International Stuttering Awareness Day (ISAD), eingeführt 1998. Kurt Schwitters Kleines Gedicht für große Stotterer Ein Fischge, Fisch, ein Fefefefefischgerippe Lag auf der auf, lag auf der Klippe. Wie kam es, kam, wie kam, wie kam es Dahin, dahin, dahin? Das Meer hat… Continue Reading „81. Heute“
… vor 67 Jahren wurde Elfriede Jelinek in Mürzzuschlag / Steiermark geboren. Aufgewachsen ist sie in Wien, wo sie schon während der Schultzeit am Wiener Konservatorium Orgel, Klavier und Blockflöte studierte. Nebenbei spielte sie auch Geige, Gitarre und Bratsche. Von der Mutter war sie… Continue Reading „80. Gestern“
blooper: Versprecher {m} blooper [coll.]: Schnitzer {m} [ugs.] [grober Fehler] blooper [esp. Am.]: Outtake {n} [herausgeschnittene (komische) Szene]film blooper [esp. Am.] [coll.]: Panne {f} [Missgeschick] Missgeschick {n}: Patzer {m} [ugs.] Ausrutscher {m} [ugs.] blooper [Am.]: Stilblüte {f} blooper [Am.] [coll.]: peinlicher Fehler {m} In einem taz-Artikel über die Dichterin Sarah Kirsch lese… Continue Reading „79. Bloopers“
Hunderte von Gedichten hat sie über diese Landschaft geschrieben, das öde Dithmarschen verwandelt sie in eine Gegend der rauen Schönheit, meistens in der Kälte. Ganz sicher keine Natur, die einen erschlägt. Sarah Kirsch ist es gelungen, aus Dithmarschen einen poetischen Ort zu erschaffen. Das… Continue Reading „78. Eine die vom Schreiben leben konnte“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Here’s a fine poem about the stages of grief by Helen T. Glenn, who lives in Florida. Noguchi’s Fountain The release of water in the base so controlled that the surface tension, tabletop of stability, a mirror, remains… Continue Reading „77. American Life in Poetry: Column 439“
Zum zweiten Mal nach 2005 hat der ehemalige Lehrer Wilfried Berger aus dem elsässischen Lobsann den ältesten pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit in Bockenheim gewonnen. Der 77-Jährige, der aus dem südpfälzischen Essingen stammt und seinen Lebensabend im Elsass verbringt, gewann mit seinem wehmütigen Gedicht „Saure Woche“, in… Continue Reading „76. Mundartdichterwettstreit“
Kundenrezensionen zu Goethes „Faust“: Des weiteren sind Wörter, die nicht mehr in die Verszeile passten, einfach eine Zeile darunter ganz rechts geschrieben. —— Jeder sollte einmal in seinem Leben Goethes Faust gelesen haben? JA! Die erste Tragödie habe ich verschlungen, einfach spannend, toll geschrieben… Continue Reading „75. Aus Amazonien“
Eines der Gedichte im Jahrbuch, schlüssigerweise nur eines, stammt von Urs Allemann, der aus Schlieren bei Zürich stammt und 1991, zur allgemeinen Begeisterung ausgerechnet bei den Bachmann-Tagen in Haiders Darkroom Kärnten, mit der herrlich betitelten, aber leider hoffnungslos vergriffenen Erzählung Babyficker bekannt wurde. Dieses… Continue Reading „74. Der Fuchs im Hühnerstall“
Dabei wiederholt sich hier nur eine uralte Debatte, die zuletzt Hubert Winkels 2006 wieder angestoßen hatte mit seiner Unterscheidung zweier Kritikertypen: der Emphatiker und der Gnostiker. Auf der einen Seite „Leidenschaftssimulanten“ und „Lebensbeschwörer“ – wie Reich-Ranicki, aber auch Weidermann –, auf der anderen Seite… Continue Reading „73. Emphatiker und Gnostiker“
Wer liest denn heute noch Lyrik? Die Zeiten von Rilke, Celan, Jandl sind vorbei, als es gerade die Lyriker waren, die der Literatur ihre entscheidenden Wendungen, ihren entscheidenden Ausdruck gaben. Seit etwa zwanzig Jahren beherrscht müde pseudo-mystische Lyrik à la Hilde Domin und harmlose… Continue Reading „72. Banallyrik“
Nichts ist dagegen einzuwenden, eine Geschichte zu erzählen, den klassischen Grund zur Prosa, wenn auch ich oder andere damit nichts anfangen mögen. Alles ist gegen den entsprechend klassischen Grund, ein Gedicht zu schreiben, einzuwenden: Sentimentalität. Das heißt, wenn es etwas zu erzählen gibt, sagen… Continue Reading „71. Miese Gedichte“
vor 40 Jahren starb Ingeborg Bachmann. Am 26. September 1973 erleidet sie schwere Brandverletzungen in ihrer Wohnung in Rom, am 17. Oktober stirbt sie im Krankenhaus Sant’Eugenio. Ingeborg Bachmann selbst über Gedichte: [Wozu Gedichte?] „… Ich habe noch nie gehört, daß jemand einem Gedicht… Continue Reading „69. Heute“
1985 hat er angefangen mit der Mail-Art, damals in der DDR. Fast täglich schickte Wohlrab, wie viele andere Künstler auch, Karten raus, korrespondierte damals schon mit dem Politsatiriker und Grafiker Staeck in Heidelberg oder Robert Rehfeldt in Ost-Berlin, dem Vater der Mail-Art in der… Continue Reading „67. Vorsicht KNST“
Zum 1. Januar 2014 übernimmt Dr. Holger Pils die Leitung der Münchner Stiftung Lyrik Kabinett, die die europaweit zweitgrößte Lyrik-Bibliothek (mit 50.000 Medien) unterhält, regelmäßig Autorenlesungen ausrichtet und Editionen vorlegt. Dr. Pils leitet seit April 2009 das Buddenbrookhaus in Lübeck und tritt in München die… Continue Reading „65. Neuer Leiter“
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