14. poesiefestival berlin erfolgreich beendet

Am 5. Juli 2009 ging das zehnte poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende.

Mit der szenischen Uraufführung des Langpoems Fredy Neptune von Les Murray in der Regie von Leopold von Verschuer ging das poesiefestival berlin gestern, 05.07.09, erfolgreich zu Ende. Fredy Neptune ist eine furiose Odyssee des gleichnamigen Helden durch die großen Arenen des 20. Jahrhunderts, immer auf der Suche nach dem eigenen Fühlen. Insgesamt zeigte das poesiefestival berlin unterschiedlichste poetische Strömungen und Arbeitsweisen aus der ganzen Welt, häufig in Verbindung mit anderen Medien und Künsten wie Tanz, Theater, Musik, Film und Performance. Über 140 Dichter und Künstler waren aus 23 Ländern nach Berlin gereist. Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Poesie des Südlichen Afrika, Polens und der USA. Zwei Revuen widmeten sich der Poesie der zwei untergegangenen Länder DDR und BRD. Zu Höhepunkten des Festivals gerieten die Auftritte der Pulitzer-Preisträgerin Rita Dove (USA), Olga Sedakova (Russland), Keorapetse Kgositsile (Südafrika), Chiwoniso Maraire (Simbabwe), Julien Herbert (Mexiko), Saul Williams (USA), Barbara Köhler (Deutschland), Maja Ratkje (Norwegen) und Piotr Sommer (Polen). Das umfangreiche Programm für Kinder war gemeinsam mit LesArt, dem Zentrum für Kinderliteratur, und den Berliner Kinderbibliotheken erarbeitet worden.

Die multimediale Ausstellung „POESIS : Sprachspiele“ zeigte Positionen internationaler Künstler wie Eduardo Kac, Yoko Ono oder Simon Biggs zum Thema Sprachkunst.

Noch bis 21. August läuft im Instituto Cervantes Berlin die Ausstellung „Bverso Brossa“ mit Werken des katalanischen Künstlers Visueller Poesie Joan Brossa und bis 17. September bei LesART die Ausstellung „Poesie für Kinder“ mit illustrierten Gedichten der Weltliteratur aus der Edition des Berliner Kindermann Verlages. Bereits jetzt haben über 8.500 Menschen die über 50 Veranstaltungen in der Akademie der Künste und an anderen Orten in den Berliner Bezirken besucht.
Das poesiefestival berlin ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit der Akademie der Künste.

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