Schlagwort: Nadeschda Mandelstam

Times Literary Supplement 17. März 2017

Zeitschriftenlese von Michael Gratz 2017 ist Swiftjahr. Weniger in England, dem er sich zugehörig fühlte, aber in Irland, wo er (zufällig) geboren wurde. Am 30. November 1667, vor 350 Jahren, wurde Jonathan Swift in Dublin geboren, dort starb er auch 1745. Heute wird er oft als irischer…

74. Ode an die Frauen

Hinter jedem großen Mann steht immer eine liebende Frau, sagte einst Pablo Picasso. Nadjeschda Mandelstam, Jelena Bulgakowa und Marina Malitsch – drei Frauen dreier großer sowjetischer Schriftsteller haben das bewiesen. Von den achtzig Jahren ihres Lebens verbrachte Nadjeschda Chasina knappe zwanzig an der Seite…

35. Staat und Dichter

Häufig zitierte O[ssip] M[andelstam] Chlebnikow: „Das Polizeirevier ist eine großartige Angelegenheit. Es ist der Ort, wo ich und der Staat uns begegnen …“ Die dort geschilderten Begegnungen waren aber überaus harmlos. Chlebnikow berichtete von normalen Überprüfungen der Papiere bei der Landstreicherei verdächtigten Personen, das…

Mandelstam, Wetterblitz, lügenprall

Die Perlentaucher-Rubrik „Vorgeblättert“ präsentiert Ralph Dutlis Mandelstambiographie, die im August bei Ammann erscheint: Das bitterböse Kapitel Grenzsituation im zweiten Band der Memoiren Nadeschdas läßt die Ausmaße der Katastrophe ahnen. Noch 1970, als sie das Buch schrieb, schien ihr die ungezügelte Eifersucht die Feder zu…

Gewichtige Geburt

Die NZZ (2.8.02) berichtet über eine Samisdat-Ausstellung in Prag: In einem Bericht des KGB aus dem Jahre 1969 über die «Geburt des Samisdat» werden auch gleich die Namen der wichtigsten Oppositionellen in dieser Zeit genannt: Brodsky, Grigorenko, Sacharow, Nadeschda Mandelstam, Solschenizyn. Die Ausstellung wird…