Schlagwort: Julius Bab

Aber Psst!

Vor ein paar Jahren saß ich auf dem Fußweg (also an einem Tisch dortselbst) vor einem New Yorker Bistro. Eine vorbeigehende Dame blieb stehn und sprach zu mir: „Ich weiß nicht, wer Sie sind, but you have a wonderful beard“. Mir lag auf der…

Finis

Dorothy Parker Finis Schluß — vorbei! Und aus der Traum! Warum hat sich nichts verändert? Jedes Ding steht goldberändert, Sonne merkt den Abschied kaum. Leute rennen, flennen, grienen — Grab und Heirat, Bier und Brot — Weiß denn keiner unter ihnen: unsre Liebe ist…

Wohl oder übel

Dorothy Parker ( * 22. August 1893 in Long Branch, New Jersey, USA; † 7. Juni1967 in New York) Faute de Mieux Reisen, Trubel, ein Gedicht, ein Kuß, Musik, ein Kleid — Gott — Herzensnahrung ist das nicht —— doch es vertreibt die Zeit….

Sende mir Gott ’nen Versicherungsagenten

Dorothy Parker (22. August 1893 Long Branch, New Jersey, USA – 7. Juni 1967 New York) Zu ihrem Geburtstag drei kurze Gedichte auf Deutsch und eins im Original Grundsätzliches zur Sexualfrage Frauen wünschen ewige Treue – Männer wünschen stets das Neue. Liebe bleibt der Frauen Sonne –…

87. Kriegspoesie

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verwandelte die Deutschen in ein Volk von Dichtern. Nach einer Schätzung des Literaturkritikers Julius Bab gingen im August 1914 täglich etwa 50 000 Kriegsgedichte in den Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften ein. An der «poetischen Mobilmachung», so Babs Ausdruck,…