Schlagwort: Hansjörg Graf

69. Unbestimmtheit

Das Mögliche erweist sich in Köhlmeiers Lyrik – die sich, nebenbei bemerkt, einer höchst individuellen Gattungspoetik bedient – als eine Exegese des Wirklichen. Die «Unbestimmtheit» («Indeterminacy»), der John Cage 1959 eine Lesung gewidmet hatte, ist auch das Kennzeichen einer Reihe von Gedichten des «Liebhabers».… Continue Reading „69. Unbestimmtheit“

123. «Ob etwas Poesie sei, oder nicht»

Novalis schreibt in seinen «Fragmenten und Studien 1799–1800»: «Kritik der Poesie ist Unding. Schwer schon ist zu entscheiden, doch einzig mögliche Entscheidung, ob etwas Poesie sei, oder nicht.» Was Salvatore Quasimodo (1901–1968), den Literaturnobelpreisträger von 1959, angeht, fällt diese Entscheidung leicht. Gianni Selvanis zweisprachige… Continue Reading „123. «Ob etwas Poesie sei, oder nicht»“