Richard Anders
Wort Wo das abstrakte Wort grenzenlos in Duft- frische übergeht,endet auch die Macht dei- nes nach Asche süchtigen Zunders, dessen selbstverzehrende Glut fruchtlos ist. Mach dir nichts vor: Der Widerschein deines Au- todafés in Leserköpfen hindert diese nicht daran, im Heu, das noch nicht trocken ist, mit steifen Nasen und nassen Mündern übereinander herzufallen.
Aus: Richard Anders: Verscherzte Trümpfe. Prosa. Mit Zeichnungen von Horst Hussel. Berlin: Edition Galrev, 1993, S. 75
Die Anthologie, deren Beilagen ich gestern vorstellte, ist auch in sich sehr ergiebig:
Liederdichtung und Spruchweisheit der alten Hellenen. In Übertragungen von Oberstudienrat Lorenz Straub. Berlin u. Stuttgart: W. Spemann, o.J. [1908]
Ergiebig für die Suche nach ältesten Exemplaren aller möglicher Gattungen und Formen. Viel Material zum Beispiel für die Beschäftigung mit Monostichen.
Der erste Abschnitt bringt Homer und die Homeriden. Hesiod und die Lehrdichtung. Aus dem vorletzten Teilkapitel drei „Monostichen“ (ich setze es zunächst in Anführungsstriche, weil es vom modernen Herausgeber aus größeren Werken Herausgezogenes ist (a) oder von antiken Zeugen Zitiertes (b, c).
a)
Armut blödet den Geist, Reichtum gibt sichere Keckheit.
(Hesiod, Werke und Tage 319)
b)
Orpheus (?)
Mitläufer.
Thyrsosträger genug, und der Gottesbegeisterten wenig!
c)
Pigres
Ein Vielwisser.
Viel zwar wusste der Mann; doch wusst' er es alles nicht richtig.
Die Überschriften bei b und c sind natürlich editorische Zutat.
Kurze Kommentare zu Alter und Erfindungen.
Hesiod ist natürlich mit Homer der Erste und Erfinder von fast allem, was wir über die ältesten Griechen wissen. Man nimmt an, daß er um 700 v.u.Z. lebte, also gut 100 Jahre vor Sappho. Homers und Hesiods Form ist der Hexameter. Man muß wohl davon ausgehen, daß ihren Werken jahrhundertelange Übung vorausging.
Orpheus ist noch stärker als die beiden eine mythische Figur. Sein Vater ist der (ebenfalls mythische) thrakische König Oiagros, seine Mutter die Muse Kalliope. Ein Jahrhundert kann man da nicht angeben. Interessant ist aber, daß er bei Homer und Hesiod nicht erwähnt wird. Die älteste bekannte Erwähnung scheint von dem Dichter Ibykos zu stammen – er sagt nur in zwei Wörtern, daß sein Name berühmt ist. Von Pindar wissen wir die Namen der Eltern. (Es gibt jedoch auch andere Berichte, nach denen Apollo selber als Vater gilt). Die meisten antiken Quellen akzeptieren seine Existenz, wenige, darunter aber Aristoteles, bezweifeln, daß es ihn wirklich gab. Das Fragment b scheint den Dionysuskult oder zumindest seine Adepten zu kritisieren. Verständlich scheint es auch heute noch, unmittelbar und auch ohne mythische Bezüge.
Pigres ist schon eher historisch und auch deutlich später. Wir sind etwa 200 Jahre nach Hesiod. In der Zwischenzeit liegen Archilochos, Alkaios, Sappho, zu den heroischen Dichtungen in Hexametern sind individuellere, der Lebenswirklichkeit der Menschen nähere gekommen – das Distichon erlaubt es, dem hexametrischen Höhenflug etwas Skepsis beizugesellen, vieles kommt uns unmittelbar „modern“ vor. Noch näher am modernen, reflexiven, skeptischen Menschen ist der Jambus, mit dem man auch mal, wie bei Archilochos, den Heldenkult lächerlich machen oder über den Steuereintreiber schimpfen kann. Und dann die lyrischen Strophen bei Alkaios und Sappho…
Pigres hat das nicht erfunden. Aber offenbar hat er sich dieser Erfindungen der Vorfahren bedient. Er soll die Ilias „bearbeitet“ haben, indem er zwischen die Hexameter jeweils Pentameter einfügte, was elegische Verse ergibt. Schade, wenn wir das Ganze hätten, könnten wir besser beurteilen, inwiefern das elegische Versmaß den heroischen Mythos unterläuft. Vielleicht ist es kein Zufall, daß die älteren heroischen (staatstragenden) Dichtungen komplett überkommen sind, während die modernen, individuellen, skeptischen und alltagsnahen späteren nur in kleinen Fragmenten überliefert sind? Umberto Ecos Fiktion die Komödie betreffend könnte auch auf Sappho, Archilochos oder Pigres passen.
Pigres jedenfalls ist einer der Erfinder. Er war offenbar der erste, der den jambischen Trimeter einführte.
Antiquare leben von alten Büchern, die sie weiterverkaufen. Einmal traf ich einen, der verkaufte mir die Erstausgabe von Goethes Faust spottbillig. Ich hab ihn nicht gefragt warum, ich hab schnell bezahlt. Ich nehme an, er hat die Abnutzungsspuren stark preismindernd verrechnet. Es war schon fast abgeschrieben. Ich weiß nicht, ob er sein Geschäft noch hat.
Ich liebe alte Bücher. Was ich grad lese, ist von 1908, Vorbesitzer haben keine Namen hineingeschrieben, es gibt nur wenige sehr behutsame Bleistiftnotizen (Lebensdaten wenig bekannter griechischer Dichter), ein paar Lesezeichen und zwei beiliegende, gefaltete A4-Zettel. Einmal in Handschrift und einmal mit Schreibmaschine stehn darauf dieselben sieben Sapphofragmente „aus den Übertragungen von Ernst Morwitz“. Hier zwei von den drei Seiten in Fotokopie. Morwitz gehörte zum Freundeskreis Stefan Georges. 1936 konnten noch in Nazideutschland seine Sapphoübertragungen bei Bondi erscheinen. 1935 war er wegen seiner jüdischen Herkunft als Beamter entlassen worden. 1938 verließ er Deutschland und ging in die USA. Die Abschriften eine Art Konterbande.
Dirk Uwe Hansens zweite Version, die Nach-Dichtung, von Fragment Voigt 55, mit dem unsere kleine Sapphoserie begonnen hatte:
Frg. 55 Voigt
Tot wirst du sein und begraben, wird keiner sich deiner erinnern, hier, denn die Rosen der Musen sind dir nichts. Durchsichtig, dort, in den Hades geweht wirst zwischen Blinden schwirren.
Aus: Sappho. Scherben – Skizzen. Übersetzungen und Nachdichtungen von Dirk Uwe Hansen. Potsdam: udo degener verlag, 2012
Aus Dirk Uwe Hansen: Sappho. Scherben – Skizzen
Frg. 1 Voigt
Unsterbliche Aphrodite auf dem bunten Thron Tochter des Zeus, listenreiche, ich bitte dich: nicht mit Sorgen und Kummer bedränge Herrin, mein Herz. Sondern komm her, wenn du schon einmal von anderswo mein Rufen gehört hast von fern, deines Vaters Haus verlassen, das goldene, und kamst; den Wagen hattest du angespannt, schöne Spatzen zogen dich über die schwarze Erde, flatterten heftig mit den Flügeln, vom Himmel herab durch die Mitte des Äthers kamen sie schnell. Du, Selige, lächeltest mit unsterblichem Antlitz und fragtest, was ich schon wieder habe, warum ich schon wieder rufe, und was ich mir am meisten wünsche, dass es geschehe, mit rasendem Herzen: „Welche soll ich überreden? ... in Freundschaft mit dir? Welche, Sappho, tut dir etwas Böses? Und wenn sie dich auch flieht, bald wird sie dich verfolgen, wenn sie deine Geschenke nicht nimmt, bald wird sie welche machen, wenn sie nicht liebt, wird sie bald lieben, auch wenn sie nicht will.“ Komm auch jetzt zu mir, aus der schweren Sorge erlöse mich, was auch immer mein Herz wünscht, dass es mir geschehe, vollende es, du selbst sei meine Kampfgenossin.
Alle Farben der Welt hast du, gerissene Tochter des Zeus, Aphrodite, auf deinem Thron, hast du auch früher schon vor dem Haus deines Vaters dem goldenen Wagen die Sperlinge vorge spannt und schwirrten im hohen Bogen, schnell kopfüber hinab zu mir. Und du mit deinem Göttergesicht: was ich schon wieder wollte, wolltest du wissen: „Wer ist es diesmal? Welche soll ich dir schenken?“ Das wärs, was ich mir wünsche: Komm! Bleib! an meiner Seite.
Aus: Sappho. Scherben – Skizzen. Übersetzungen und Nachdichtungen von Dirk Uwe Hansen. Potsdam: udo degener verlag, 2012
Im Oktober Preise, Preise und Festivals, nichts Neues in der Sache Gomringer-ASH (oder doch?), ein Skandal um Herta Müller in Belgrad, viel Jan Wagner und 25 Jahre Zeitschrift „Das Gedicht“, Hán Nôm in Vietnam, Leonard Cohen… und nicht zu vergessen: Gedichte in den Wahlurnen (in Island!).
(Wird noch eine Zeitlang laufend ergänzt)
Heute Dirk Uwe Hansens Doppelfassung des „Pleiadengedichts“. Obwohl es nicht einmal sicher ist, ob es wirklich von Sappho stammt, ist es heute eins ihrer bekanntesten Gedichte. Überliefert ist es ohne Nennung eines Autornamens in einem antiken Metrikhandbuch. In einer Anthologie aus dem 15. Jahrhundert wird es erstmals Sappho zugeschrieben. – Ist es ein Überbleibsel eines längeren Gedichts oder vielleicht doch ein – uns modern anmutendes – Kurzgedicht?
Frg. 168b Voigt
Untergegangen ist der Mond und die Pleiaden. Mitte der Nacht, vorüber geht die Stunde ich aber schlafe allein.
Unter der Mond gegangen gegangen Pleiaden aus aus die Stunde geblieben geblieben wieder allein
Aus: Sappho. Scherben – Skizzen. Übersetzungen und Nachdichtungen von Dirk Uwe Hansen. Potsdam: udo degener verlag, 2012
Gestorben im Oktober
2012 veröffentlichte der Philologe und Dichter Dirk Uwe Hansen ein Bändchen mit ausgewählten Fragmenten der Sappho in zweifacher Gestalt, als die Scherben der Fragmente (Scherben ist bei einem der Fragmente sogar wortwörtlich wahr: der Text von Fragment 2 Voigt überdauerte eingeritzt in eine Tonscherbe) und als Nachdichtung, Vervollständigung von heute aus. Er schreibt in einer Vorbemerkung: „Mit spitzem Stift als behutsame und maßstabsgerechte Umrisszeichnung, die sich in das verlorene Ganze wieder einsetzen ließe, auf der einen Seite, als Pinselzeichnung, die den flüchtigen Eindruck der einzelnen ins Licht gehaltenen Stücke festhalten will, auf der anderen.“ Mit Erlaubnis des Autors rücke hier in den nächsten Tagen einige dieser Doppelversionen ein.
Heute: aus den drei Fragmenten 51, 52 und 54 Voigt ist, scheints, ein heutiges Gedicht geworden.
Frg. 51 Voigt Ich weiß nicht, was ich tu. Zweifach sind meine Überlegungen.
Frg. 52 Voigt Ich glaube nicht den Himmel zu berühren.
Frg. 54 Voigt Den, der vom Himmel kam und einen purpurnen Mantel anzog.
Was weiß denn ich wo hin und welche ich bin so schnell so weit der Himmel / ist nicht zu berühren und wenn einer kommt von dort der hüllt sich in Purpur.
Aus: Sappho. Scherben – Skizzen. Übersetzungen und Nachdichtungen von Dirk Uwe Hansen. Potsdam: udo degener verlag, 2012
H.D. (Hilda Doolittle)
Fragment 113
“Weder Honig noch Biene für mich.”
— SAPPHO
Nicht Honig,
nicht die Beute der Biene
aus Blüten von Wiese oder Sand
oder Busch am Berg;
aus Winterblüten oder Trieben,
geboren aus später Glut:
nicht Honig, nicht den süßen
Farbfleck auf Lippen und Zähnen:
nicht Honig, nicht das tiefe
Eintauchen weichen Bauches
und das Haften der goldrandigen
pollen-bestaubten Beinchen;
blendet Entzücken auch meine Augen,
und kräuselt Hunger auch
meinen Mund dunkel und träge:
nicht Honig, nicht der Süden,
nicht der lange Stengel
roter Zwillingslilien,
noch leichtes Gezweig vom Obstbaum
eingefangen in biegsamem leichtem Gezweig;
nicht Honig, nicht der Süden;
ah, Blüte der purpurnen Lilie,
Blüte der weißen,
oder der Iris, ausdörrend das Gras —
denn ein Fleckchen des Sonnenfeuers
sammelt solche Glut und Kraft,
daß selbst Schattenriß Licht ist,
das durch die Blütenblätter
der gelben Iris fällt;
nicht Iris — altes Sehnen — altes Leiden –
altes Vergessen — alte Pein —
nicht dies, noch überhaupt Blüte,
sondern wenn du dich wieder umwendest,
die Stärke von Arm und Kehle suchst,
berührst wie der Gott;
vergiß den Leierton;
wissend, daß du nirgends am Leibe
ein Beben der Saite
spüren wirst,
sondern Glut, leidenschaftlichere,
des Gebeins und der weißen Schale
und feurig gehärteten Stahls.
H.D., aus: Sappho Fragments (1921). In: H.D.: Denken und Schauen. Fragmente der Sappho. Notizen und Gedichte aus dem Frühwerk, übersetzt u. hrsg. v. Günter Plessow. roughbook 016, Solothurn, Badenweiler u. Berlin, 2016, S. 113/115
Sie ist die kluge Sappho.
Platon, Dichter und Philosoph in der gewaltigsten Periode athenischer Kultur, der Perspektive besitzt und auch einen seltenen Vergleichsstandard, wenn er einige Jahrhunderte zurück auf Mytelene schaut, spricht von dieser Frau als einer unter den Klugen.
H.D., aus: The Island. Fragments of Sappho (1920). . In: H.D.: Denken und Schauen. Fragmente der Sappho. Notizen und Gedichte aus dem Frühwerk, übersetzt u. hrsg. v. Günter Plessow. roughbook 016, Solothurn, Badenweiler u. Berlin, 2016, S. 71
Anm. des Übersetzers: The Wise Sappho: Was ist gemeint, die kluge oder die weise Sappho? Das Deutsche hat hier zwei Worte für zwei sehr unterschiedliche Bedeutungen, im Englischen ist es ein Wort, in dem zwei Bedeutungsfärbungen zusammenfallen. Beide lassen sich auf Sappho anwenden. Platon, hätte er englisch gesprochen und wise gesagt, hätte vermutlich weise gemeint. Der Übersetzer hat sich gleichwohl für klug entschieden, weil es H.D vornehmlich um eine Gefühlsklugheit zu tun ist, die sie an Sappho hervorhebt.
Verzauberung
Nie wird sich die griechische Sprache von der Sauerstoffzufuhr
erholen, die ihr durch Sapphos Gedichte
zuteil wurde.
Nie sich erholen vom unerhörten A-Laut, mit dem sich die Nacht anmahnt
in einem der Fragmente, nie
von dem Augenblick,
als Aphrodites Epitheton poikilóthronos
ein einziges Mal aufblinkt
wie eine Goldbrosche im unsterblichen Blau einer Mitternacht.
Weshalb hat es kein griechischer Dichter gewagt,
dieses Wort
ein zweites oder
ein drittes Mal zu gebrauchen?
Auch die schwedische Sprache wird sich nicht erholen –
von dem Gedankengang, den Sappho
als erste
in einem Gedicht formuliert hat: «Ich bin mir dessen bewusst.»
Wörtlich steht da: «Das weiß ich zusammen mit mir.»
Syneídésis, Gewissen, conscientia!
Wenn ich sage «ich liebe dich»
musst du darauf vertrauen, was du hörst.
(Zu meinen innersten Gedanken
habe nur ich Zugang.)
Glaube mir meine Worte!
Nur ich kann ja exakt wissen, was ich denke! —
Ludwig Wittgenstein
hätte diese Art
des Konjugierens auf Griechisch
— «ich teile diese Erfahrung mit dir» — kritisiert.
Wie sollte jemand eine Erfahrung
mit sich selbst teilen können?
Wird da unser Gedanke von der Sprache verzaubert?
Es ist Mitternacht. Der Mond untergegangen —
und auch die Plejaden bringen kein Licht
ins Dunkel dieses Gedichts.
Noch immer stehen wir im Zauber der sapphischen Sprache.
Aus dem Schwedischen von Lukas Dettwiler
Aus: Jesper Svenbro: Echo an Sappho. Gedichte. schwedisch-deutsch. Frauenfeld: Waldgut, 2011, S.43/45
Dieses Gedicht spielt u.a. auf Fr. 1, 26 und 168B Voigt an.
Neun Bände auf Buchrollen soll es in der Bibliothek von Alexandria gegeben haben. Die sind seit Jahrhunderten nicht mehr: 1. Version: Der große Brand bei Cäsars Belagerung, 700 Jahre später die arabische Eroberung. 2. Version: Den christlich-orthodoxen Eiferern und andern Fundamentalisten war diese offene Frauenstimme ein vorab sittlicher Gräuel. Was wir heute von Sapphos Werken kennen, ist (bruch)stückweise gefunden und glücklicherweise manchmal erkannt und nicht immer weggeworfen worden. Es gibt bis heute ein einziges Gedicht, dessen Text nicht beschädigt ist. Auf Papyros-Verpackungen, -abdichtungen‚ -mitteilungen – um nicht zu sagen Einkaufszetteln —- hat man Abschriften gefunden, die letzten vor ein paar Jahren.
(…) Da Sappho als Dichterin mindestens zwei Premieren in die Welt setzte, die heute Selbstverständlichkeiten sind, wurden sie und ihre Werke in fast allen Epochen «gebraucht».
benutzt Sappho das «Ich» nicht als ferne Beschreibung oder als Wegschiebung, sondern sie sagte Ich und meinte Ich. Das eigene Individuum bekam also einen Namen.
Es war 700 v. Chr. auch im relativ kulturell hoch stehenden Griechenland fast unerhört, dass eine Frau sich durch ihre Sprache, ihre Texte selbständig machte und sich bis jetzt etwa 2700 Jahre behauptete. Ohne schützende, fördernde Hand eines Despoten — im Gegenteil: der Chef von Lesbos hat sie ein paarJahre nach Sizilien in die Verbannung geschickt, und sie danach wieder zurückkehren lassen.
Beat Brechbühl, in: Jesper Svenbro: Echo an Sappho. Gedichte. schwedisch-deutsch. Frauenfeld: Waldgut, 2011
Morgen: Nie wird sich die griechische Spache von der Sauerstoffzufuhr erholen, die ihr durch Sapphos Gedichte zuteil wurde.
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