Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Der slowenische Lyriker Dane Zajc gilt als einer der wichtigsten zeitgenoessischen Dichter seiner Heimat. Zusammen mit dem Musiker und Rezitator Janez Skof praesentiert er an diesem Abend Poesie und Musik. Die ersten Gedichte Zajcs erschienen 1948, heute sind seine Verse jedem slowenischen Schulkind bekannt.… Continue Reading „14. „Hinter den Übergängen“ – Lesung mit Dane Zajc“
A new biography, “Baudelaire in Chains,“ insists that intoxication, far from being the wellspring of the poet’s spirit, was “the root of all his problems.“ And that’s a lot of problems, observes the author, Frank Hilton, including Baudelaire’s “inability to manage his financial affairs,… Continue Reading „12. Opium statt Syphilis“
Interview mit dem ukrainischen Lyriker und Romancier Juri Andruchowytsch, mdr.de. (mit Biographie und Leseprobe) / 4.4.04
Angelika Overath feiert Prosagedichte des in Prag geborenen, in Hamburg lebenden, aus dem Persischen übersetzenden und deutsch dichtenden Farhad Showghi: Die semantische Struktur ist geschlossen wie das Druckbild, kleine Blöcke rechts, während die linke Seite leer bleibt. Das Buch besteht zu gut zwei Dritteln… Continue Reading „9. Ende des Stadtplans“
In derselben Ausgabe der NZZ bespricht Hans Christian Kosler Helmut Krausser: Strom. Gedichte. Rowohlt-Verlag, Reinbek 2003. 107 S., Fr. 30.10 Außerdem: Undine Gruenter: La Contrescarpe. Variation auf ein Gedicht von Paul Celan. Aber wie immer leider ohne Verseinteilung! Früher hatten sie da manchmal die… Continue Reading „8. La Contrescarpe“
Deutschlands erfolgreichster Dichter heißt Lothar Habler. Gesamtauflage: 5 Millionen (Kein Aprilscherz). Er dichtet z.B. Sprüche auf Glückwunschkarten, so etwa: „Kometen im Verborgenen blühen/ man sieht sie erst, wenn sie verglühen“/ Bericht von Willi Winkler, mit Proben in SZ*) 3.4.04, Wochenendbeilage (nach kostenloser Anmeldung im… Continue Reading „7. Lothar Habler“
Michael Schulte behauptet, die Kempner sei einzigartig, weil sie so ¸¸gekonnt schlecht“ dichten gekonnt hätte. Würden bloß ¸¸schlechte“ Gedichte über hundert Jahre lang gemocht werden? / SZ*) 27.3.04 MICHAEL SCHULTE: Poesie ist Leben. Friederike Kempner. Feature mit Judy Winter, Peter Fricke und Dieter Mann.… Continue Reading „6. gekonnt schlecht“
Kein Wunder, dass sich sein neuer, bei Suhrkamp erschienener Lyrikband diesen anatomischen Namen als Titel leiht. Das Lebensgefühl einer ganzen Generation Next jagt der Münchner Mittdreißiger durch den Amplifier seiner atemlosen Sprache. Da pissen Flugzeuge ihr Benzin auf die Schweißränder der Vorstadt, der Baum… Continue Reading „5. Amplifier“
Die Dichtkunst sei «Fitness fürs Gemüt», lesen wir bei Andreas Thalmayr . Ein ganzes Buch voller Turnübungen für lyrische Seelen oder solche, die es noch werden wollen, hat er geschrieben. «Lyrik nervt! Erste Hilfe für gestresste Leser» heisst es und sieht aus wie eine… Continue Reading „4. Lyrische Fitness mit Thalmayr“
In der SZ vom 30.3. stellt Jan Christophersen das Internetforum neuedichte.de – Textlandschaft aus Poesie und Poetik vor : Zwar geben die Macher der Website in ihrem Einleitungstext unumwunden zu, dass selbst in Lyrikkreisen derzeit kaum poetologische Debatten auf der Tagesordnung stehen. Aber mit… Continue Reading „88. neuedichte“
Eine Schlüsselfigur bei diesem Widerspiel von stehender oder ins Vakuum gesaugter Luft einerseits, Wind und Sturm auf der anderen Seite ist Jakob van Hoddis. Das Gedicht ¸¸Van Hoddis in Tübingen“ macht den verstummten Dichter, im Blick auf seine Odyssee durch die Psychiatrien, zu einem… Continue Reading „85. Jan Wagners zweiter“
Was in der folgenden Darstellung als körperliche Fortbewegung erscheint, verweist auf die schöpferische Imitation, ist aber auch für die besondere Denkweise Petrarcas bezeichnend: «Ich will nicht daran gehindert werden, den Fuss dorthin zu setzen, wohin es mir gefällt, hier vorüberzugehen, hier ins noch Unbegangene… Continue Reading „84. Petrarca geht“
The Scotsman vom 25.3.04 stellt Edwin Morgan vor, den neuen schottischen Poet laureate.
An Vorwürfen indes und an gefluchten Versen herrscht kaum Mangel. Es wirkt originell und berührt, wenn dem «rücksichtslosen Spermaträger» die Verfehlungen vorgehalten werden. Unnötig muten dagegen jene Verwünschungen an, die etwa ganz unerwartet gegen die «satanischen Pfaffen» gespien werden. Trotz solchen Schwächen (?) und… Continue Reading „80. Pseudonym gefluchte Verse“
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