Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Bis zum 31. Oktober 2009 (Poststempel) können sich junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren um ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium im LCB im Jahr 2010 bewerben. Bewerber (wichtig: bis 35 Jahre alt, nicht in Berlin lebend) müssen über erste Publikationserfahrungen verfügen. Die Stipendien sind mit 1.100 Euro… Continue Reading „109. Aufenthaltsstipendien für junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren im LCB 2010“
Mi 14.10. 13:30 In Lesung und Gespräch: Girgis Shoukry (Autor, Kairo), Michael Roes (Autor, Berlin) Moderation: Christiane Lange (Literaturwerkstatt Berlin) Beim Übersetzen geht es vordergründig um Worte, aber mehr noch um die Welten dahinter, um die Passage von einer Sprachenwelt in die andere. Besonders… Continue Reading „108. VERStransfer Kairo-Berlin: Das Übersetzen von Dichtung und Welt“
„Die Stadt hat eine Schuld abzutragen“, liest Bürgermeister Uwe Täschner mit belegter Stimme von einem Blatt Papier ab, während der Mann, dem diese Worte gelten, seine Sonnenbrille selbst im schattigen Saal des Vogtlandkonservatoriums nicht abnehmen mag. Gerald Zschorsch ist der Protagonist dieses Samstagnachmittages. Und… Continue Reading „106. Gerald Zschorsch in Plauen“
Lesung mit Lars-Arvid Brischke & Rainer Stolz am Freitag, den 25. September 2009 um 20:00 Uhr Schwartzsche Villa, Kleiner Salon Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz (U + S Rathaus Steglitz) Eintritt: 5 / 3 € Als erprobtes lyrisches Doppel – gespeist aus textlichen Resonanzen einerseits,… Continue Reading „105. Flügelzeug – ein lyrisch-lautmalerisches Wechselspiel“
Ach, zeig mir den Punkt, wo sich alles trifft wer denn kann sagen: Ich besitze, ich habe gehabt! Eine Klause hast du dir geschaffen, eine Zelle für dich, deinen Rückzug In der Stube steht auch ein Lager, eine Möglichkeit, zehn Minuten zu verweilen, still… Continue Reading „102. Ach, zeig mir den Punkt“
Der Leser der Gedichte des Iain Crichton Smith (1928-1998) findet sich unversehens in einem Brueghel-Bild wieder: das knochige Pferd, das einen Karren voller Schädel zieht, senkt den Kopf. Was bewegt einen schottischen Autor des 20. Jahrhunderts, der in seinem Land als einer der wichtigsten… Continue Reading „101. Lyrik-Taschenbücher der Woche“
Gerrit Wustmann über das aktuelle „Poetenladen-Debättchen“: Stefan Mesch streift durch die Lyrik im Onlinezeitalter, die eben dieses Gemisch aus Dichtung und Diskussion präsentiert, das vielleicht manchen Leser abschreckt. Da mosert Mesch, zugegeben nicht zu Unrecht, darüber, dass die Benutzerführung des Poetenladens suboptimal ist. Ja,… Continue Reading „100. Schall der Debatte“
Die 50er Jahre waren voller Hoffnung, selbst für einen Dichter wie Reiner Kunze, und man vergisst immer, dass eine Reihe von Autoren vom Westen nach dem Osten gewechselt sind – Stephan Hermlin, Wolf Biermann, Peter Hacks, Adolf Endler, um nur einige zu nennen. Ihre… Continue Reading „98. Klaus Wagenbach über DDR-Literatur“
Daniela Danz, gefeiert als die „neue Stimme der deutschen Lyrik“, liest Prosaminiaturen aus ihrem Gedichtband „Pontus“. Bei ihr ist die antike Mythologie nicht nur Referenz, sondern Grundlage der Poetik. In „Helles Meer“ etwa beschreibt die Dichterin den Ritt der Helle und des Phrixos über… Continue Reading „97. Beim ilb wird gefeiert“
Der Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer wird mit dem von der Stiftung Hermann Hesse Literaturpreis Karlsruhe, die von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe betreut wird, vergebenen Hermann Hesse Literaturpreis 2009 ausgezeichnet. Der 1953 in Basel geborene Autor erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis für… Continue Reading „96. Hermann Hesse Literaturpreis“
Das war das sowohl absurdeste als auch unvergesslichste Symposion, an dem ich je teilgenommen habe. Willkommen zurück im Kalten Krieg – ähnlich bizarr und unberechenbar ging es hier zu. Bis zuletzt, als ich in letzter Minute mein Flugzeug nach Frankfurt bestieg, hatte ich keine… Continue Reading „95. Bei Ling über das Frankfurter Symposion (und über Celan und China)“
Kommentar von Axel Kutsch Wir Älteren erinnern uns noch gerne an die Selbsttore von Franz Beckenbauer. So elegant hat vor und nach ihm kein anderer Fußballspieler den eigenen Keeper überlistet. Für uns Zuschauer war es die reine Augenweide, ein ästhetisches Vergnügen, ein Fest der… Continue Reading „94. Selbsttor eines Dorfkickers“
Ein kaum bekannter Dichter der Bukowina soll dem Versinken entrissen werden – der Rimbaud Verlag fügte den in Czernowitz geborenen Georg Drozdowski (1899 – 1987) zu einer größeren Reihe deutsch schreibender Autoren aus diesem Raum. Herausgeberin des jüngst erschienenen Lyrikbandes ist Helga Abret, die… Continue Reading „93. Georg Drozdowski“
In dem Roman „Tal der Issa“ des polnischen Nobelpreisträgers Czesław Miłosz lese ich: Die Besonderheit des Issatals liegt in der Zahl seiner Teufel. Sie ist dort größer als sonstwo. (…) Es ist wahrscheinlich, daß die Teufel, da sie die abergläubische Bewunderung des Volkes für… Continue Reading „92. Nachtrag zum Teufel“
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