Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
am 01.September 2009, 20:00 bis 22:00 Uhr im Froschkönig, Literatur- und Pianobar 12049 Berlin-Neukölln, Weisestraße 17 http://www.froschkoenig-berlin.de fünf PoetInnen aus München, Ostfriesland, Berlin und Stralsund präsentieren ein- und mehrstimmige Werke: Michael Hüttenberger, Silke Peters, Armin Steigenberger, Christel Steigenberger, Lutz Steinbrück
„Die Phrasen galoppieren durch das Land / als gäbe es keine Bangigkeit mehr“, schrieben Sie Anfang der 70er Jahre nach einer Schriftstellertagung. „Man kann nur versuchen, / manchmal ein paar Worte zu sagen, / damit es für Augenblicke / wieder still wird.“ Das klingt leicht… Continue Reading „060. Walter Helmut Fritz zum 80.“
Der Sommermonat August neigt sich. Das kommende Wochenende steht wie jedes letzte Wochenende des Monats in Limlingerode ganz im Zeichen der Dichtung Stefan Georges. / Neue Nordhäuser Zeitung 25.8.
Im Foyer des Deutschen Theaters trat wenig später Allen Ginsberg auf, dieser lebenspralle jüdische Amerikaner und schwule Sängerdichter. Er schlug temperamentvoll auf einem Holzklotz herum und rezitierte seine lüsternen Gedichte als rhythmisches Feuerwerk. Im ost-westlich gemischten Publikum saß ein Mann mit zerwuseltem Haarschopf und… Continue Reading „054. Ohne Worte“
Musik ist nicht unbedingt ihre große Leidenschaft. Und doch taucht Andrea Heusers Name öfters im Zusammenhang mit Opern auf. Die 36-Jährige schreibt Libretti. Ihre fünfte Oper „Linkerhand“ wurde im Mai in Görlitz und Hoyerswerda uraufgeführt. „Libretti“, sagt sie über ihren Broterwerb, „sind für mich… Continue Reading „053. Andrea Heuser“
Man wird nur einmal 21 Gastgeber: Lettrétage Freitag, 28. August 2009 20:00 – 22:00 Lettrétage Methfesselstr. 23 Telefon: 6924538 E-Mail: info@letttretage.de Freitag, 28. August 2009, 20 Uhr, Eintritt: 5,- Euro NEUES VOM JETZT (I) Eine Versuchsanordnung junger deutschsprachiger Gegenwartslyrik an fünf Abenden Teil 1:… Continue Reading „051. NEUES VOM JETZT (1)“
Gleich zweimal hatte Claire Goll in den fünfziger Jahren üble Hetzkampagnen gegen Paul Celan initiiert, mit dem Ziel, ihn als Plagiator ihres Mannes Yvan Goll und als „Altmetaphernhändler“ zu denunzieren. Jürgen P. Wallmann – damals noch Student der evangelischen Theologie – hatte sehr früh… Continue Reading „050. Die Affäre“
„Die Platten“, so hat es Klaus Theweleit einmal gesagt, „haben etwas aufgezeichnet, während sie liefen; sie haben nicht nur etwas abgespielt.“ Sie haben, so wäre zu ergänzen, das Herz der Hörer zu einem Tonraum gemacht. Die Erforschung dieses Tonraums und der existenziell unauslöschlichen „Klangspuren“… Continue Reading „048. Die Platten“
Gerhard Falkner liest auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin (ILB) nicht nur aus seinem neuen Roman, Arbeitstitel „Auf Liebe und Tod“, er wird auf dem von Silke Behl moderierten Lyrikabend auch erstmals Ausschnitte aus seinem in Arbeit befindlichen Gedichtband: The lingistic turn. Elegien am Rande… Continue Reading „047. Falkner liest aus neuen Büchern“
Guten Tag, ik will mir vorstellen, kurz und sozusagen als malende „Fischboulette“, um auch Humor zu zeigen. Rainer Wieczorek aus Berlin, Jahrgang 56. Künstler-Soziologe-DADAsoph, als genauere Berufsbezeichnung. Künstler, weil mein Werk mehr beinhaltet als Malerei und Zeichnung. Künstler auch, da ich weiter tragen und… Continue Reading „044. „Hamgeburg““
Lutz Rathenow hat sich früh in einen zuweilen grimmigen Humor geflüchtet, um die Absurdität der ihn umgebenden Realität ertragen zu können. »Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet« oder »Zärtlich kreist die Faust« hießen seine frühen Gedichtbände. Vielen galt er daher als »satirischer Dichter«, als… Continue Reading „043. Verstörte Idylle“
Die „Presse“ ist schwer beeindruckt: Diese jüngsten Gedichte des Altmeisters bundesrepublikanischer Intellektualität haben es – wieder einmal – in sich. Von Hans Magnus Enzensberger ist man nichts anderes gewöhnt; und man kann ihm dafür nur dankbar sein, für (beinahe) jedes Wort und jeden Gedankenstrich.… Continue Reading „040. Zwei Altmeister“
Kalliope heißt eine „Zeitschrift für Literatur und Kunst“, die den klassischen Namen sogleich mit einem Klassikerzitat pariert (Schiller). Merkwürdigerweise (das hat jetzt nichts mit der Zeitschrift zu tun) erinnert Schiller irgendwie an Ulbricht. Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand… Continue Reading „039. Kalliope“
Der noch junge Leipziger Poetenladen – Internetportal für Lyrik und auch Verlag – präsentiert sich mit seiner jüngsten Veröffentlichung erneut als ein ausgesprochenes Fachgeschäft. „Der gelbe Akrobat“ ist eine kommentierte Sammlung von 100 deutschen Gedichten der Gegenwart, die ursprünglich auf eine Serie in der… Continue Reading „038. Fachgeschäft für Lyrik“
Gelsenkirchen und Lyrik? Meine Datenbank kennt 16 Lyriker, die mit der Stadt im Ruhrgebiet in Verbindung standen. Niklas Becker ist hier gestorben, von dem das früher populäre Anti-Franzen-Lied vom deutschen Rhein stammt: Sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein ob sie wie… Continue Reading „036. Gelsenkirchner Lyrik“
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