30. Noch’n Gedicht

andernach liegt zwischen fluss und bach
ich hoffe du bist jetzt im bilde
ergreifst mein cello und hältst mich wach
ich führe dich heut nacht im schilde

empfindsamkeit ist nichts für holz
sie gilt den verborgenen stellen
deiner haut die ich noch immer stolz
entdecke unter baumwollfellen

in deinem zimmer liegen dicke
kissen im bett du wünschst benommen
dass ich den höhepunkt verschleppe

sagst nicht wohin doch ich nicke
beinah angekommen
auf der letzten stufe der kirchturmtreppe

Andreas Noga

One Comment on “30. Noch’n Gedicht

  1. das dicke-eier-nicht-sonett
    (für andreas noga)

    was intressiert mich andernach
    dein cello deine kuchen
    ich lieg die halbe nacht schon wach
    mal bisschen fleisch versuchen?

    nein, nein, ich hör schon wieder zu
    sag weiter: sperrholz säge
    (die puppe nervt schon seit elf uhr
    benimmt sie sich so schäge)

    dann summt sie noch so
    `n schlagerdings
    mein englisch ist erbärmlich
    ob sie versteht was sie da singt
    ich lächle lieber wärmlich

    mensch, sieht so aus: sie will
    noch nicht
    ich seh schon weiße schleier
    na, danke für den unterricht
    mich drücken meine eier

    Liken

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