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Kritiker Tran 27 Kritiker sind eine besondere Art Menschen. Zum Kritiker muß man geboren sein. Mit ganz außergewöhnlichem Schaafsinn findet der geborene Kritiker das heraus, worauf es nicht ankommt. Er sieht nie den Fehler des zu kritisierenden Kunstwerks oder des Künstlers, sondern sein eigenes… Continue Reading „60. Kritiker (Schwitters)“
Das Literaturhaus Rostock plant eine neue Reihe für Lyrikerinnen und Lyriker des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, den Autorinnen und Autoren eine Plattform zu bieten, eigene Gedichte der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie den Austausch untereinander anzuregen. Der Lese- und Gesprächsabend soll zeigen, was Lyrik… Continue Reading „58. Ausschreibung für Lyrikerinnen und Lyriker in und aus Mecklenburg-Vorpommern“
Arno Holz Für Schnillern etc.! Immer noch laufen sie uns in die Quer, Faust, Hamlet, Hiob und Ahasver. Aber ich finde, nachgerade Wird die Gesellschaft ein wenig fade. Zu viel Schminke, zu viel Theater, Zu viel Klimbim und zu viel Kater. Da lob ich… Continue Reading „56. Für Schnillern etc.!“
Der Schriftsteller und Lyriker Marcel Beyer (Foto) ist der neue Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Der 46-Jährige Autor von „Flughunde“ wird als „meisterlicher und gewissenhafter Erzähler“ ausgezeichnet, so die Jury. / Die Welt (Ja, manche kriegen den Rachen nicht voll. Schriftsteller und Poet dazu.)
Das hat Durs Grünbein erfreulicherweise noch nicht: In seine Gedichte fließen nicht nur antike Versmuster, sondern auch die präzisen Ergebnisse moderner Wissenschaften. Die Verklärung und die Erklärung der Welt, sie gehen in seinen Werken oftmals in eins. Ob im Picknick der Anarchisten, in dem das… Continue Reading „54. Parallelpoesie“
Michael Braun bespricht wieder aktuelle Zeitschriften beim Poetenladen: Vor fast genau einhundert Jahren hat der größte amerikanische Poet des 20. Jahrhunderts, der damals siebenundzwanzigjährige Ezra Pound, einer erstaunten Öffentlichkeit sein Glaubensbekenntnis verkündet. Es war eine Absage an die herkömmlichen Rollen, die man den Dichtern… Continue Reading „53. Zeitschriftenlese“
Samstag, 16. Juni 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro Ulf Stolterfoht und Betram Reinecke lesen in der Lettrétage aus ihren aktuellen „roughbooks“ Bertram Reinecke Mit Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst erscheint nach neun Jahren Bertram Reineckes dritter Lyrikband. Gemeinsam ist… Continue Reading „51. Stolterfoht und Reinecke“
Mit einem großen Lyrikmarkt ging am Sa, 9.6.2012 das 13. poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende. Über 11.000 Besucher kamen zu den 52 Veranstaltungen, insgesamt waren mehr als 200 Beteiligte aus 51 Ländern zu Gast, darunter u.a. Michael Palmer (USA), Yan Jun (China), Abdelwahab Meddeb… Continue Reading „48. 13. poesiefestival berlin erfolgreich beendet“
Noch ein Auszug aus Cornelius Wüllenkempers Festivalbilanz (Grass hat mit zwei schnell hingeschriebenen politischen Gedichten tatsächlich geschafft, was ihm zuletzt mit Gedichten nicht mehr gelang, er ist überall dabei): Selbst bei der eigentlich spielerisch-unterhaltend programmierten Poet’s Corner, bei der Autoren an öffentlichen Orten in Berlin… Continue Reading „46. Politischer Akt“
Es ist das erste Lübecker Lyrik-Festival im Grass-Haus; am Donnerstag fand der zweite Abend statt; drei Schweizer AutorInnen reisten aus den Bergen extra für ihn ans Meer: Lea Gottheil, Ilma Rakusa und Christian Uetz. / Unser Lübeck
Der Erde, so heißt es in Wulf Kirstens Gedicht „die erde bei Meißen“, schreibe er „beidhändig ins gästebuch“ einen „einsilbigen gruß“. Dieses Gedicht schrieb der 1934 in Klipphausen bei Meißen geborene Steinmetzsohn im Alter von dreißig Jahren. Das darin zum Ausdruck kommende Bewusstsein, nur… Continue Reading „43. Erdgebunden“
Seit die Zeit fleißig gegossen hat, geht die politische Dichtung blühenden Zeiten entgegen. Doch doch. Neustes Beispiel: Es gibt mal wieder was Neues von Konstantin Neven DuMont: Der Sohn von Verleger Alfred Neven DuMont (u.a. Express, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung) übt sich seit neuestem… Continue Reading „42. Konstantin Neven DuMont macht den Grass“
Abseits des poetisch-musikalischen Programms des diesjährigen Berliner Festivals standen Themen im Vordergrund, die in Dichterkreisen, wenn überhaupt, bisher gern als zweitrangig betrachtet wurden und mit denen der deutsche Moralpoet Günter Grass erst unlängst für Entrüstung und für Spott gesorgt hatte: unverhüllte politische, gesellschaftliche oder… Continue Reading „41. Neues Interesse an Politik?“
„Morgenstimmung“ heißt das Gedicht von Frank Wedekind, von dem man weiß, dass er alles erprobend praktizierte, was er besang. Schreibt das Hamburger Abendblatt (Link ist nicht nötig, nur für Abonnenten, wers trotzdem sucht google). Ah ja, Morgenstimmung. Ich hab meine Tante geschlachtet.
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