Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Ulrich Kochs Weg durch das Literaturgeschäft ist untypisch. Er hangelte sich nicht von Stipendium zu Stipendium, er reist heute nicht von Lesung zu Lesung. Koch hat sich aus dem Getriebe ausgeklinkt, sicher nicht ganz, aber doch sehr entschieden. Natürlich knüpft auch Koch sein Netzwerk,… Continue Reading „34. Angstfrei, neugierig“
Aus: Lyrikwiki Sibylla Schwarz (andere Schreibweisen: Schwartz, Schwartze, Schwar(t)zin [1]; Sibylle) wurde am 24.2.1621 [2] in Greifswald geboren und starb ebenda am 10.8.1638. Wegen Frühreife und frühen Todes nannte man sie die „pommersche Sappho“ und „die zehnte Muse“. Sie stammte väter- und mütterlicherseits aus… Continue Reading „33. Sibylla Schwarz“
Von Celan ist in diesem Gedichtband die Rede, auch von Brecht. Aber die wahre Autorität hat ein anderer inne. Wir hören lediglich seine Stimme, von ferne sozusagen, durchs Telefon und aus einer schon fast wieder unvordenklichen Vergangenheit. Einmal habe Thomas Kling angerufen, so heisst… Continue Reading „32. „Die verstehen mich nicht““
Wie über soziale Netzwerke erfahrbar und bei Wikipedia dokumentiert, starb der Übersetzer Norbert Randow am 1.10. Wikipedia schreibt: Norbert Randow (* 1929 in Neustrelitz; † 1. Oktober2013) war ein deutscher Herausgeber und Übersetzer von bulgarischen, russischen, altkirchenslawischen und weißrussischen Schriften und Büchern. Er galt als wichtigster Experte und Vermittler bulgarischer und weißrussischer Literatur in Deutschland. Randow studierte Slawistik zunächst… Continue Reading „30. Norbert Randow †“
Florian Voß: Also der erste Teil, der titelgebende ZyklusIn Flip-Flops nach Armageddon, ist ja letztendlich eine Travestie, das ist Grand Guignol als Lyrikzyklus, das hat zwar auch seine gesellschaftlichen Elemente, und durch die Sprecherhaltung wird da auch Position bezogen. Aber letztendlich ist es schon auch… Continue Reading „29. Over the top“
Stereotypen sind vermutlich wichtig, wofür auch immer. Niemand kommt ohne sie aus, ersie sei denn EinsiedlerIn. Jeden Tag trifft man sie in Medien, auch bei den sog. „sozialen“ (sind die andern eigentlich die asozialen?). JedeR verwendet sie auch regelmäßig. Und jedeN stören die der… Continue Reading „27. Stoßseufzer“
Heute vor 75 Jahren wurde Peter Gosse in Leipzig geboren. Nach einem abgeschlossenen Studium der Hochfrequenztechnik am Institut für Energetik in Moskau ist er von 1962 bis 1968 als Entwicklungsingenieur in der Radarindustrie tätig und dann ab 1968 als freischaffender Schriftsteller. An seiner Hochschule (einer technischen!)… Continue Reading „26. Heute: Peter Gosse 75“
Die Neue Zürcher mit einer ganzen Seite Lyrik (aber nur für Käufer). Angelika Overath schreibt über Ron Winkler, 3 Zitate: 1 Nun ist Ron Winkler weniger ein behutsamer Gärtner als ein risikobereiter Pyrotechniker, der schnell einmal Feuer legt und dann selbst zu staunen scheint,… Continue Reading „25. Winkler zündelt am Schock“
in mühevoller Arbeit suchen Wissenschaftler und Geistliche nach den Ursprüngen der Schöpfung – ebenso mühevoll schaffen Künstler Ursprünge Hansjürgen Bulkowski
Diana Matut (Halle) sprach über die Sammlung Eisik Wallich, die vermutlich um 1600 entstanden und eine Fundgrube für jiddische Lieder, Gedichte und Spiele ist. Allerdings hegte sie Zweifel daran, dass der Wormser Wallich, gebürtig im Haus zum Bock, tatsächlich der Kompilator der Sammlung ist,… Continue Reading „23. Worms“
Neben dieser bunt schillernden Theorie-Collage sind in „Edit“ noch zwei weitere essayistische Glanzstücke zu besichtigen. Da ist zum einen die schöne Laudatio Insa Wilkes auf die Peter Huchel-Preisträgerin Monika Rinck und zum anderen auch der Versuch von Christian Schulteiz über den 1966 verstorbenen Komponisten,… Continue Reading „17. Glanzstücke“
Ein Dichter wie Rainer Schedlinski, der in den späten 1980er Jahren als kritischer Kopf der sogenannten „Prenzlauer Berg-Connection“ galt, hat in den Jahren nach der Wende seinen literarischen Kredit vollkommen verspielt. Seit 1992 ruchbar wurde, dass er als inoffizieller Mitarbeiter den Staatssicherheitsdienst der DDR… Continue Reading „15. Zonic“
Ich zitiere aus Michael Brauns Zeitschriftenlese: Der scharfsinnigste und unversöhnlichste Beitrag in „Text+Kritik“ stammt indes von dem Dichter Gerhard Falkner, der in sehr undiplomatischer Weise die „Infantilisierung“ und den „Vampirismus“ in Kunst und Literatur attackiert. Nach einer überaus schroffen Einleitung zur Anschmiegsamkeit, mit der… Continue Reading „14. Scharf…“
Die Simpeldichter Die Simpeldichter hör ich ewig flennen, Sie tuten alle in dasselbe Horn Und nie packt sie der dreimal heilge Zorn, Weil sie das Elend nur aus Büchern kennen. Arno Holz
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